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MSV II: WSU-Doppelschlag kurz vor dem Ende besiegelt das Schicksal der Zebras

Warendorf/Duisburg (dv) - Im 6-Punkte-Spiel bei der Warendorfer Sportunion mussten die Zebras erneut eine knappe Niederlage hinnehmen.

Nach einer Führung der Gastgeber durch Laura Dahlkemper, konnte Selina Boveleth mit dem Pausenpfiff ausgleichen.

In der 2.Hälfte brachte Scarlett Hellfeier die Zebras mit einem 35-Meter-Heber über die Torfrau in Front, doch ein Doppelschlag der Münsterländerinnen kurz vor dem Ende sorgte für den 3:2-Endstand.

Regionalliga West, 20. Spieltag, Warendorfer Sportunion – MSV Duisburg II 3:2 (1:1)

Bei sommerlichen Temperaturen traten die beiden abstiegs-bedrohten Mannschaften zu einem vorentscheidenden Spiel gegeneinander an. Beide Teams brauchten einen Sieg, um sich etwas Luft zu verschaffen, beziehungsweise eine kleine theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. So begannen die Zebras, die mit Lisa Klostermann, Selina Boveleth, Isabel Schenk und Simona Koren namhafte Unterstützung hatten, sehr aggressiv. Sie unterbanden den gegnerischen Spielaufbau mit frühem Pressing recht erfolgreich. Gleichzeitig ergaben sich für die MSV-Ladies sofort eigene Torchancen.

Simona Koren, die die weit aufgerückte Torfrau Noëlle Henkenjohann bemerkte, versuchte diese mit einem Heber vom Mittelkreis aus zu überlisten (2’). Danach erspielten sich die Zebras mehrfach gute Tormöglichkeiten, wobei die Doppelchance durch Simona Koren und Marisol Kröncke (12’) mit die Beste war. Praktisch aus dem Nichts fiel dann die Warendorfer Führung: Der erste Angriff über die linke Seite nutzte Laura Dahlkemper zum 1:0 (38’). Sie nahm dabei eine Hereingabe von Neele Kesse direkt an und traf ins kurze Eck.

Die Zebras zeigten sich davon unbeeindruckt und setzten ihr Spiel weiter durch. Lohn der Anstrengung war der Ausgleichstreffer von Selina Boveleth unmittelbar vor der Pause (45’). Nach einer Ecke von Scarlett Hellfeier legte Vanessa Beyer den Ball für Selina Boveleth auf, die eiskalt einschoss. Zur 2.Hälfte brachte Trainer Friedel Baumann Franziska Göbel und Nina Püplichhuisen für Juliane Rath und Elona Sadiku. Dabei wechselte das 4-5-1 in ein 4-4-2. Auch nach der Pause blieben die Zebras mit ihrer offensiven Ausrichtung am Drücker. Wieder hatten sie Pech mit einem gefühlvollen Heber von Fuko Takahashi, der knapp das Ziel verfehlte (66’).

Nur zwei Minuten später machte es „Schlitzohr“ Scarlett Hellfeier besser. Ihr Heber aus rund 35 Metern über die weit aufgerückte WSU-Torfrau landete zum 2:1 in den Maschen (68’). Kurz danach reagierte der MSV-Coach erneut und stellte mit seinem 3.Wechsel, Emma Hilbrands für Simona Koren, erneut auf 4-5-1 um. Dafür rückte Selina Boveleth aus der Innenverteidigung auf die Position der rechten Außerverteidigerin, was sich später als fatal erweisen sollte. Als Franziska Göbel nach einem hart geführten Zweikampf die Ampelkarte sah, rückte Isabel Schenk in die Defensive (77’).

Die Gastgeberinnen setzten nun in Überzahl alles auf eine Karte und starteten ihre Schlussoffensive. Mit zwei nahezu identisch herausgespielten Treffern durch Laura Dahlkemper (84’) und Dana Homann (86’) drehten sie das Spiel. Knackpunkt war die neu formierte MSV-Innenverteidigung, die zweimal mustergültig ausgehebelt wurde. So wurde am Ende der eigentlich sicher erkämpfte Dreier verspielt.

MSV Duisburg II:
Lisa Klostermann – Juliane Rath (ab 46’ Franziska Göbel), Selina Boveleth, Vanessa Beyer, Sarah Hake – Isabel Schenk, Marisol Kröncke, Fuko Takahashi, Scarlett Hellfeier, Elona Sadiku (ab 46’ Nina Püplichhuisen) – Simona Koren (ab 72’ Emma Hilbrands).

Tore: 1:0 Laura Dahlkemper (38’), 1:1 Selina Boveleth (45’), 1:2 Scarlett Hellfeier (68’), 2:2 Laura Dahlkemper (84’), 3:2 Dana Homann (86’).

B.V.: Gelb-Rote Karte für Franziska Göbel wegen wiederholten Foulspiels (77’)

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