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MSV II: 4. Platz beim Voba-Cup in Recklinghausen

Spannung - nur mit Pech verpassten die zebras die Finalteilnahme beim Volksbank CupRecklinghausen (dv) - Beim 2. Volksbank-Cup in der Recklinghausener Kuniberg-Halle wurde in der Vorrunde in vier Gruppen zu je drei Teams gespielt. Nach Hin- und Rückspielen schieden die jeweiligen Drittplatzierten aus. Die restlichen Mannschaften bestritten dann im KO-System die Finalrunde.

In der Gruppe B trafen die Zebras auf die Zweitvertretungen von SGS Essen und GSV Moers. Nach zwei Siegen gegen den Essener Rivalen (2:0 und 3:0), sowie gegen die Grafschafterinnen (2:0 und 2:1) zogen die MSV-Ladies verlustpunktfrei in die Finalrunde ein. Etwas überraschend war das vorzeitige Ausscheiden der favorisierten Schönebeckerinnen.

Im Viertelfinale siegten die Zebras souverän mit 3:0 gegen die Gastgeberinnen des 1. FFC Recklinghausen. Das anschließende Spiel gegen die Farbenstädterinnen erwies sich als wahrer Krimi. Nach zwölfminütiger Spielzeit stand es 4:4, so dass ein Neunmeterschießen notwendig wurde. Hier hatte Bayer 04 die besseren Nerven und setzte sich mit 2:1 durch. Das kleine Finale gegen den Zweitligisten SV Meppen ging knapp mit 0:1 verloren. Die MSV-Ladies zeigten – trotz zweier knapper Niederlagen – bis zum Schluss eine sehr gute Turnierleistung.

Hürde im Galopp überwunden - Im "kleinen Revierderby" gegen die SGS Essen behielten die MSV-Mädels zweimal deutlich die Oberhand

2. Volksbank Top 12 Pokal 2017

MSV Duisburg II – SGS Essen II (Hinspiel)  2:0
Die Zuschauer in der Kuniberg-Halle sahen eine ausgeglichene Partie. Gegen die Schönebeckerinnen musste „Rici“ Rumohr einige Paraden zeigen, um einen Rückstand zu verhindern. Der Treffer von Meret Hauser, die nach einem schnellen Abwurf allein vor der SGS-Torfrau auftauchte und eiskalt einnetzte, brach das Eis. Sekunden vor der Schlusssirene erhöhte Stefanie Agyeman auf 2:0.

MSV Duisburg II – GSV Moers II (Hinspiel)   2:0
Da beide Teams mit schwarzen Trikots aufliefen, mussten die Zebras orangene Leibchen überziehen. Gespickt waren die Leibchen mit lustigen Begriffen (Blutgrätsche, Laufwunder, Wasserträger) aus der Fußballwelt. So erzielte der „Chancentod“ alias „Nata“ Schmitz nach schönem Solo den Führungstreffer (3‘). Die Zebras blieben die dominierende Mannschaft. So konnte sich die Torfrau der Schwarz-Gelben bei Schüssen von Scarlett Hellfeier und „Lolle“ Gnida auszeichnen. Den Schlusspunkt setzte „Jule“ Rath mit einem Freistoßtor unmittelbar vor dem Abpfiff.

Alte Bekannte - Natalie Schmitz(MSV) im Zweikampf mit ihrer ehemaligen Teamkollegin vom FCR 01 Duisburg, Kim Dannehl(GSV Moers)MSV Duisburg II – SGS Essen II (Rückspiel)  3:0

Einen Doppelpass mit Scarlett Hellfeier vollendete Stefanie Agyeman zum 1:0 (2‘). Nach einem Torschuss von Melissa Keß reagierte „Lolle“ Gnida am schnellsten und spitzelte das Leder zum 2:0 in die Maschen (3‘).

Angespornt durch diesen Doppelschlag wurden die Zebras immer stärker und hatten bei der Chancenverwertung etwas Pech. So kam Meret Hauser nach einem Pass von „Wolle“ Beyer auf den zweiten Pfosten nur eine Fußspitze zu spät. Der dritte Turniertreffer von Stefanie Agyeman besiegelte das Schicksal der Lila-Weißen (6‘).

MSV Duisburg II – GSV Moers II (Rückspiel)   2:1
Kim Stawowy kam im letzten Vorrundenspiel zu ihrem Turnierdebüt. Die MSV-Keeperin hatte den Fernschuss einer Moerserin bereits pariert, doch der Schiedsrichter wähnte den Ball (unrichtigerweise) hinter der Linie und entschied auf Tor (4‘). Die Zebras ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und erspielten sich ihre Chancen. Lohn der Ausdauer waren Tore von Stefanie Agyeman (7‘) und „Nata“ Schmitz (9‘) zum verdienten 2:1-Sieg.

Bockspringen? "Fredde" Weyers(MSV) stellt sich einem eher ungewöhnlichen ZweikampfMSV Duisburg II – 1. FFC Recklinghausen (Viertelfinale)   3:0
Als Gruppensieger traf man auf den Zweiten der Gruppe A, den 1. FFC Recklinghausen. Im Zwei-Minuten-Takt schlugen die MSV-Ladies zu. Nach Toren von Stafanie Agyeman (2‘), „Nata“ Schmitz (4‘) und „Jule“ Rath (6‘) war die Partie entschieden. Die Gastgeberinnen hatten im kompletten Spiel nur einem Großchance, die „Rici“ Rumohr jedoch mit einer Glanzparade entschärfte.

MSV Duisburg II – Bayer 04 Leverkusen II (Halbfinale)   4:4 (5:6 nach 9m-Schießen)
Das Aufeinandertreffer der beiden wohl spielstärksten Teams war ein vorgezogenes Endspiel, was sich zu einem wahren Krimi entwickelte. Die Bayer-Strategie, mit einem schnellen Treffer das Spiel zu entscheiden, ging fast auf. Als nach fünf Minuten der zweite Treffer der Farbenstädterinnen fiel, schien die Partie gelaufen. Doch Scarlett Hellfeier erzielte im direkten Gegenzug das Anschlusstor (5‘). Dem 1:3 der Leverkusenerinnen folgte das 2:3 durch „Wolle“ Beyer, nachdem „Jule“ Rath zuvor das Aluminium testete.

Erneut bauten die Rot-Weißen den Vorsprung auf zwei Tore aus (9‘). Ein fulminanter Schlussspurt der Zebras gipfelte in einem Fernschuss „Wolle“ Beyers in den Giebel (10‘) und einem Schuss aus der Drehung von Scarlett Hellfeier (11‘) – 4:4! So musste das Neunmeterschießen die Entscheidung über den Finaleinzug bringen.

Die Leverkusenerinnen legten vor und Scarlett Hellfeier konnte egalisieren (5:5). Im Anschluss vergab die Bayer-Kickerin ebenso wie „Nata“ Schmitz. Beim dritten Neunmeter hatte „Rici“ Rumohr zwar noch die Finger am Ball, konnte aber den Einschlag nicht verhindern (5:6). Als die Torfrau den Schuss von „Wolle“ Beyer parierte, war alles vorbei.

Aufholjagd - Im Halbfinale gegen Bayer Leverkusen bewiesen die Zebras um Scarlett Hellfeier Moral und holten dreimal einen Rückstand aufMSV Duisburg II – SV Meppen II (Spiel um den 3. Platz)   0:1
Im kleinen Finale war bei den Zebras etwas die Luft raus. Die knappe Niederlage gegen die Bayer-Elf hatte viel Kraft und Konzentration gekostet. So tat man sich gegen die Emsländerinnen, die in der Zweiten Bundesliga Nord spielen, schwer. „Rici“ Rumohr bekam einiges zu tun.

Nachdem die Meppenerinnen bereits den Pfosten getroffen hatten, machten sie es eine Minute später besser. Nach einer Ecke fiel das 0:1 durch einen strammen Schuss aus dem Rückraum (7‘). Ein weiterer Aluminiumtreffer (10‘) verhinderte das 0:2. So blieb den MSV-Ladies der vierte Turnierplatz, der jedoch bei weitem nicht die wahre Leistung unserer Mannschaft widerspiegelte.

Kader MSV Duisburg II: Ricarda Rumohr, Kim Stawowy – Vanessa Beyer (2 Tore), Natalie Schmitz (3 Tore), Melissa Keß, Friederike Weyers, Loreen Gnida (1 Tor), Stefanie Agyeman (5 Tore), Meret Hauser (1 Tor), Scarlett Hellfeier (2 Tore), Juliane Rath (2 Tore).

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