MSV II: Zweiter Platz beim Hallenauftakt in Velbert

Auf geht´s, Zebras - Der MSV II kam beim 1. Velberter Damen Masters Cup bis ins FinaleDuisburg (dv) - Mit der Teilnahme am 1. Velberter Damen Masters-Cup eröffnete die zweite Frauenmannschaft die 2017er Hallenfußballsaison. Beim Turnier traten fünfzehn Teams aus ganz NRW an, darunter zwei Regionalligisten, die zunächst für die Vorrunde in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Gespielt wurde mit vier Feldspielerinnen und einer Torhüterin.

Die Spiele der Vorrunde dauerten je zehn Minuten, ab der Zwischenrunde 12 Minuten. Am Ende stand für die Zebras ein achtbarer, aber durch den Finalverlauf auch etwas unglücklicher zweiter Platz.

Hier geht´s nicht lang - Emma Hilbrands(MSV) versperrt ihrer Gegenspielerin den Weg
Souveräner Durchmarsch in der Vorrunde

MSV Duisburg II – SSVg Velbert  3:1
Im ersten Spiel der Vorrunde trafen die Zebras auf den Ausrichter SSVg Velbert. Mit einem wahren Billardtreffer, gegen beide Innenpfosten, erzielte „Franzi“ Göbel die Führung. Doch die Niederbergischen schlugen in Form der sehr stark aufspielenden Jenny Wessel zurück. Mit einem Freistoß glich das Ex-Zebra zum 1:1 aus. Eine schöne Ballkombination über Emma Hilbrands und Melissa Keß vollstreckte „Nuri“ Yaprak zur erneuten Führung für die Zebras. Den Schlusspunkt setzte schließlich Sabiha Uyaner mit einem Schuss aus dem Strafraumgewühl.

MSV Duisburg II – 1.SpVgg Remscheid  3:0
Gegen den sehr defensiv eingestellten Kreisligisten aus Remscheid brauchten die Zebras einige Minuten, um das Bollwerk zu knacken. Dabei erwies sich der Treffer von Elona Sadiku mit einem platzieren Flachschuss als „Dosenöffner“. Ein Doppelpack von MSV-Goalgetter „Franzi“ Göbel sorgte für die Entscheidung. Daneben hatte Nurşen Yaprak noch Pech mit einem Pfostentreffer.

Kampf um das Leder mit Natalie SchmitzMSV Duisburg II – SSVG 09/12 Heiligenhaus  2:0
Auch Kreisligist Heiligenhaus hatte gegen die Zebras nichts zu bestellen. Trotz überlegenem Spiels der Zwoten, wollten Treffer zunächst nicht fallen. Beim Führungstreffer durch „Franzi“ Göbel half die Torfrau tatkräftig mit, bevor sie, als unser neuer Torjäger, mit einem Freistoßtor alles klar machte.

MSV Duisburg – SC Holweide Köln  4:1
Zwar war unsere Zwote schon vor dem letzten Vorrundenspiel Gruppensieger, aber das hinderte sie nicht daran weiter Gas zu geben. Nach einem Freistoß von „Franzi“ Göbel reagierte Melissa Keß blitzschnell und schob den Abpraller zum 1:0 über die Linie. Nurşen Yaprak und Sabiha Uyaner bauten die Führung aus, bevor die Kölnerinnen zum Ehrentreffer kamen. Kurz vor der Schlusssirene erzielte Sabiha Uyaner nach einer Ecke von Jülide Mirvan den 4:1-Endstand.


Teuer erkaufter FinaleinzugAbgezogen - Sabiha Uyaner(MSV) feuert einen Schuss auf´s tor

MSV Duisburg II – TuS Bochum-Harpen  0:0
Der Bochumer Kreisligist entpuppte sich als unangenehmer Gegner. Trotz klarer Dominanz auf dem Hallenparkett, verhinderten die Harpenerinnen erfolgreich einen Duisburger Treffer. So dass die Zebras in den beiden weiteren Partie zum Siegen verdammt waren, wollten sie das Finale erreichen.

MSV Duisburg II – TSV Fortuna Wuppertal  2:1
Ein per Hacke erzieltes Tor von Nurşen Yaprak brachte die Zebras in Front, doch ein unglückliches Eigentor brachte den Landesligisten wieder ins Spiel. Daraufhin entwickelte sich eine recht ausgeglichene Partie, die jedoch mit einem äußerst groben Foulspiel an „Franzi“ Göbel einen negativen Höhepunkt hatte. Nach minutenlanger Behandlung musste „Franzi“ Göbel, deren Schwere der Verletzung erst nach einer ärztlichen Untersuchung absehbar ist, vom Feld getragen werden. Die gegnerische Wuppertalerin erhielt für ihre überzogene Aktion eine 2-Minuten-Strafe. Die Überzahlsituation nutzte Elona Sadiku zum Siegtreffer in allerletzter Sekunde.

MSV Duisburg II – SC Sonnborn  2:0
Aufgrund der Tabellenlage musste die Zebras das letzte Zwischenrundenspiel gegen den SC Sonnborn unbedingt gewinnen, um ins Finale gegen die Zweitvertretung von Bayer 04 Leverkusen einzuziehen. Der Wuppertaler Kreisligist witterte jedoch seine Chance und wuchs über sich hinaus. Die Partie stand auf Messers Schneide, bis Melissa Keß aus spitzem Winkel in die Maschen traf. Die Führung gab den Zebras die nötige Sicherheit und Ruhe. Nach schöner Vorarbeit von „Nata“ Schmitz sorgte Sabiha Uyaner für die Entscheidung und den Finaleinzug.

Kein Glück -  Nurşen Yaprak(MSV) war im Endspiel kein Treffer vergönnt
Unglückliche Finalniederlage

MSV Duisburg II – TSV Bayer 04 Leverkusen II  0:1
Schon nach zwei Minuten war das Spiel entschieden, als Mandana Büscher mit einem Drehschuss aus drei Metern Scarlett Hellfeier im MSV-Tor überwinden konnte. Die Zebras drängten vehement auf den Ausgleich und zeigten schöne Spielzüge, die den Gegner mehrfach in Bedrängnis brachten. Dabei avancierte Nurşen Yaprak zum Pechvogel des Spiels. Nachdem sie schon zwei Großchancen zum Ausgleich nicht nutzen konnte, verfehlte ihr Schuss unmittelbar vor Abpfiff nur um Zentimeter das Gehäuse der Leverkusenerinnen. So blieb es bei einem achtbaren, aber unglücklichen 2.Platz.

Kader MSV Duisburg II:
Scarlett Hellfeier – Natalie Schmitz, Sabiha Uyaner (4 Tore), Melissa Keß (2 Tore), Nurşen Yaprak (3 Tore), Stefanie Agyeman, Franziska Göbel (5 Tore), Jülide Mirvan, Emma Hilbrands, Elona Sadiku (2 Tore).

Fazit: Ein gutes Turnier in einer schönen Halle, das sich jedoch durch die ungewöhnliche Zwischenrunde zur Ermittlung der Finalrundenteilnehmer und dadurch insgesamt 44 Spiele sehr in die Länge zog. Außerdem sollten die Veranstalter über einen Sanitätsdienst nachdenken.

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