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MSV II: Verdiente Auftaktniederlage im Derby - Schwaches Revierduell erfreut nur ein „Ex“-Zebra

Überzahl - Die SGS schien ab und an mit mehr Leuten auf dem Platz zu sein(Essen/Duisburg – st) Die Regionalliga-Mannschaft machte den Anfang: Das erste von drei Revier-Derbys MSV-SGS, jeweils am 1. Spieltag in den entsprechenden Ligen, stand auf dem Plan.

Dabei sollte dieser Auftritt an der Ardelhütte tunlichst nicht als Beispiel für die nun folgenden Partien der MSV-Bundesliga-Mannschaft und U17-Juniorinnen dienen.

Weder spielerisch noch vom Ergebnis her konnte die Zebra-Reserve überzeugen, und entsprechend verdient ging das Derby mit 2:0 an die Mannschaft der früheren Duisburgerin Laura Neboli, die im Sommer vom Platz auf die Trainerbank wechselte - just zum ersten Gegner der neuen Saison.

Derby, die Erste - Die Begegnung MSV gegen die SGS Essen gibt es gleich dreimal zum AUftakt in verschiedenen LigenRegionalliga West, 1. Spieltag: SGS Essen II - MSV Duisburg II 2:0 (0:0)

Der MSV musste im Sommer neben dem Abschied von Neboli den Verlust von Leistungsträgerinnen wie Elena Hauer und Marina Himmighofen verkraften, die ihre Karriere beendeten, und auch Leonie Sacher kehrt dem Fußball (vorübergehend) den Rücken. - Beide Teams zeigten sich zum Auftakt deutlich verjüngt, wobei auf Duisburger Seite Selina Boveleth und Julide Mirvan aus dem Bundesligakader die Mannschaft von Trainer Friedel Baumann verstärkten, auf Essener Seite tat dies die frühere FCR-Spielerin Isabel Hochstein.

Der erste Durchgang ließ die gut 200 Besucher an der Ardelhütte kaum in Wallung geraten. Dabei zeigten sich die Gastgeberinnen in einer insgesamt schwachen Halbzeit nach nervösem Beginn aktiver und kamen zu einigen guten Chancen, die aber teilweise überhastet vergeben oder von Scarlett Hellfeier gut pariert wurden. Auf Duisburger Seite brachte nur ein Distanzversuch von Julide Mirvan das Tor der Hausherinnen in Gefahr (24.). Über weite Strecken fehlte beiden Teams Konzept und Struktur. So ging es folgerichtig torlos in die Pause.

Lufthoheit - Die Zebras wurden am Boden gehaltenDie Gastgeberinnen kamen deutlich wacher aus der Kabine: es dauerte keine Minute, dass sich die frühere Duisburgerin Jalila Benahmed den Ball am linken Strafraumeck erkämpft und mit einem starken langen Pass Alina Franke bedient, die auf der rechten Seite im Rücken der Duisburger Abwehr heranrauscht und keine Mühe hat, aus sieben Metern Keeperin Scarlett Hellfeier zu überwinden. Von diesem Schock erholten sich die Zebras zunächst - zumal auch der Gegner nach der Führung den Druck nicht erhöhte - und bemühte sich zum Ausgleich zu kommen.

In der Folge versuchte es Selina Boveleth mehrfach aus der Distanz, ihr gefährlichster Versuch scheiterte an der Latte des Essener Gehäuses. Ebenso erfolglos blieb ein weiterer Schuss aus 25 Metern von Julide Mirvan. Anders als mit Fernschüssen schien an diesem Tag der gut stehenden Essener Defensive auch nicht beizukommen, dazu waren die Angriffsbemühungen des MSV über die Flügel zu harmlos, und auch zentral gab es nahezu kein Durchkommen. Allmählich befreiten sich die Gastgeberinnen wieder vom Druck der Zebras, gewannen die Oberhand und nutzten in der 71. Minute einen ihrer zahlreicher werdenden Vorstöße: Bei einem langen Ball von Rybacki an den Strafraum reagiert die Duisburger Abwehr samt Torfrau zu zögerlich, und Mandy Reinhardt überlistet Hellfeier mit einem Heber aus 16 Metern.

Nicht oft im Einsatz - Duisburg schnelle Außenspielerin Meret Hauser bekam wenig BälleDies bedeutete die Entscheidung, denn den Zebras gelang hinsichtlich einer Ergebnisverbesserung in der Folge nichts Erwähnenswertes mehr; eher kreierten die Hausherrinnen noch Möglichkeiten zu einem höheren Sieg, scheiterten dabei aber an Scarlett Hellfeier sowie den Abseitsentscheidungen des Schiedsrichterteams.

Damit verlässt die Zebra-Zweitvertretung zum dritten Mal hintereinander mit leeren Händen den Kunstrasenplatz an der Ardelhütte. Gelegenheit zur ‚Wiedergutmachung‘ besteht am kommenden Wochenende (Sonntag, 04.09., 15.00 Uhr) auf heimischer Anlage gegen den Aufsteiger SC Germania Hauenhorst, der ebenfalls mit einer Niederlage (2:3 gegen Zweitliga-Absteiger Alemannia Aachen) in die Saison gestartet ist.

Das Spiel in Kürze:

SGS II: Gantenberg – Schlaghecke, Hochstein, Yamada, Feliszowski (66. Falcone), Rybacki, Thies (44. Sejkman), Härtling, Benahmed (83. Metaxas), Reinhardt, A. Franke.
MSV II: S. Hellfeier – N. Schmitz (88. Gnida), Beyer, Fleischer, M. Hauser, Keß (64. F. Göbel), Vogt (46. Uyaner), Boveleth, Mirvan, Yaprak, Agyeman.

Tore: 1:0 A. Franke (46.), 2:0 Reinhardt (71.)

Gelbe Karten: Falcone / Yaprak.

Die nächsten Termine:

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