Dies ist keine offizielle Webseite des MSV Duisburg und die hier veröffentlichten Artikel geben nicht die Meinung des MSV Duisburg wieder.


 

Mehr über die MSV-Frauen gibt es bei...

Instagram: MSV_Duisburg_Frauen

Facebook: MSV-Frauen

...oder über unsere MSV-Frauen-App für Android oder Apple



U17: Zebras auf dem "Stockerl" - Gelungene Generalprobe für FVN Futsal-Meisterschaften

Welver/Duisburg (mm) - Ganz reichte es für die B-Juniorinnen des MSV Duisburg nicht zum Turniersieg beim Rapa-Haus-Cup des SuS Scheidingen, doch mit einer sehr ansprechenden Leistung, sechs Siegen aus sieben Turnierspielen und einem finalen 2:0 gegen Hannover 96 haben sich die U17-Mädels des MSV in einem starken Teilnehmerfeld am Ende hinter dem FSV Gütersloh 2009 und dem KSV Hessen Kassel den guten, dritten Platz gesichert.

Damit sind die Zebras definitiv für die am kommenden Wochenende stattfindenden FVN Futsal-Meisterschaften gewappnet, bei denen man am nächsten Samstag in der Sporthalle des Julius Stursberg Gymnasiums in Neukirchen Vluyn den Titel verteidigen möchte.

U17: Zebras auf dem "Stockerl" - Gute Generalprobe für FVN Futsal-Meisterschaften

Vorrundengruppe A
Spiel 1: Bayer 04 Leverkusen U16 - MSV Duisburg 2:4
Der Jungjahrgang von Bayer 04 Leverkusen war der Auftaktgegner des MSV beim diesjährigen Rapa-Haus-Cup und die Anfangsphase gehörte dem Team aus der Farbenstadt, während die Zebras zunächst nicht so richtig in den Galopp kamen. Das änderte sich prompt in der fünften Minute, als Shirley Huiskens gegen die aufgerückten Leverkusenerinnen einen schnellen Konter über die rechte Seite mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck zum 1:0 für den MSV abschloss.

Nun waren die Duisburgerinnen allmählich auf Betriebstemperatur, pressten sehr früh und eine dieser Situationen nutzte Melina Agca noch in der selben Minute zum 2:0. Bayer verkürzte derweil nach einem unnötigen Ballverlust im Spielaufbau postwendend auf 1:2, doch Maya Ebels stellte in der achten Minute nach schöner Vorarbeit von Jenny Aranowski den zwei-Tore-Abstand wieder her. Aber auch da war der Drops noch nicht gelutscht, denn die Werkselfen kamen 30 Sekunden später durch einen indirekten Freistoß zum erneuten Anschluss.

Die Entscheidung führte letzten Endes "Melle" eine Minute vor dem Ende durch das Tor zum 4:2 herbei, was auch gleichzeitig der Endstand war.
Tore: 0:1 Huiskens(5.), 0:2 Agca(5.), 1:2(7.), 1:3 M. Ebels(8.), 2:3(8.), 2:1 Agca(10.)

Spiel 2: MSV Duisburg - Herforder SV 3:0
Nach dem erfolgreichen Start gegen Bayer 04 Leverkusen hieß der nächste Gegner Herforder SV und analog zum ersten Turnierspiel ware es auch hier erneut die gegnerische Mannschaft, die zunächst besser in die Partie fand. Die Zebras hielten ihren Kasten in dieser Phase aber sauber und antworteten effektiv mit der ersten Torchance durch Jenny Aranowski und dem 1:0 für den MSV. Danach ein Schockmoment für die Duisburgerinnen, denn nach einem Zusammenprall blieb Melina Agca am Boden liegen und musste vom Feld getragen werden.

Danach musste sich die Seeger-Elf erstmal wieder neu sortieren, nutze aber nach sieben Minuten durch Tamina Gähler einen an Nele Kiesewalter verschuldeten Strafstoß für das wichtige 2:0. Die endgültige Entscheidung besorgte Gina Ebels, die das Spielgerät der gegnerischen Keeperin bei einem Schuss von der rechten Seite zum 3:0 Endstand durch die Hosenträger schob.
Tore: 1:0 Aranowski(4.), 2:0 Gähler(7./FE), 3:0 G. Ebels(9.)

Spiel 3: MFFC Soest - MSV Duisburg 0:5
Der MFFC Soest war vor dem Spiel gegen den MSV noch punktlos und so schien die Favoritenrolle dieser Begegnung vor dem Anpfiff auf dem Papier verteilt. Nachdem die ersten zwei Spielminuten torlos waren, versuchte sich die MFFC Keeperin beim Spielaufbau im Dribbling gegen Maya Ebels. Die Idee war durchaus „ambitioniert“, jedoch erfolglos, so dass Maya den Ball blockte und dabei zur Führung für den MSV über die Linie drückte.

Danach gewannen die Zebras mehr und mehr die Oberhand und als Tamina Gähler nach vier Minuten mit einer schönen Einzelaktion Nele Kiesewalter freispielte, brauchte diese nur noch zum 2:0 einzulochen. In diesem Tempo ging es weiter, Maya Ebels in der siebten und Tamina Gähler im Überzahlspiel in der achten Minute erhöhten auf 4:0, bevor Jenny Aranowski in der Schlussminute mit dem Tor zum 5:0 für die nächsten drei Zähler auf dem Punktekonto der Zebras sorgte.
Tore: 0:1 M. Ebels(2.), 0:2 Kiesewalter(4.), 0:3 M. Ebels(7.), 0:4 Gähler(8.), 0:5 Aranowski(10.)

Spiel 4: MSV Duisburg - Hannover 96 4:1
Weiterhin ohne Punktverlust trafen die MSV-Mädels im vierten Turnierspiel auf das Team von Hannover 96 und hier hatte man sich zuletzt beim VIACTIV Hallenmasters der DJK Eintracht Dorstfeld nach einem genauso offenen wie auch spannenden Spiel 1:1 unentschieden getrennt. Aktuell waren auch im heutigen Vergleich abgesehen von einer riesen Möglichkeit von Hannover 96 in der zweiten Minute beide Teams auf Augenhöhe, bzw. konnten die Zebras ihr leichtes, optisches Übergewicht nicht in Torabschlüsse ummünzen.

Hier riss Tamina Gähler nach vier Minuten ganz der Geduldsfaden, als sie aus knapp 15 Metern halbrechter Position "volles Pfund" abzog und das Leder mit einer innerhalb geschlossener Ortschaften nicht mehr legitimen Geschwindigkeit zum 1:0 für den MSV in die Maschen donnerte. Hannover war davon allerdings kein bißchen beindruckt, legte den Vorwärtsgang ein und stand fast im Gegenzug alleine vor Zebra-Torfrau Fiona Ebels, doch die blieb nicht nur in dieser eins-gegen-eins-Situation cool, sondern parierte wenig später reaktionsschnell auch die nächste Chance auf den Ausgleich der 96´er.

Nach sieben Minuten ein langer Abwurf der Rothemden, bei dem Duisburg die Klärung nicht gelang, so dass der HSV die sich daraus ergebende Überzahl geschickt ausspielte und den Spielstand zum 1:1 egalisierte. Damit ging es wieder von vorne los bzw. war es eine Zeigerumdrehung für Jennifer Aranowski erstmal vorbei, als sie nach einem eher sportartfremden Bandencheck um Luft rang.

Gottseidank ging es für die Zebra-Stürmerin nach einer Behandlungspause weiter und sie wandelte ihren Ärger etwas mehr als eine Minute später in positive Energie um, als sie sich das Leder in der eigenen Hälfte schnappte, an Freund und Feind vorbeiging und fast von der Torauslinie ins Zentrum auf die dort freistehende Gina Ebels passte. Diese brauchte nur den Fuß hinzuhalten und es stand 2:1 für den MSV. Jenny hatte aber noch eine Kleinigkeit für die Niedersächsinnen, denn bei einer weiteren Aktion in der letzten Spielminute behielt sie in zentraler Position die Übersicht und beförderte das Spielgerät per Lupfer hoch zum 3:1 ins Netz.

Das letzte Wort hatte danach Mailin Paplewski, die nach einer feinen Einzelaktion noch das 4:1 nachlegte. Vielleicht einen Treffer zu hoch, aber von der Sache her nicht unverdient.
Tore: 1:0 Gähler(4.), 1:1(8.), 2:1 G. Ebels(9.), 3:1 Aranowski(10.),4:1 Paplewski(10.)

Spiel 5: SuS Scheidingen - MSV Duisburg 0:2
Nachdem den Zebras bereits vor der abschließenden Begegnung gegen den SuS Scheidingen der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen war, konnte man entsprechend entspannt ans Werk gehen, ließ aber bereits nach zwei Minuten die ganze Klasse aufblitzen. Schöner Spielzug über Gina Ebels, die auf der rechten Seite Hannah Eckert bediente, wonach Letztgenannte passgenau in den Lauf von Maya Ebels spielte und schon stand es nach diesem sehenswerten Tic-Tac-Toe der drei 04´er Jungjahrgänge 1:0 für den MSV.

In der Folge legte man nicht konsequent genug mit einem weiteren Treffer nach, was zwei Minuten vor dem Ende fast ins Auge gegangen wäre. Der SuS mit der ultimativen Möglichkeit zum 1:1 frei vor dem MSV Tor, doch auch Laura Seljimi stand ihrer "Arbeitskollegin" Fiona in nichts nach und verweigerte dem Ball die Durchreise ins Tor. Kurz vor dem Ende machte dann Melina Agca mit dem 2:0 alles klar, so dass der MSV nach der Vorrunde eine blütenweiße Weste ohne einen einzigen Verlustpunkt aufweisen konnte.
Tore: 0:1 M. Ebels(2.),0:2 Agca(10.)


Halbfinals:
FSV Gütersloh 2009 - Hannover 96 2:0 (n.N.)
MSV Duisburg - KSV Hessen Kassel 1:2
In der Vorschlussrunde ging es dann gegen den KSV Hessen Kassel, wo man bereits nach zwei Minuten nach einem Zuordnungsfehler einem frühen 0:1 Rückstand hinterherlaufen musste. Doch die Antwort des MSV ließ nicht lange auf sich warten und sie kam von Mailin Paplewski, die das Leder nur wenige Sekunden später gut hörbar (leider nur) ans Lattenkreuz nagelte. Die Zebras waren nun am Drücker, verpassten aber den Ausgleich wenig später, als Zita Seibel die nächste Großchance ausließ.

Dann wurde es unorthodox. Der Schiedsrichter erkannte eine Handspiel von MSV-Keeperin Fiona Ebels außerhalb ihres Torraumes und "spendierte" ihr dafür eine höchst umstrittene Zeitstrafe. Solche Sachen werden bei Hallenfußball-Kritikern gerne herangezogen, wenn es um die fehlende Akzeptanz dieser Sportart geht. Wenn Körperchecks gegen die Hallenbande erlaubt sind und hingegen solche Vergehen zudem auch noch in einer entscheidenden Spielphase rigoros bestraft werden, dann sollte man sich mal ernsthaft hinterfragen, ob man mit dem richtigen Fingerspitzengefühl ausgestattet ist.

In dieser Unterzahl-Situation kassierten die Duisburgerinnen dann den Gegentreffer Nummer zwei, doch es blieb noch genügend Zeit die Scharte auszuwetzen. Das Einzige, was man der Seeger-Truppe in dieser Situation vorwerfen konnte war, letztendes zu leichtfertig mit den sich bietenden Möglichkeiten umzugehen. Mehr als eine halbes Dutzend Hochkaräter boten sich dem MSV in der verbleibenden Spielzeit und das hätte gut und gerne gereicht, um zwei Spiele zu gewinnen, doch abgesehen vom Anschlusstreffer von Shirley Huiskens in der neunten Minute sprang für den MSV nichts weiteres Zählbares heraus, so dass man sich wenig später im Spiel um Platz 3 wiederfand
Tore: 0:1(2.), 0:2(5.), 1:2 Huiskens(9.)

Spiel um Platz 3: MSV Duisburg - Hannover 96 2:0
Im Spiel um Platz 3 standen sich zum zweiten Mal an diesem Tag die Teams des MSV und Hannover 96 gegenüber und hier konnten die Zebras in Person von Tamina Gähler in der 5.Minute mit dem Tor zum 1:0 den ersten Wirkungstreffer setzen. Hannover hielt dagegen und hatte in der Folge seinerseits genug Möglichkeiten zum Ausgleich, doch entweder verhinderte MSV-Torfrau Laura Seljimi oder de Torpfosten dies. So wogte die Partie bis zum Ende hin und her, bis Jennifer Aranowski mit dem 2:0 in der zehnten Minute den vielzitierten Deckel auf die Begegnung machte.
Tore: 1:0 Gähler(5.), 2:0 Aranowski(10.)

Die nächsten Termine: