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U17: Trotz verpasstem Befreiungsschlag - Ruhe bewahren!

Stolperfalle - Kanon Ishikawa(MSV) wird vor dem Gegentreffer zum 1:3 gelegtDuisburg (mm) - Mit einer 1:4 (1:1)-Niederlage gegen Alemannia Aachen ist den B-Juniorinnen des MSV Duisburg in einer Nachholbegegnung des 12. Spieltags der U17-Regionalliga West der erhoffte Befreiungsschlag verwehrt geblieben.

In einer von den Zebras leidenschaftlichen geführten ersten Spielhälfte verpassten es die Gastgeberinnen, sich im Gegensatz zum Partie in Aachen, bereits eine deutliche Führung herauszuspielen, was die Gäste in Halbzeit zwei ausnutzten und die Begegnung für sich entschieden.

Dennoch sollte im Zebrastall in diesem Fall Ruhe die oberste Bürgerpflicht sein, da für die junge Truppe noch ausreichend Zeit ist, die Angelegenheit aus eigener Kraft wieder geradezubiegen.

B-Juniorinnen-Regionalliga West 12. Spieltag, MSV Duisburg - Alemannia Aachen 1:4 (1:1)
Am Drücker - Die Zebras um Meret Günster spielten eine starke erste HalbzeitSelbstbewusst und angetrieben vom Heimerfolg gegen den SV Bedburg-Hau aus der Vorwoche gingen die U17-Mädchen des MSV in die Begegnung gegen Aachen und setzten die Alemannia von Beginn an unter Druck. Die Gäste antworteten hingegen mit Kontern und hatten in der siebten Minute die erste Großchance, bei der die Zebra-Defensive vielfüßig durch einen geblockten Schuss aus dem Strafraum den frühen Rückstand verhindern. Während hier das Leder abgewehrt werden konnte, zappelte es fünf Minuten später trotzdem zum 0:1 im Tornetz der Zebras.

Vorausgegangen war eine Standardsituation von der linken Seite, bei der Aachen das Leder in den Strafraum schlug, was genau dort ins lange Eck verlängert wurde. Das beeindruckte die Gastgeberinnen aber nur einen kurzen Moment, denn danach spielte nur noch ein Team und das trug Trikots mit blau-weißen Zebrastreifen. Zunächst hatte Kanon Ishikawa nach einer guten Viertelstunde den Ausgleich auf dem Fuß bzw. Kopf, doch sie brachte das Kunststück fertig, das Spielgerät nach schöner Hereingabe von rechts aus 2 Metern über das leere Tor zu köpfen.

Genau zwei Zeigerumdrehungen später erreichte ein Pass durch die Aachener Abwehrschnittstelle Jenny Aranowski, die sich alleine auf den Weg in Richtung Alemannia-Tor machte, aber leider zu früh und zu überhastet abschloss, so dass es weiter beim inzwischen unverdienten Rückstand blieb. Nach 24 Minuten konnte Aachen die Situation nach einer von in der ersten Halbzeit alleine zu notierenden sechs MSV-Ecken nicht entscheidend klären, was dazu führte, dass Mailin Paplewski in 20 Meter Torentfernung in halblinker Position in Ballbesitz kam.

She did it again - Soeben hat Mailin Paplewski(MSV) zum 1.1 Ausgleich getroffen"Malle", die die Zebrafans bereits in der Vorwoche mit einem Treffer gegen den SV Bedburg-Hau erfreut hatte, nahm Maß und haute das Leder humorlos und unhaltbar zum 1:1 in den linken Torwinkel. und weiter ging es vier Minuten später im Eilzug-Tempo in Richtung Alemannia Tor. Meret Günster setzte erneut Kanon Ishikawa in Szene, doch der Abschluss war zu unplatziert. Zweimal brachten die Gäste in der restlichen Spielzeit des ersten Durchgangs zwar auch noch auf das MSV-Tor, doch hätte man sich gegen eine leidenschaftlich aufspielende Zebra-Elf auch über einen zwei-Tore-Rückstand sicherlich nicht beschweren können.

So ging es nur mit einem 1:1 in die Kabine, doch dieser Spielstand sollte nach Wiederbeginn lediglich 80 Sekunden Bestand haben. Vielleicht hatte einige Mitglieder der Zebra-Herde in der Pause nicht richtig zugehört, denn sonst ist es nicht zu erklären, dass eine Aachenerin tief in der Duisburger Hälfte unbedrängt den Ball annehmen, vier, fünf Schritte laufen konnte, um danach mit einem technisch schönen Schuss ins lange Eck die Gästeführung wieder herstellen konnte. das war nun definitiv ein Moment, mit dem keiner der anwesenden Zuschauer gerechnet hatte und die MSV-Mädels umso weniger.

Ich bin dann mal weg - Melina Agca(MSV) entläuft ihrer GegenspielerinVon dem Angriffsfußball der Duisburgerinnen aus dem ersten Durchgang war nun nichts mehr zu sehen, zumal die Bemühungen der Gastgeberinnen auf eine Ergebniskorrektur nach einer knappen Stunde den nächsten Dämpfer erhielten. Die Alemannia, die die Duisburger Verunsicherung nun clever zu nutzen wusste legte das 3:1 nach, wobei (manchmal häuft sich das Unglück eben) dem zum Tor führenden Gegenstoß ein Foulspiel vorausging. In der Vorwärtsbewegung mit Ball ließ eine Aachenerin Kanon Ishikawa (siehe Foto) mit dem Knie über die viel zitierte Klinge springen, so dass die Zebra-Akteurin gute eineinhalb Meter durch die Luft wirbelte. Durchaus legitim, dann allerdings in einer anderen Sportart. 

Quasi mit diesem Gegentor verkrampfte die Seeger-Truppe mehr und mehr, so dass die Gäste fortan leichtes Spiel hatten, auch die zweite Auswärtspartie binnen 7 Tagen gekonnt nach Hause brachten und zehn Minuten vor dem Ende sogar noch da 1:4 nachlegten. Über die Gründe des plötzlichen Duisburger Blackouts mag man sicherlich diskutieren können, jedoch sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden, dass bei den Zebras sieben Spielerinnen der Jungjahrgänge ´03 & ´04 auf dem Platz standen.

Frischer Wind über rechts - Zita Seibel(MSV)Die erste Spielhälfte hält einem hier klar vor Augen, wie diese tollen Mädels einen durchweg älteren und damit physisch überlegenen Gegner in der eigenen Spielhälfte einschnüren können, es fehlt halt hier und da die Routine und Erfahrung, mit Rückschlägen umgehen zu können. Es ist wie es ist, die Zebras verloren ein wichtiges Spiel um den Klassenerhalt am Ende nicht unverdient, doch es ist bei drei Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz und noch acht ausstehenden Begegnungen ein denkbar schlechter Zeitpunkt, nun wieder alles Geleistete in Frage zu stellen.

Was das Team um Chefcoach Niklas Seeger nun von außen nicht braucht sind Zweifler, Besserwisser, Nörgler und Schlechtredner, sondern ist ganz einfach kompromisslose Unterstützung bis zum Saisonende und zwar auf der ganzen Linie. Dann besteht kein Zweifel daran, dass die Zebra-Mädels den Kopf mit #liebelebenleidenschaft selbst aus der Schlinge ziehen werden.

Kader MSV Duisburg: Mahmutovic, Etemi, Paplewski, Plähn (47. Seibel), Rudorf (63. Kreutz), Günster, Esen, Ishikawa (59. Eckert), Aranowski, Agca, Kiesewalter (56. Christopher)

Tore: 0:1 (12.), 1:1 Paplewski (24.),1:2 (42.),1:3 (58.), 1:4 (70.)

Gelbe Karten: - / -

Zuschauer: 50

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse und die aktuelle Tabelle der B-Juniorinnen-Regionalliga West. (Quelle: fussball.de)

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