Dies ist keine offizielle Webseite des MSV Duisburg und die hier veröffentlichten Artikel geben nicht die Meinung des MSV Duisburg wieder.


 

Mehr über die MSV-Frauen gibt es bei...

Instagram: MSV_Duisburg_Frauen

Facebook: MSV-Frauen

...oder über unsere MSV-Frauen-App für Android oder Apple



U17: Gelungene Zebra-Premiere bei der "Westdeutschen"

Gut gespielt - Mit dem fünften Platz bei den Hennef/Duisburg (mm) - Mit dem fünften Platz, drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage konnten die B-Juniorinnen des MSV Duisburg eine gute Premiere bei den Westdeutschen U17 Futsal-Meisterschaften abliefern.

Dabei wäre für die Zebra-Truppe definitiv mehr drin gewesen, doch fehlte nach Abschluss der Vorrunde ein einziges Tor zum Erreichen des Halbfinales, was die Option auf den Titelgewinn offen gehalten hätte. Der Titel ging erwartungsgemäß an den 1. FC Köln, der sich im Finale mit 3:2 nach Verlängerung gegen den SSV Rhade durchsetzte.

Nun können die MSV-Mädels ihre Hallenschuhe aber endgültig an den Nagel hängen und ihre vollumfängliche Konzentration dem Kampf um den Klassenerhalt in der B-Juniorinnen Regionalliga West widmen, der am 09. März mit dem Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn SV Menden beginnt.

U17: Westdeutsche Futsal-Meisterschaften

Last-Minute-Goal - Meret Günster(MSV) erzielt zum Auftakt das wichtige 2:1 Siegtor gegen Alemannia AachenVorrundengruppe B, Spiel 1, MSV Duisburg - Alemannia Aachen 2:1
Bevor es mit dem Endrundenturnier um die Westdeutsche Futsal-Meisterschaft so richtig losging, konnte man auf Seiten der Zebras zunächstmal ein paar verkniffene Gesichter erkennen, was aber weniger an der Veranstaltung selber, sondern eher an der Gruppeneinteilung lag, die unter Beteiligung aller Trainer von der WDFV-Losfee gezogen wurde. Hier fanden sich die Duisburgerinnen plötzlich in Gesellschaft des amtierenden Deutschen Futsal Meisters 1. FC Köln, des Regionalliga Tabellenführers und Westfälischen Futsal-Titelträgers DJK Arminia Ibbenbüren, dem Zweiten des Mittelrhein-Events Alemannia Aachen, sowie des FVN Vizechampions SV Bedburg-Hau, mit dem sich der MSV im FVN-Finale einen rassigen Schlagabtausch geliefert hatte. Wenn man also schon öfters mal den Begriff "Todesgruppe" in den Mund nimmt, dann war dies aus Zebrasicht sicherlich so passend wie lange nicht.

Im ersten Spiel traf man also auf die Aachener Alemannia und hier waren es die Mädchen aus der Kaiserstadt, die direkt furios begannen und in den ersten 90 Sekunden zwei große Möglichkeiten hatten. Einmal wurde MSV-Keeperin Ena Mahmutovic auf eine erste Bewährungsprobe gestellt und wenig später verzog eine Aachener Angreiferin freistehend. Die Seeger-Mädels fingen sich aber danach und begannen wenig später sich selber die ersten eigenen Chancen zu erarbeiten. Gegen Ende der zweiten Minute brachte Zebra-Torfrau Ena Mahmutovic einen langen Abwurf nach rechts auf Jenny Aranowski, die das Leder quer vor das Tor passte.

Another brick in the wall - Zebra-Torwart-Floh Ena Mahmutovic war der gewohnt starke Rückhalt ihres TeamsDort kam Melina Agca im D-Zug Tempo angerauscht und traf zum wichtigen 1:0. Das brachte den Zebras mehr Sicherheit, auch wenn sich Aachen immer wieder in gefährliche Schussposition brachte. Aber die MSV-Mädels hielten mit aller Macht dagegen und warfen sich zur Not in jeden Schuss, den die Alemanninnen abfeuern wollten. Ja und für den Fall der Fälle war da ja noch eine gewisse Ena Mahmutovic zwischen den Pfosten des Zebra-Gehäuses, die fast 1.000 Hände zu haben schien und diverse Versuche des Regionalliga-Konkurrenten zunichte machte.

Richtig brenzlig wurde es vor dem Tor des MSV um die sechste Minute herum, denn da hatten die Aachenerinnen eine Druckphase, in der das Spielgerät wie eine Flipperkugel durch den Torraum schoss, doch mit vereinten Kräften konnten die Duisburgerinnen diese Situation gemeinsam klären. Danach riskierte auch Ena Mamutovic nochmal Kopf und Kragen, da dies aber außerhalb des Torraums passierte, erhielt Aachen einen Freistoß aus gefährlicher Position. Doch auch hier stand die Zebra-Mauer wie eine Wand.

Nachdem sich beide Seiten in den nächsten Minuten weitestgehend neutralisiert hatten, wurde es erst in der 13. Minute nach einem Aachener Timeout interessant. Schneller Spielzug der Gelb-Schwarzen über die rechte Seite, Pass vor das Tor und es stand 1:1, was zugegebenermaßen auch nicht unverdient war. Darauf nahm auch MSV-Chefcoach Seeger ein Timeout, um seine Mädels nochmal auf das "Grande Finale" einzuschwören. Für die Entscheidung in diesem packenden Duell sorgten aber die Mädchen aus der Kaiserstadt.

Als die letzte Minute angebrochen war, servierte man den Ball beim Einrollen direkt vor die Füße von Meret Günster und die nahm das Geschenk dankend an und hämmerte das Leder 56 Sekunden vor dem Ende wuchtig zum 2:1 Endstand unter die Latte.
Tore: 0:1 Agca(2.), 1:1(13.), 1:2 Günster(15.)

Kung Fu Panda III - Melisa Esen(MSV) im AnflugVorrundengruppe B, Spiel 2, SV Bedburg-Hau - MSV Duisburg 0:3
Im zweiten Gruppenspiel kam es gegen den SV Bedburg-Hau zu einer Neuauflage des Endspiels um die FVN-Futsal-Meisterschaft und hier war den Zebras seinerzeit trotz einer starken Anfangsphase ein schnelles Torglück vergönnt geblieben. Diesmal ging alles ganz schnell. Nach 30 Sekunden zirkelte Meret Günster den Ball vor das Tor der Kämpferherzen, wo die SV Torfrau den Abschluss von Melisa Esen zunächst blocken konnte. Das Leder wurde im linken Rückraum von Jenny Aranowski aufgenommen und da sich keine der Gegnerinnen für die Duisburgerin interessieren mochte, nagelte sie den Ball mit dem linken Fuß sicherheitshalber wuchtig zum 1:0 für den MSV in die Maschen.

Das schien Bedburg-Hau etwas zu beeindrucken, denn die Mädchen des Regionalliga-Konkurrenten brauchten danach etwas, um sich zu sammeln. In der vierten Minute dann ein erstes Lebenszeichen des SV bei einem Schuss aus Spitzer Position, doch wer stand dem Torerfolg im Weg? Richtig, natürlich Ena Mahmutovic. Die Duisburgerinnen antworteten aber schnell. Flinker Gegenstoß durch Jenny Aranowski über links, die die am langen Pfosten mitgelaufene Melisa Esen sah und es stand 2:0.

Der MSV blieb spielbestimmend, kontrollierte die Partie nun weitestgehend, so dass in der Folge erstmal nicht viel passierte, bis die SVB Keeperin in der achten Minute mit einem starken Reflex das 3:0 verhinderte, das Melina Agca aus kurzer Entfernung auf dem Fuß hatte. Nachdem die Zebras in der elften Minute nochmal bei einer gefährlichen Situation vor dem eigenen Kasten klären konnten, sorgte 120 Sekunden vor dem Ende ausgerechnet das jüngste Mitglied der Zebraherde für Verzückung.

Bei einem doppelten Doppelpass wurde Nele Kiesewalter von Mara Behnke perfekt in Szene gesetzt und sorgte mit einem satten Schuss aus zentraler Position für den 3:0 Endstand.
Tore: 1:0 Aranowski(1.), 2:0 Esen(5.), 3:0 Kiesewalter(13.)

Ab durch die Mitte - Die Regionalligisten aus Ibbenbüren und Duisburg -in diesem Fall Jenny Aranowski- lieferten sich einen prima SchlagabtauschVorrundengruppe B, Spiel 3, MSV Duisburg - DJK Arminia Ibbenbüren 0:0
Nach dem tollen ersten Turniertag stand für die Zebramädels direkt in der ersten Partie des zweiten Tages Schwerstarbeit auf dem Programm. Gegner war die DjK Arminia Ibbenbüren, die ihreszeichens souverän die Tabelle der B-Juniorinnen Regionalliga West anführen. Die erste Möglichkeit allerdings hatten die Duisburgerinnen, bei denen nach 40 Sekunden Melina Agca in zentraler Position zum Abschluss kam, aber nicht genug Druck hinter den Ball legen konnte.

Viel Zeit zum Verschnaufen gab es allerdings nicht, denn quasi im Gegenstoß musste MSV Torfrau Ena Mahmutovic vor der einschussbereiten DJK Stürmerin parieren. Eine Zeigerumdrehung später zündete Meret Günster den Turbo und legte eine feine Einzelleistung aufs Parkett, konnte das Leder aber auch nicht im Netz unterbringen. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem es hoch und runter ging und beide Teams ganz nah am Führungstreffer waren. Ganz besonders eng wurde es für den MSV in der zwölften Minute, als Ena Mahmutovic erst parierte und den Nachschuss final erst mit Unterstützung ihres Lattenkreuzes zunichte machen konnte.

Kurz vor der Glocke dann doch noch die Riesenmöglichkeit für die Zebras. Bei einem schnellen Konter lief man in einer drei-gegen-eins-Situation auf das Ibbenbürener Tor zu, spielte die Situation aber nicht cool genug aus. Das wäre es gegen den Regionalliga-Tabellenführer fast gewesen! Insgesamt trennten sich beide Teams leistungsgerecht mit 0:0, so dass über die finalen Gruppenplatzierungen und den damit verbundenen Halbfinaleinzug erst in den abschließenden Vorrundenbegegnungen entschieden werden sollte.
Tore: -/-

Es hat nicht sollen sein - Melina Agca(MSV) kommt gegen die FC Keeperin einen Schritt zu spätVorrundengruppe B, Spiel 4, 1. FC Köln - MSV Duisburg 4:0
Im letzten Vorrundenspiel trafen die Zebras auf den 1. FC Köln und da der MSV zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Punkte auf dem Habenkonto verbuchen konnte, würde bereits ein Unentschieden reichen, um sich völlig unabhängig von Ausgang der anderen Begegnungen für die Halbfinalspiele qualifizieren zu können. Dazu musste der MSV aber bereits nach acht Sekunden die Unterstützung von Fortuna in Anspruch nehmen, denn ein Schuss des FC traf den Außenpfosten. Besser machten es die FC-Mädels nach zwei Minuten, als ein schön ausgespielter Konter zur Führung für die Mädels vom Geißbockheim im MSV-Tor einschlug.

Köln machte weiter Druck und ließ den MSV nicht zum Durchatmen kommen. Die Zebras konnten sich nur selten befreien und waren dann gefährlich, wenn schnell gespielt wurde. So zum Beispiel in der fünften Minute, als Melisa Esen einen Einkick hoch vor das Tor auf Jenny Aranowski brachte und die per Direktabnahme fast den Ausgleich erzielt hätte. Melina Agca hatte wenig später noch eine weitere Möglichkeit, doch den nächsten Treffer setzte der 1. FC Köln, der in der neunten Minute einen Gegenangriff überlegt abschloss und das 2:0 erzielte.

Die Geißbock-Mädels standen sicher und sorgte in der 13. Minute für das 3:0 und damit für die Entscheidung. Diskutiert wurde nun unter den Zuschauern, mit welchen Hintergedanken FC Coach Marc Bilstein bei dem inzwischen deutlichen Spielstand, dem kurz vor dem Ende noch das 0:4 folgte nun die Torhüterin für eine zusätzliche Feldspielerin aus der Partie nahm. Dies fand, auch wenn es durch das Regelwerk komplett abgedeckt und damit völlig legitim ist beim Publikum -sagen wir es mal vornehm- nicht den gänzlichen Zuspruch.

Der MSV beantwortete die Frage zumindest auf seine Weise mit einem Treffer ins verwaiste Tor, dem allerdings die Anerkennung verweigert wurde. So endete die Partie mit 4:0 für den 1. FC Köln, was für den weiteren Turnierverlauf noch entscheidende Bedeutung haben sollte. Weil nämlich die die DJK Armina Ibbenbüren ihr abschließendes Vorrundenspiel gegen den stark auftretenden SV Bedburg-Hau mit 2:1 für sich entscheiden konnten, zogen die Mädchen aus der westfälischen Bergbaustadt aufgrund des um einen Treffer besseren Torverhältnisses anstelle des MSV in das Halbfinale ein.
Tore: 1:0(2.), 2:0(9.), 3:0(13.), 4:0(15.)

Durchgesetzt - Das 14jährige MSV-Talent Nele Kiesewalter in AktionSpiel um Platz 5, GSV Moers 1910 - MSV Duisburg 0:1
Gegen den GSV Moers 1910 wollten sich die MSV-Mädchen zumindest den fünften Platz sichern und starteten forsch in die Begegnung, ohne sich aber in den Anfangsminuten mit Ausnahme eines Schusses von Melisa Esen von der linken Seite nennenswerte Tormöglichkeiten erarbeiten können. Dagegen prüfte Ex-Zebra Hannah Vogel nach fünf Minuten die "Funktionsfähigkeit" von MSV-Keeperin Ena Mahmutovic und siehe da: Ena war freilich im Betriebsmodus und parierte ihren Schuss aus der Kurzdistanz.

Danach plätscherte die Partie etwas vor sich hin, wobei beiden Teams die zwei sehr intensiven Arbeitstage anzumerken waren. In dieser Situation schickte MSV-Coach Niklas Seeger nach zehn Minuten die erste Zebra-Garde ins Rennen, was den Duisburgerinnen fortan Möglichkeiten quasi im Halbminutentakt bescherte. Doch die GSV Keeperin hielt ihren Kasten mit einigen starken Aktionen sauber, bis zwei Minuten vor dem Ende Jenny Aranowski und Melina Agca die Defensive des Niederrheinligisten mit einem doppelten Doppelpass aushebelten und Melina mit ihrem Turniertreffer Nummer zwei den 1:0 Endstand erzielte.

Orchesterchef und Dirigentin - Niklas gibt Meret Günster wichtige AnweisungenDanach ereignete sich nichts mehr, so dass sich die Teams des Fußballverbandes Niederrhein auf Rang fünf (Duisburg), sechs (Moers) und sieben(Bedburg-Hau) aus Hennef verabschiedeten. In einem sehr spannenden Finale siegte der 1. FC Köln erst nach Verlängerung gegen den SSV Rhade mit 3:2 (2:2), wobei sich dadurch eben diese beiden Teams für die Deutsche Futsal-Meisterschaft qualifizierten.
Tor: 0:1 Agca(13.)

Zusammenfassend lässt sich aus Sicht der Zebras sagen, dass man beim Premiereauftritt auf der Westdeutschen Futsal-Bühne den angestrebten Halbfinaleinzug verpasst hat, dies aber eben nur einem einzigen Tor zu verdanken hat. Allerdings haben sich die Mädchen in den blau-weiß gestreiften Zebra-Trikots in einer absoluten Hammergruppe behaupten können, was Selbstvertrauen für die bevorstehenden Ligaspiele geben sollte. Erfreulich darüber hinaus, dass fünf der sechs erzielten Endrundentreffer von Spielerinnen der Jungjahrgänge 2003 und 04 erzielt wurden, was ebenfalls ein Indiz dafür ist, in welche Richtung es bei den Zebras zukünftig weitergehen soll.

Damit Ist der "Inddor-Marathon" der MSV-B-Juniorinnen mit sage und schreibe zwöf Turnieren in neun Wochen, bei dem einmal sogar drei Turniere an zwei Tagen auf dem Plan standen, endgültig und erfreulicherwweise ohne eine schwerwiegende Verletzung beendet, so dass sich die Zebras nun dahin begeben können, wo sie sich nachweislich am wohlsten fühlen, nämlich an die frische Luft.

Die nächsten Termine:

Hier geht es zur Bildergalerie der U17 WDFV Futsal-Meisterschaft (Tag 1)=>

Hier geht es zur Bildergalerie der U17 WDFV Futsal-Meisterschaft (Tag 2)=>