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U17: Fohlen siegen in Freudenberg, Zebras verpassen Halbfinale

Freudenberg/Duisburg (mm) - Die B-Juniorinnen des MSV Duisburg haben beim Metallbau Schwarz Cup des SV Fortuna Freudenberg den Einzug ins Halbfinale verpasst und konnten eine Woche nach dem Triumph beim Lüdenscheider TV diesmal nicht mit in das Rennen um den Titel eingreifen.

Den holten sich Borussia Mönchengladbach mit einem 5:1-Finalerfolg über den FSV Gütersloh 2009 und krönte damit seine konstant gute Leistung an diesem Tag.

Weiter geht es für die U17-Zebras bereits am kommenden Samstag, wenn die Seeger-Truppe beim B-Juniorinnen-Budenzauber des Delbrücker SC teilnimmt.

Fohlen siegen in Freudenberg, Zebras verpassen Halbfinale klar

Spiel 1: MSV Duisburg - FFC Pohlheim   3:2
In der ersten Turnierbegegnung trafen die Zebras auf den 1. FFC Pohlheim und trotz der Tatsache, dass das Team vom Namen her zu den unbekannteren Teilnehmern beim Hallencup zählte, konnten die sich die Hessinnen immerhin mit den Titel des amtierenden Futsal-Kreismeisters krönen. So hatten die Pohlheimerinnen auch gleich zu Beginn die erste Möglichkeit, konnten daraus allerdings kein Kapital schlagen. Ganz anders die Zebras, die mit einem schnellen Gegenangriff antworteten und Jenny Aranowski traf mit dem ersten Schussversuch zwar noch die linke Torbande, verwertete den Abpraller aber zum 1:0.

Danach blieben die Seeger-Mädels spielbestimmend, kassierten in der fünften Minute aber den absolut unnötigen Ausgleich. Bei eigenem Einwurf wurde das Leder in 8 Meter Torentfernung direkt der Gegnerin auf den Fuß serviert und die nahm das Geschenk dankend an und traf zum 1:1. Drei Minuten vor dem Ende dann der nächste Nackenschlag. Zebra-Keeperin Greta Engels, die in Abwesenheit von Ena Mahmutovic das Duisburger Tor hütete, parierte einen satten Schuss von der rechten Seite zwar ausgezeichnet, doch da der MSV die Situation nicht entscheidend klären konnte, nutzte Pohlheim dies zur 2:1-Führung.

Nun gaben die Zebras nochmal Vollgas, setzten den Gegner vor dem eigenen Gehäuse fest, so dass Mailin Paplewski die Möglichkeit nutzte und aus zehn Metern zentraler Position zum erneuten Ausgleich einnetzte. Nun setzten die Kickerinnen im Zebra-Dress alles auf Sieg und nach einem weiteren, schnell vorgetragenen Angriff war es erneut Jenny Aranowski, die ihr Team 54 Sekunden vor dem Ende mit dem 3:2 erlöste. Trotz aller Bemühungen des FFC Pohlheim war dies dann auch der Endstand, so dass sich der MSV die ersten drei Punkte gutschreiben konnte.
Tore: 1:0 Aranowski (2.), 1:1 (5.), 1:2 (9.), 2:2 Paplewski (10.), 3:2 Aranowski (11.)

Spiel 2: MSV Duisburg - 1. FC Köln   0:2
Im Spiel zwei trafen die Duisburgerinnen auf den 1. FC Köln, der sich zu Turnierbeginn gegen die Gastgeberinnen des SV Freudenberg durchgesetzt hatte. Der Start in die Partie lief für den MSV sehr unglücklich, da man bereits nach 31 Sekunden nach einem Stellungsfehler in Rückstand lag. Daraufhin zogen sich die Geißbockmädels verständlicherweise etwas zurück, während die Zebras den Gegner anliefen und unter Druck zu setzen versuchten. Daraus ergeben sich in der dritten und fünften Minuten zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich, die aber von der FC-Torfrau zunichte gemacht wurden.

Köln reagierte effektiv und kam eine Zeigerumdrehung später nach einer Passkombination über die linke Seite zum zweiten Treffer. In der Folge agierten die Mädels vom Geißbokheim kontrolliert und brachten die zwei-Tore-Führung über die Zeit. Für die Zebras war es hingegen eine Niederlage in einer Begegnung, in der man im Vergleich zum FC zahlenmäßig mehr Abschlüsse präsentieren konnte.
Tore: 0:1 (1.), 0:2 (6.)

Spiel 3: MSV Duisburg - SGS Essen   1:2
Die dritte Begegnung des MSV beinhaltete das kleine Ruhrgebietsderby zwischen Essen und Duisburg und hier hatten die Mädchen von der Ardelhütte optisch zunächst mehr vom Spiel, ohne dies aber in Zählbares ummünzen zu können. Das änderte sich in der fünften Minute, als Essen durch einen flachen Distanzschuss aus zentraler Position in Führung ging. Zebra-Torfrau Greta Engels war zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, doch fehlten hier noch ein paar Zentimeter.

Danach konnten man bereits das gegen Köln gezeigte Verhalten beobachten, die Zebras versuchten sich zu befreien und erarbeiteten sich zwei gute Ausgleichsschancen u.a. nach schönem Zusammenspiel zwischen Meret Günster, die in der achten Minute drei SGS-Akteurinnen wie Slalomstangen stehen ließ und Jenny Aranowski, aber die Gegnerinnen trafen im Gegenzug zum 0:2. In der Schlussphase erhöhten die Zebras dann nochmals die Schlagzahl und kamen in der Schlussminute durch Jenny Aranowski zum 1:2 Anschlusstreffer. Für mehr reichte es dann allerdings nicht mehr, wobei das Ergebnis von den Kräfteverhältnissen auch in Ordnung ging und Essen nach zwei Niederlegen zu Turnierbeginn die ersten Punkte einfahren konnte.
Tore: 0:1 (5.), 0:2 (9.), 1:2 Aranowski (11.)

Spiel 4: SV Fortuna Freudenberg - MSV Duisburg   3:0
Vor der Begegnung gegen den SV Fortuna Freudenberg war die Ausgangssituation in der Vorrundengruppe A im Bezug auf die Qualifikation für das Halbfinale absolut spannend, da u.a. die vermeintlichen Underdogs aus Pohlheim und Freudenberg ihre Spiele gegen den 1. FC Köln bzw. die SGS Essen gewinnen konnten. So kam es, dass sich die MSV-Mädels mit einem Erfolg gegen die Gastgeberinnen auf den zweiten Tabellenplatz hinter die TSG 1899 Hoffenheim hätten vorschieben können.

Hierzu wäre natürlich ein schnelles Tor für die Zebras durchaus dienlich gewesen. Die Möglichkeit dazu hatte Mara nach knapp 100 Sekunden, doch hinter dem Schuss aus linker Position saß nicht genug "Schmackes". Und wie bereits mehrfach im bisherigen Verlauf des Turniers klingelte es dann irgendwann auf der gegenüberliegenden Seite. Hier wurde eine Fortuna-Angreiferin präzise im Zentrum angespielt und drückte das Leder an der herausstürzenden Zebra-Torfrau Greta Engels vorbei zum 1:0.

Die folgenden Minuten offenbarten dann, wo unter anderen das Problem der MSV-Kickerinnen am heutigen Tag lag. Zwischen der dritten und fünften Minute hatten die Duisburgerinnen durch Mara, Melisa und Jenny drei hochkarätige Chancen, das Spiel zu drehen, brachten das Runde aber einfach nicht ins Eckige. Nachdem Freudenberg im Anschluss die Festigkeit des Aluminiums getestet hatte, schlugen die Hausherrinnen noch zweimal zu und begruben damit jegliche Hoffnungen des MSV auf eine mögliche Halbfinal-Teilnahme.
Tore: 1:0 (2.), 2:0 (7.), 3:0 (9.)

Spiel 5: MSV Duisburg - TSG 1899 Hoffenheim   1:4
In der abschließenden Vorrundenpartie trafen die Zebras auf die TSG 1899 Hoffenheim, die sich abgesehen von einem überraschenden Unentschieden gegen die Gastgeberinnen im Turnierverlauf absolut schadlos gehalten hatten und als kleine Empfehlung u.a. den 1. FC Köln mit sage und schreibe 6:0 von der Spielfläche gefegt hatten. Ungünstigerweise hatte sich MSV-Schnapperin Greta Engels vor der Partie verletzt, so dass an ihrer Stelle Lucia Seidl die Torwarthandschuhe überstreifen musste.

Sie kam damit aber nicht nur gut zurecht, sondern feuerte nach gerade einmal drei Sekunden den ersten Schuss auf das TSG-Gehäuse ab, der aber von der TSG-Keeperin aus der Luft gefischt werden konnte. Beim nächsten Versuch zweieinhalb Minuten später war es dann schon wesentlich knapper und die Torfrau konnte das Spielgerät nur mit größter Mühe zur Ecke klären. Ansonsten hatten die 99'er Mädels schon klar die Kontrolle über den Spielfluss, wobei es immerhin bis zur dritten Minute dauerte, bis Hoffenheim per Distanzschuss mit 0:1 in Führung ging.

Die Duisburgerinnen wehrten sich engagiert, bis mit zunehmender Zeit die Abstände zu den Gegenspielerinnen immer größer wurden und die Kraichgauerinnen bis zur achten Minute durch ein unglücklich abgefälschtes Eigentor und einen eigenen Treffer auf 0:3 erhöhen konnten. Der Spielzug der TSG muss für die Turnierleitung derart beeindruckend gewesen sein, dass die Mitarbeiter an den Reglern Hoffenheim direkt zwei Treffer dafür gutschrieb und die Anzeigetafel irrtümlicherweise direkt um zwei Tore auf 0:4 stellte. Sowas darf eigentlich nicht passieren, aber wir lassen in diesem Fall mal Fünfe gerade sein.

Apropos: Nach elf Minuten kam Hoffenheim dann doch ihrem vierten Treffer, den Mailin Paplewski quasi im Gegenzug mit einem überlegten Schlenzer zum 1:4 beantwortete. Bei diesem Spielstand blieb es dann auch, so dass der MSV die Halbfinalteilnahme verpasste und mit dem Turnierausgang nichts mehr zu tun hatte.
Tore: 0:1 (3.), 0:2 (7.), 0:3 (8.), 0:4 (11.), 1:4 Paplewski (11.)

Ganz groß in der "Verlosung" war hingegen die Fohlenelf um Ex-MSV-Akteurin Selma Fohrer. Nach gutem, aber verhaltenem Start legte Mönchengladbach in der Gruppenphase einen fulminanten Schlusspurt mit drei Siegen und 16:1 Toren hin, beförderte im Halbfinale die favorisierten Hoffenheimerinnen mit 3:2 aus dem Turnier und ließ im Endspiel dem FSV Gütersloh 2009 mit 5:1 keine Chance. Auch wenn es für die Zebras in Freudenberg diesmal nichts zu holen gab, so blieb der Turniersieg immerhin der gleichen Tiergattung der Paarhufer vorbehalten. Herzlichen Glückwunsch dazu an die Elf vom Niederrhein!.

Die nächsten Termine:

  • Samstag, 29.12.2018, 17.00 Uhr: B-Juniorinnen-Budenzauber 2018 des Delbrücker SC

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