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U17: Kampf bis zum Ende - Zebras retten Punkt in letzter Sekunde

Duisburg (mm) - Durch ein Last-Minute-Goal von Jennifer-Jane Aranowski in der dritten Minute der Nachspielzeit haben sich die B-Juniorinnen des MSV Duisburg am 8. Spieltag der U17-Regionalliga West beim 1:1 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt gesichert.

Dabei versäumten es die Zebras mit einer suboptimalen Chancenverwertung im ersten Spielabschnitt, bereits früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Nach dem Rückstand mobilisierten die MSV-Mädels in der verbleibenden Spielzeit nochmal alle Kraftreserven und wurden für ihr Engagement am Ende mit dem verdienten Ausgleich belohnt.

B-Juniorinnen-Regionalliga West, 8. Spieltag MSV Duisburg - Borussia M´Gladbach U16 1:1 (0:0)
(Fotos: Daniel Matic & Martin Meier)
Kurz nachdem der Uhrzeiger am gestrigen Samstag die Marke von 15:40 Uhr überschritten hatte, brachen auf der zu dem Zeitpunkt eher beschaulich besuchten MSV-Vereinsanlage an der Mündelheimer Straße alle Dämme. In der dritten Minute der Nachspielzeit beförderte "Jenny" Aranowski einen letzten Ball als finale Aktion von der linken Seitenauslinie in etwas mehr als 20 Meter Torentfernung ins Gladbacher Gehäuse.

Das Spielgerät tippte vor Borussia Keeperin Jil Frehse auf und hüpfte über sie hinweg zum 1:1 Ausgleich für die Zebras. Sekundenbruchteile später lag die Torschützin unfreiwillig unter einem Haufen von mehr als einem halben Dutzend ausgelassenen Zebra-Akteurinnen, die ihre Torschützin inklusive Chefcoach Niklas Seeger völlig zu Recht unter sich begraben hatten.

Vorangegangen war eine Begegnung, bei welcher der MSV gegen den Gladbacher Jungjahrgang den wesentlich besseren Start erwischte. Erst hatte "Jenny" Aranowski bereits nach zwei Minuten die Führung für die Zebras auf dem Fuß, dann war es drei Zeigerumdrehungen später Lara Kindac, die im Zentrum eine perfekt hereingegebene Flanke von Nele Kiesewalter leider nicht mehr mit dem Kopf drücken konnte. Die Borussia kam kaum aus der eigenen Hälfte hinaus und wenn doch, dann landete der Ball in steter Zuverlässigkeit als überhastetes Anspiel in der Deckung der Duisburgerinnen. Die Einzige, die sich bei den Gästen von der Nervosität nicht anstecken ließ war DFB-U15-Keeperin Jil Frehse, doch ihre Ruhe wollte sich nicht auf ihre Vorderleute übertragen.

Nach 25 Minuten war bei der Borussia dann auch der Arbeitstag von Rian Sprünken beendet, die ausgewechselt wurde und sich ihre Rückkehr an die Mündelheimer Straße vermutlich anders vorgestellt hatte. Während wie erwähnt Jil Frehse ihre Borussia vor größerem Übel bewahrte, waren die Fohlen in der Offensive mehr als zahm und kamen im kompletten ersten Spielabschnitt abgesehen von zwei Standards in der 17. und 39. Minute aus dem Spiel heraus auf ganz genau einen einzigen Schuss auf das Tor von MSV-Keeperin Ena Mahmutovic.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit verbesserte sich der Offensivdrang der Borussia dann etwas, ohne die MSV-Defensive allerdings vor unlösbare Probleme zu stellen. Das änderte sich dann schlagartig in der 62. Minute, als ein abgefälschter Fernschuss der Gäste aus über 25 Metern über Ena Mahmutovic hinweg zum 0:1 ins Tor segelte. Nicht gerade hochverdient, aber halt drin. Was dann folgte, war eine kämpferische Glanzleistung der Zebras, die trotz des durch den Regen aufgeweichten, mittlerweile tiefen Platzes nochmal die Schlagzahl erhöhten, aus allen Rohren feuerten, doch immer wieder in Jil Frehse ihre Meisterin fanden.

Als die Nachspielzeit bereits in vollem Gange war und sich die Adrenalinwerte von Zebra-Chefcoach Niklas Seeger bereits in medizinisch bedrohliche Regionen bewegt hatten, hatte der Fußballgott dann doch ein Einsehen und "gestattete" den überfälligen 1:1 Ausgleich durch Jenny Aranowski, auch wenn dieser auf (wie bereits im Vorgang geschildert) sehr kuriose Weise zustande kam. Wie dem auch sei, wie wichtig dieser Punkt ist, verrät ein Blick auf die aktuelle Ligatabelle, bei der Alemannia Aachen und der SV Menden mit Siegen die Abstiegszone verlassen konnten.

Die Zebra-Truppe kann in der aktuellen Situation zwar beim besten Willen nicht aufatmen, hat sich und der Konkurrenz mit der leidenschaftlich geführten Vorstellung bewiesen, dass sie eine in sich geschlossene Einheit bildet, die als Kollektiv entschlossen ist, auf dem Weg zum Klassenerhalt an die Belastungsgrenze und darüber hinaus zu gehen.
Notfalls auch in der Nachspielzeit...

Kader MSV Duisburg: Mahmutovic, Etemi, Paplewski(50. Seidl), Kiesewalter, Behnke, Günster, Esen, Ishikawa, Potocnik, Aranowski, Kindac (52. Kreutz)

Tore: 0:1 (62.), 1:1 Aranowski (80.+3)

Gelbe Karten: Günster / -

Zuschauer: 35

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse und die aktuelle Tabelle der B-Juniorinnen-Regionalliga West. (Quelle: fussball.de)

Die nächsten Termine:

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