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U17: Trotz Abstieg - Höchster Respekt für Zebra-Mädels

Gut was los - Luftkampf im Essener StrafraumDuisburg (mm) - Nach einer 0:1 (0:0)-Heimniederlage am letzten Spieltag gegen die SGS Essen sind die B-Juniorinnen des MSV Duisburg trotz einer tollen Rückrunde aus der U17-Bundesliga abgestiegen und versuchen in der kommenden Saison in der Regionalliga West, den direkten Wiederaufstieg zu realisieren.

Dabei war neben der Derbyniederlage gegen den Nachwuchs von der Ardelhütte auch der parallele Auswärtserfolg des FC Iserlohn 46/49 mitentscheidend, der mit 4:0 beim Mitabsteiger SC 13 Bad Neuenahr siegte.

Dennoch muss man der Zebra-Truppe sowie dem Trainerteam für die in dieser Saison abgelieferte Leistung höchsten Respekt zollen. Eine Nachbetrachtung der Ereignisse vom Wochenende.

B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest 18. Spieltag, MSV Duisburg-SGS Essen    0:1 (0:0)
Junger Hüpfer - Melisa Esen(MSV) steht hoch in der Luft und wird auch in der kommenden Saison wieder für die Zebras angreifenGroß war die Euphorie bei den U17-Fußballerinnen des MSV vor Wochenfrist nach dem 4:3-Auswärtssieg beim 1. FC Saarbrücken, bei dem man sich bei hochsommerlichem Wetter nach einem zweimaligen Zwei-Tore-Rückstand wieder zurück in die Partie kämpfte und am Ende gut gelaunt mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antrat. Dadurch hatte man es in der eigenen Hand, durch einen weiteren Erfolg am letzten Bundesligaspieltag den erneuten Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen.

Nun war der Gegner mit der SGS Essen beileibe kein unbeschriebenes Blatt, zumal die Gäste bereits durch die dramatische Partie im Niederrheinpokal gewarnt waren und am Samstag vor einer starken Kulisse von knapp 90 Zuschauern hellwach in die Partie gingen. Das Spielgeschehen gestaltete sich wie vermutet, die Gäste übernahmen, nachdem Leonie Jäger in der achten Minute den ersten gefährlichen Schuss auf das SGS-Tor abgefeuert hatte, zunächst das Kommando an der Mündelheimer Straße, doch der MSV stand defensiv solide und hatte zudem noch mit Keeperin Ena Mahmutovic einen gewohnt zuverlässigen Rückhalt.

Alles versucht - Narjiss Ahamad(MSV) zeigte wieder eine starke VorstellungFür Trübsal sorgte da lediglich das Zwischenergebnis aus Bad Neuenahr, wo Iserlohn parallel mit 2:0 in Front lag. Die Spielanteile zwischen Duisburg und Essen veränderten sich auch im zweiten Spielabschnitt nicht sonderlich, bis nach einer knappen Stunde Narjiss Ahamad ihre Gegenspielerin an der rechten Strafraumecke austanzte, aber nicht mehr genug Druck in den Abschluss setzen konnte.

Schmerzhaft wurde es dann wenig später für MSV-Spielführerin Naomi Gottschling, als sie zum wiederholten Mal einen Schlag auf den bereits verletzten Fuß bekam, so dass sie ausgewechselt werden musste und den Abend in der Buchholzer Unfallklinik verbringen durfte. Das hatte den Effekt, dass die Lücken in der MSV-Abwehr größer wurden, so dass Paula Druschke dies acht Minuten vor dem Ende zum 1:0-Siegtor für die SGS nutzen konnte.

Nach dem Bekanntwerden des Ergebnisses aus Bad Neuenahr herrschte natürlich Trübsal im Zebralager und auch wenn die Enttäuschung über den verpassten Klassenerhalt sehr groß war und auch immer noch ist, so können die U17-Zebras auf eine Saison zurückblicken, in der sie einige Rekordmarken gesetzt haben und sich mit unbändigem Einsatz und ihrer leidenschaftlichen Spielweise sehr viele Freunde gewonnen haben.

Dass es am Ende dann doch nicht gereicht hat, mag in erster Linie auf die fehlende Erfahrung zurückzuführen sein, aufgrund derer man mit dem vermutlich jüngsten Kader aller 30 deutschen Bundesligateams in der ersten Saisonhälfte sehr viel Lehrgeld bezahlen musste.

Alles nach vorn - In der Schlussphase gab es für Inga Dombrowski(MSV) nur noch bedingungslose OffensiveWie dem auch sei, die Zebra-Mädels haben in dieser Spielzeit viele Erfahrungen gesammelt, von denen sie auf ihrem weiteren Weg profitieren werden und um die auch Akteurinnen sogenannter "Siegerteams" nicht herumkommen werden. Nun geht es darum, (rechtzeitig!) die notwendigen Gespräche zu führen um für den Beginn der kommenden Saison in der Regionalliga West gewappnet zu sein. Natürlich werden einige Spielerinnen dem allgegenwärtigen Werben der Konkurrenz erlegen sein, doch manchmal braucht es auch seine Zeit, um festzustellen, dass der Wind in der Fremde manchmal ungewohnt frostig sein kann.

Kader MSV Duisburg: Mahmutovic, Hantke, Harrer, Dahmen, Coenen, Gottschling (70. Dombrowski), Esen (57. Huiskens), Gähler, Krasniqi (62. Aranowski), Ahamad, Jäger

Tore: 0:1 (72.)

Gelbe Karten: - / Steffens

Zuschauer: 90

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