Dies ist keine offizielle Webseite des MSV Duisburg und die hier veröffentlichten Artikel geben nicht die Meinung des MSV Duisburg wieder.


 

Mehr über die MSV-Frauen gibt es bei...

Instagram: MSV_Duisburg_Frauen

Facebook: MSV-Frauen

...oder über unsere MSV-Frauen-App für Android oder Apple



U17: Skyline-Cup 2018 - MSV-Mädels "beflügelt" auf Platz drei, Sabi gewinnt Torjäger-Kanone

Auch ohne Flügel auf Platz drei - Die B-Juniorinnen des MSVFrankfurt/Duisburg (mm) - Mit einem tollen Endspurt und einem abschließenden 1:0-Erfolg über Red Bull Leipzig haben die B-Juniorinnen des MSV Duisburg am Ostersonntag beim U17 Skyline Cup 2018 in einem internationalen Teilnehmerfeld den starken dritten Platz belegt.

Darüber hinaus sicherte sich Zebra-Stürmerin Sabrije Krasniqi mit insgesamt fünf Treffern noch den Pokal für die beste Torschützin.

Ein sehr gelungener Auftritt der Nachwuchs-Zebras in der Mainmetropole.

U17 Skyline-Cup 2018

Auf den letzten Drücker - Naomi Gottschling trifft im ersten Spiel in der Nachspielzeit zum 2:1Vorrundengruppe C, Spiel 1, SSV Waghäusel - MSV Duisburg   1:2
Zum Start des Turniers, das durch kurzfristige Absagen in einem Drei-Gruppen-System ausgetragen wurde, hatten es die MSV-Mädchen zunächst mit dem SSV Waghäusel zu tun. Gegen den badischen Verbandsligisten brauchten die Zebras einige Minuten um in den Turnier-Rythmus zu finden. Auf dem Naturrasenplatz liefen viele Pässe der Duisburgerinnen zunächst in Leere bzw. landeten beim Gegner, so dass der SSV Waghäusel verhältnismäßig leichtes Spiel hatte, den Spielstand hinten zu Null zu halten.

Dabei war in der siebten Minute allerdings auch die Unterstützung der Querlatte nötig, die Narjiss Ahamad mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze traf. Bei dem ersten ausgespielten Gegenangriff des SSV Waghäusel reihten sich mehrere Fehler in der Defensive der Zebras aneinander, so dass der Underdog etwas überraschend mit 1:0 in Führung gehen konnte. Der MSV versuchte zu antworten, war aber etwas zu verkrampft, so dass die Abschlüsse zunächst nicht das Ziel fanden bzw. sichere Beute der SSV-Keeperin.

Als eine Viertelstunde gespielt war erhielt Narjiss Ahamad das Leder aus dem Mittelfeld, setzte zu einem Solo an und sorgte mit einem Schuss ins linke Eck für den Ausgleich. Nun lief den Zebra-Mädels allerdings mehr und mehr die Zeit davon und hier erlöste Spielführerin Naomi Gottschling persönlich ihr Team. In der Nachspielzeit drückte sie das Spielgerät im Anschluss an eine Ecke zum etwas glücklichen 2:1-Siegtreffer über die Linie. Parallel landete RB Leipzig einen ungefährdeten Sieg gegen den SV Oesbern, der der nächste Gegner des MSV sein sollte.
Tore: 1:0 (11.), 1:1 Ahamad (15.), 1:2 Gottschling (20.)

Kilometer um Kilometer - Narjiss Ahamad(MSV) glänzte mal wieder als tolle VorbereiterinVorrundengruppe C, Spiel 2, MSV Duisburg - SV Oesbern   5:0
Eine knappe Stunde später hieß der nächste Vorrundengegner der Zebras wie erwähnt SV Oesbern und hier klappte der Start in die Begegnung dann auch etwas besser, denn bereits nach 2 Minuten konnte Sabrije Krasniqi das Leder für die Zebras nach feinem Zuspiel von Leonie Jäger im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Der Kreisligist sah sich fortan ständigem Druck der Duisburgerinnen ausgesetzt und fast wäre Shirley Huiskens nach einer sehenswerten Einzelaktion in der sechsten Minute der nächste Treffer für die Zebras gelungen, doch im Abschluss scheiterte sie leider knapp.

Sehr gute Übersicht bewies in der zehnten Minute Narjiss Ahamad, indem sie zu Sabrije Krasniqi durchsteckte, die sich die Möglichkeit nicht nehmen ließ und zum 2:0 einnetzte. Den Hattrick perfekt machte "Sabi" in der zwölften Minute, bevor sich knappe 60 Sekunden später Inga Dombrowski mit einem Distanzschuss aus knapp 20 Metern und dem daraus resultierenden 4:0 in die Torschützenliste eintragen konnte.

Den 5:0 Endstand besorgte nach 15 Minuten Narjiss Ahamad vom Strafstoßpunkt, nachdem zuvor die dreifache MSV-Torschützin Sabi im Strafraum gelegt worden war.
Tore: 1:0 Krasniqi (2.), 2:0 Krasniqi (10.), 3:0 Krasniqi (12.), 4:0 Dombrowski (14.), 5:0 Ahamad (15./FE)

Eine Nummer zu groß waren die Vorrundengruppe C, Spiel 3, MSV Duisburg - RB Leipzig   0:1
Das Aufeinandertreffen der Teams aus Duisburg und Leipzig, bei dem es um den Sieg in der Gruppe C ging, begann mit optischen Vorteilen für die Sächsinnen, was daran lag, dass die RB-Mädels gedankenschneller agierten und einfach konsequenter auftraten. Natürlich war die Partie um einige Gänge flotter als das vorangegangene Spiel des MSV gegen den SV Oesbern, doch eine ähnliche Umstellung hatten auch die Leipzigerinnen zu verarbeiten. Die Zebras bekamen zunächst nicht ausreichend Zugriff im Mittelfeld, so dass RB immer mal wieder in Richtung MSV-Tor durchstarten konnte.

In der elften Minute brachten sich die MSV-Mädels quasi selbst in Bedrängnis, als ein Ball vor dem eigenen Gehäuse ins Zentrum geklärt wurde und von dort postwendend zurückkam. Auf der gegenüberliegenden Seite konnte sich Celine Harrer bei einem Freistoß aus 30 Metern zentraler Position versuchen, doch ihr Hammer zischte knapp über den Querbalken des Leipziger Tores. RB antwortete postwendend mit einem schnellen Angriff und düpierte die Zentrale der Zebras mit drei Kurzpässen, so dass die Stürmerin auf Höhe des MSV-Strafraumes in halblinker Position freie Schussbahn hatte und die 1:0-Führung für Leipzig erzielte.

Danach kamen die MSV-Mädels von Minute zur Minute besser in die Partie, hatten nun mehr Spielanteile und drängten ihrerseits auf den Ausgleich. Dieser wollte aber nicht mehr fallen, so dass man in der Gruppe C als Zweiter über die Ziellinie ging und somit im Viertelfinale dem Karlsruher SC gegenüberstand.
Tore: 0:1 (13.)

Sabi was here - Sabrije Krasniqi(MSV) dreht nach ihrem vierten Turniertreffer jubelnd abViertelfinale, Karlsruher SC - MSV Duisburg   0:4
Der Karlsruher SC, der tags zuvor in der U17-Bundesliga sein wichtiges Spiel gegen den TSV Crailsheim mit 2:1 siegreich gestalten konnte, wurde in der Viertelfinalpartie direkt beschäftigt, denn scheinbar hatten die MSV-Mädels aus dem eher schläfrigen Beginn gegen Leipzig gelernt. Auf Zebra-Seite wurde schön kombiniert, so dass sich Narjiss Ahamad nach fünf Minuten die erste Möglichkeit bot, doch die Niederländerin verzog knapp. Präziser ging der MSV-Winterneuzugang zwei Zeigerumdrehungen später bei einem Zuspiel auf Sabrije Krasniqi vor.

Sabi leitete den Pass an Jennifer-Jane Aranowski weiter und die überwand die KSC Keeperin zum 1:0. Mit Windunterstützung wäre Jackie Coenen nach elf Minuten fast der zweite Treffer gelungen, doch ihre Bogenlampe von der linken Außenposition landete hörbar am langen Pfosten. Die Zebras fanden gegen bis dato im Turnierverlauf noch ungeschlagenen Bundesligisten scheinbar immer mehr Gefallen an der Partie, setzten bei jedem Ball nach, was nach einer Viertelstunde zum zweiten MSV-Tor führte.

Jenny jagte einer KSC-Verteidigerin an der Eckfahne das Spielgerät ab, Sabrije Krasniqi ließ die Flanke ins Zentrum geschickt durch, so dass die Bahn frei war für Tamina Gähler, die zum 2:0 einnetzte. Direkt mit dem Wiederanpfiff verloren die Südbadenerinnen dann das Leder an Narjiss Ahamad, die schön auf "Sabi" durchsteckte, welche der KSC Torfrau keine Chance ließ: 3:0 MSV!

Für den Schlusspunkt in der Begegnung wenige Sekunden vor dem Abpfiff sorgte dann die jüngste Spielerin auf den Feld. Einen von rechts hereingeschlagenen Eckball nahm Tamina Gähler aus knapp zehn Metern als Halbvolley und konnte so in dieser Partie ihren zweiten Treffer markieren.
Tore: 0:1 Aranowski (7.), 0:2 Gähler (15.), 0:3 Krasniqi (16.), 0:4 Gähler (20.)

Halbfinale, Borussia Mönchengladbach - MSV Duisburg   1:0
Das Halbfinale des diesjährigen U17 Skyline Cups zwischen den Zebras und der Mönchengladbacher Borussia war soetwas wie eine Neuauflage der Bundesligapartie aus der Vorwoche, aus der die Gladbacherinnen mit 1:0 als Sieger hervorgegangen waren. Augenfälligster Unterschied der aktuellen Partie war, dass sich die MSV-Mädels diesmal nicht versteckten, sondern munter und auf (mindestens) Augenhöhe mitspielten. Hochkarätige Tormöglichkeiten blieben in dem Aufeinandertreffen allerdings Mangelwaren und auch ein Freistoß der Borussia aus anfürsich gefährlicher Position verfehlte in der zehnten Minute weit das anvisierte Ziel.

Durch den Mangel an Chancen wurde in den nächsten Minuten klar, dass vermutlich ein "Lucky Punch" oder im späteren Verlauf das Elfmeterschießen herhalten musste. Dieser Punch war dann drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit dem späteren Turniersieger aus Mönchengladbach vergönnt, so dass sich die MSV-Mädels im Spiel um Platz drei wiederfanden.
Tor: 1:0 (18.)

Another brick in the wall - Lara Görtz(MSV) hielt ihren Kasten im Finalspiel sauberSpiel um Platz 3, MSV Duisburg - Red Bull Leipzig   1:0
Der Gegner der Zebras im Spiel um Platz 3 des Skyline Cups war mit den "Roten Bullen" aus Leipzig war nun wahrlich kein Unbekannter, den abgesehen vom verloren gegangenen Vorrunden-Clash standen sich die beiden Teams in diesem Jahr bereits zweimal im Rahmen des Gütersloher U17-Hallenmasters gegenüber. Damals in Ostwestfalen konnte jedes Team jeweils einen Direktvergleich gewinnen, so dass von einer offen Partie ausgegangen werden konnte.

Leichtes Handicap, dass die MSV-Mädels bei ihrem Finalspiel einerseits verletzungsbedingt auf Kapitänin Naomi Gottschling verzichten mussten und andererseits auch die "Torvorbereiterin vom Dienst" Narjiss Ahamad an diesem Tag schon unzählige Kilometer zurückgelegt hatte und deswegen ebenfalls auf der Bank platz nahm. Nachdem sich beide Mannschaften während der ersten Spielhälfte fast neutralisiert hatten, kam Leipzig nach knapp zehn Minuten mit einem Angriff über die rechte Außenbahn gefährlich vor das MSV-Tor. Die Flanke segelte an den zweiten Pfosten, wo die anwesende RB-Stürmerin aber zum Glück des MSV verzog.

Es waren noch fünf Minuten zu spielen, als sich die Ereignisse binnen Sekunden überschlugen. Zunächst hatte Inga Dombrowski im Anschluss an eine Ecke die Führung auf dem Fuß respektive Kopf, doch sie konnte den Ball aus kurzer Distanz leider nicht mehr entscheidend drücken. Beim anschließenden Abstoß von Red Bull Leipzig übte Sabrije Krasniqi Druck auf die Verteidigerin aus, die daraufhin den entscheidenden Fehler beging und sich das Leder von "Sabi" abzocken ließ. Letztgenannte fackelte nicht lange und schob das Spielgerät humorlos zum 1:0 flach ins rechte Eck.

Jubelzebras - Unglaubliche Freude herrschte bei dem MSV-Mädchen nach dem ersten SaisonsiegDieser Gegentreffer schien auf die Bullen wie ein rotes Tuch gewirkt zu haben, denn nun warf der Brauseklub in der verbleibenden Spielzeit nochmal alles nach vorne, scheiterte aber entweder an sich selbst, der Defensivarbeit der MSV-Verteidigung, oder aber an der in mehreren Situationen überragenden Zebra-Keeperin Lara Görtz, die ihren Arbeitsplatz bis zum Ende mit Glück und Geschick sauber hielt und den Duisburgerinnen somit den dritten Platz in der Endabrechnung vor RB Leipzig bescherte.

Zusammengefasst ein weiterer, starker Auftritt der Mädchen des MSV Duisburg, bei dem wider einmal jedes Mitglied des Zebra-Kollektivs seinen Teil zum Erfolg beigetragen hat. Apropos Erfolg: Den konnte MSV-Stürmerin Sabrije Krasniqi mit fünf Treffern auch als beste Torschützin des Turniers für sich verbuchen.
Tor: 1:0 Krasniqi (16.)

  • Kader MSV Duisburg: Mahmutovic, Görtz, Huiskens, Hantke, Gottschling, Dahmen, Ahamad, Jäger, Dombrowski, Magoli, Esen, Gähler, Coenen, Krasniqi, Aranowski

  • Torschützinnen: Krasniqi (5x), Ahamad, Gähler (je 2x), Gottschling, Dombrowski, Aranowski

Die nächsten Termine:

Hier geht es zur Bildergalerie der MSV-Frauen Facebook Seite=>