Dies ist keine offizielle Webseite des MSV Duisburg und die hier veröffentlichten Artikel geben nicht die Meinung des MSV Duisburg wieder.


 

Mehr über die MSV-Frauen gibt es bei...

Instagram: MSV_Duisburg_Frauen

Twitter: @MSVFrauen

Facebook: MSV-Frauen

...oder über unsere MSV-Frauen-App für Android oder Apple



U17: Advents-Cup-Finale verloren, Herzen gewonnen

Strahlemännchen - Melisa Esen freut sich mit Naomi Gottschling, Melina Liehr und Nola Wockenfuß über die Auszeichnung für die Spielerin des TurniersMönchengladbach/Duisburg (mm) - Mit dem guten, zweiten Platz kehrten die B-Juniorinnen des MSV Duisburg am vergangenen Samstag vom U17 Advents-Cup 2017 des FSC Mönchengladbach zurück.

Zwar unterlag man zum Auftakt der Hallensaison 2017/18 der SGS Essen im Finale deutlich mit 0:4, doch gab es in den Reihen der Zebras bei der Siegerehrung trotzdem allerhand strahlende Gesichter.

Grund dafür war die Ehrung der Spielerin des Turniers, bei der die Wahl der Jury sehr zur Freude der Zebras auf die Duisburger Doppeltorschützin Melisa Esen fiel, die in der jüngeren Vergangenheit schon ganz andere Herausforderungen gemeistert hat.

Geht gut los - Nola Wockenfuß (MSV) trifft im ersten Turnierspiel zum 1:011. U17 Advents-Cup 2017 des FSC Mönchengladbach

Vorrunde Gruppe A, Spiel 1, MSV Duisburg - BW Concordia Viersen   2:0
Wie schon beim vorangegangenen U13-Wettbewerb musste auch bei den U17-Mädchen vor Turnierbeginn etwas umdisponiert werden. Der MSV startete gegen den BW Concordia Viersen in das Turnier und hier prüfte Leonie Jäger nach zwei Minuten bereits mit einem Pfostenschuss die Festigkeit des Torgehäuses. Der nächste Pfostentreffer ließ allerdings auch nicht lange auf sich warten, den zwei Zeigerumdrehungen später klapperte das Gebälk nach einem Schussversuch von Joana Hantke das nächste Mal. Positiv dabei, dass das Leder diesmal Nola Wockenfuß fast genau vor die Stiefel fiel, so dass Letztgenannte nur noch zum 1:0 einschieben brauchte.

Wirkliches Mitleid mit dem Torgestänge schien auch die Duisburgerin Melina Agca im weiteren Verlauf zu haben, denn nach acht Minuten krachte ein strammer Schuss der MSV-Nachwuchsspielerin an das Lattenkreuz. Nach soviel Aluminium erlöste Leonie Jäger letztenendes die Duisburgerinnen, als sie zwei Minuten vor dem Ende einen schnellen Konter von Inga Dombrowski zum 2:0 abschloss und damit für die ersten Zähler auf dem Punktekonto der Zebras sorgte.
Tore: 1:0 Wockenfuß (4.), 2:0 Jäger (9.)

Ausgetanzt - Inga Dombrowski (MSV) hatte gegen den TSV Krefeld-Bockum nur wenig MüheVorrunde Gruppe A, Spiel 2, TSV Krefeld-Bockum - MSV Duisburg   0:7
Im darauffolgenden Gruppenspiel ging es für die Duisburgerinnen gegen den TSV Krefeld-Bockum und die Zebras kamen zunächst trotz des ersten, schnellen Treffers durch Nola Wockenfuß in der ersten Minute nicht so richtig in den "Flow". das änderte sich erst in der vierten Minute, als Leonie Jäger zunächst zum 2:0 einnetzte und 60 Sekunden später mit schöner Einzelleistung das nächste Tor für Inga Dombrowski vorbereitete. Danach bekam der personell leider nur sehr dünn besetzte Kreisligist immer stärkere Probleme mit dem hohen Tempo des MSV und kassierte in der sechsten Minute den nächsten Gegentreffer.

Melisa Esen hatte aus spitzem Winkel abgezogen, doch während ihr erster Versuch noch pariert werden konnte, war sie im Nachschuss zur Stelle und notierte ihren ersten Turniertreffer. Gerade in den letzten zwei Spielminuten waren die Krefelder Mädchen sichtlich platt, was die Duisburgerinnen nutzten, ihr Torkonto weiter zu erhöhen. Nach einer Chance mit anschließender Ecke für den TSV kamen die Spielerinnen bei dem folgenden Gegenstoß nicht schnell genug zurück, so dass Melisa Esen mit einem Flachschuss aus 8 Metern zentraler Position ins linke Eck ihren Doppelschlag perfekt machte.

Danach kamen auch Joana Hantke wie auch Tamina Gähler zu ihren ersten Turniertoren, wobei Letztere das Leder genauso so wuchtig wie unhaltbar zum 7:0 Endstand unter die Querlatte nagelte.
Tore: 1:0 Wockenfuß (1.), 2:0 Jäger (4.), 3:0 Dombrowski (5.), 4:0 Esen (6.), 5:0 Esen (9.), 6:0 Hantke (9.), 7:0 Gähler (10.)

Abgeblockt - Kein Durchkommen für MSV-Talent Melina Agca gegen den FSC MönchengladbachVorrunde Gruppe A, Spiel 3, MSV Duisburg - FSC Mönchengladbach   2:0
In der letzten Partie der Vorrundengruppe A konnten die Zebras den Gruppensieg mit einem Erfolg gegen den FSC Mönchengladbach unter Dach und Fach bringen, doch wie schon zu Beginn der zweiten Begegnung war bei allen Angriffsbemühungen des MSV meistens noch ein Mönchengladbacher Abwehrbein im Weg, oder es fehlte der abgeklärte Blick für die freistehende Mitspielerin. So schlugen sich die Gastgeberinnen gegen die zwei Klassen höher spielenden Zebras sehr tapfer und wären auch fast mit einem Punkt über die Runden gekommen, wenn die Duisburgerinnen in der Schlussphase nicht doch noch den Riegel geknackt hätten.

Joana Hantke hatte Inga Dombrowski in Szene gesetzt und die ließ sich die Möglichkeit zwei Minuten vor dem Ende nicht nehmen und sorgte mit ihrem 1:0 für Erleichterung in den Duisburger Reihen. Die Schlussphase blieb etwas hektisch, so dass es Tamina Gähler vorbehalten war, die Entscheidung durch ein Strafstoßtor zum 2:0 zugunsten des MSV herbeizuführen. Damit ging das Team von Friedel Baumann und Franzi Göbel als Gruppensieger ins Halbfinale und traf dort auf den Linner SV.
Tore: 1:0 Dombrowski (9.), 2:0 Gähler (10./FE)

Halbfinale, MSV Duisburg - Linner SV   0:0 (2:0 n.S.)
Die Geschichte der Vorschlussrundenbegegnung zwischen dem MSV Duisburg und dem Linner SV ist zumindest mit Blick auf die Ereignisse in der regulären Spielzeit relativ schnell aufgezäumt. Die Zebras waren über die komplette Spielzeit des tonangebende Team, erarbeiteten sich diverse Chancen, konnten diese aus den verschiedensten Gründen aber nicht in Zählbares ummünzen, so dass nach Ablauf der zehnminütigen Spielzeit, trotz des von den MSV-Mädels geleisteten hohen Aufwands keine Tore zu vermelden waren.

SNot in my house - Melina Liehr (MSV) parierte gegen den Linner SV alle Siebenmetero musste die Entscheidung genauso wie zuvor bei den D-Juniorinnen vom Siebenmeterpunkt fallen. Hier hielt sich die während des Turniers nur selten geprüfte MSV-Keeperin Melina Liehr genauso schadlos wie zuvor auch schon ihre jüngere "Berufskollegin" Emily Kowalski und parierte sämtliche Siebenmeter. Da bei den Duisburgerinnen Inga Dombrowski wie auch Tamina Gähler das Runde ins Eckige brachten, konnten die Nachwuchs-Zebras ins Finale einziehen, wo nicht sonderlich überraschend die SGS Essen der Gegner war.
Tore: - / -
Siebenmeter-Schießen: Coenen verschießt, Linn verschießt, 1:0 Dombrowski, Linn verschießt, 2:0 Gähler

Finale, MSV Duisburg - SGS Essen   0:4
Das mit Spannung erwartete Endspiel der Teams aus Duisburg und Essen gestaltete sich schon sehr bald als relativ einseitige Gelegenheit, da die Mädchen von der Ardelhütte bereits nach zwei Zeigerumdrehungen durch gutes Kombinationsspiel mit 2:0 in Front lagen. Den MSV-Mädels merkte man den aus der sehr anstrengenden Bundesliga-Hinrunde resultierenden Kräfteverschleiß an, wobei der Finalgegner durch die kleinere Vorrundengruppe und durch Rotation im Halbfinale auch mindestens ein ganzes Spiel weniger in den Knochen hatte.

Klare Sache - Im Finale war bei den Zebras der Akku leerDie Duisburgerinnen versuchten sich noch in Ergebniskosmetik, aber selbst die wollte nicht gelingen, so dass sich die SGS Essen verdient den Turniertitel holte. Doch die Siegeszeremonie sollte urplötzlich eine ganz andere Gewichtung bekommen, als die Namen der zu ehrenden Einzelspielerinnen aufgerufen wurden. Die Turnierjury hatte es sicherlich nicht einfach, verkündete aber zur Freude des immer noch zahlreich in der Halle anwesenden Duisburger Anhangs, dass die Siegerurkunde für die Spielerin des Turniers (nicht ganz unverdient) auf Zebra-Akteurin Melisa Esen ausgestellt wurde.

Eine fantastische Sache für die dribbelstarke Offensivspielerin des MSV, die im August 2015 noch an einer akuten Form myeloischer Leukämie (Blutkrebs) erkrankt war, sich nach einem halben Jahr Chemotherapie und schwierigen Rehamaßnahmen Schritt für Schritt ins normale Leben zurückkämpfte und zum Abschluss des Sportjahres 2017 ihr ganz persönliches Highlight feierte.

Die Hallenbeleuchtung hätte zu diesem Zeitpunkt ruhig schon ausgeschaltet werden können, denn alleine das über beide Ohren strahlende Gesicht von Melisa hätte für die komplette Ausleuchtung der Sporthalle der Gesamtschule Hardt vollkommen ausgereicht.
Tore: 0:1 (2.), 0:2 (2.), 0:3 (5.), 0:4 (8.)

Torschützinnen: Leonie, Inga, Nola, Joana, Tamina, Melisa (je 2x)

Die nächsten Termine:

Hier geht es zur Bildergalerie der MSV-Frauen Facebook Seite=>