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U17: Gütersloh gewinnt RWB-Cup, Zebras erkämpfen sich Platz vier

Daumen hoch - Mit Platz vier konnte die neuformierte Zebratruppe sehr zufrieden seinDuisburg (mm) - Der FSV Gütersloh 2009 holte sich am vergangenen Wochenende mit einer starken Gesamtleistung den Sieg beim 10. U17-Rheinwohnungsbau-Cup des MSV Duisburg.

Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen während des ersten Turniertages mit dem 1. FFC Turbine Potsdam, ließen die Ostwestfälinnen am Sonntag nichts anbrennen und feierten den zweiten Titelgewinn nach dem Triumph im Jahr 2010.

Die MSV-Mädchen gaben eine Woche vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison eine gute Visitenkarte ab und landeten mit einer ausgeglichenen Bilanz auf Rang 4

U17-Rheinwohnungsbau-Cup 2017

Wiedersehen - Jaquelin Coenen traf auf ihren ehemaligen Klub MönchengladbachSpiel 1, MSV Duisburg - Borussia Mönchengladbach II 4:0
In der Auftaktpartie des Rheinwohnungsbau Cups hatten es die Zebra-Mädchen mit dem Jungjahrgang der Mönchengladbacher Borussia zu tun. Gegen den Regionalligisten wollte der MSV nach Möglichkeit mit einem Erfolg ins Turnier starten und fast wäre nach vier Minuten fast das erste Tor für die Duisburgerinnen zu bejubeln gewesen. Leonie Jäger tauchte plötzlich frei im gegnerischen Strafraum auf, konnte das Runde aber (zunächst) nicht im Eckigen unterbringen. Drei Zeigerumdrehungen später bediente Naomi Gottschling Nola Wockenfuß mustergültig mit einem Pass in die Schnittstelle und der MSV-Neuzugang ließ sich die Chance nicht nehmen und sorgte für den ersten Turniertreffer der Zebras.

Die Fohlenelf konnte zunächst weiteren Schaden vermeiden, doch kurz vor dem Seitenwechsel war es dann doch geschehen. Leonie Jäger betätigte sich bei einem Angriff über die rechte Seite als gute Vorbereiterin, gab das Leder aus Höhe der Strafraumgrenze scharf in die Mitte, was Nola Wockenfuß dankend annahm und zum zweiten Mal "einlochte". Nun war die "Elf vom Niederrhein" merklich verunsichert und das nutzte Sabrije Krasniqi wenige Sekunden später zum 3:0. Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeberinnen weiter spielbestimmend, erarbeiteten sich gegen den Fohlen-Nachwuchs weitere Möglichkeiten und stellten in der 27. Minute den auch in der Höhe verdienten 4:0 Endstand her.
Tore: 1:0 Wockenfuß(7.), 2:0 Wockenfuß(19.), 3:0 Krasniqi(20.), 2:0 Krasniqi(27.)

Kein Rankommen - Nola Wockenfuß(MSV) schirmt den Ball abSpiel 2, Herforder SV - MSV Duisburg 0:0
Mit dem Herforder SV kam auch der zweite Gegner des Tages aus der Regionalliga, hatte allerdings bereits in der abgelaufenen Saison das Potenzial für den Bundesligaaufstieg, was eine sehr enge Begegnung versprach. In der Tat neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken des ersten Spielabschnitts, so dass in den ersten zehn Spielminuten keine der beiden Keeperinnen in Aktion treten musste. Dann ging es aber plötzlich Schlag auf Schlag. Zunächst rutschte Sabrije Krasniqi nach einem überfallartigen Angriff der Zebras an einer Scharfen Hereingabe von Leonie Jäger um Zentimeter vorbei.

Dann hatten die Duisburgerinnen im Anschluss an eine Ecke eine weitere Möglichkeit, bevor 60 Sekunden später der HSV nach einem schnellen Konter fast zu seinem ersten Treffer gekommen wäre. Nach der Halbzeit blieb die Partie weiter offen, ohne das jedoch eins der beiden Teams sich wirklich vor dem Tor der gegnerischen Mannschaft präsentieren konnte. Als sich die Zuschauer bereits mit der Punkteteilung abgefunden hatten, zündete Leonie Jäger auf der rechten Seite nochmal den Turbo, enteilte ihrer Gegenspielerin und steuerte schräg auf das HSV Gehäuse zu.

Anstelle des direkten Abschlusses wählte sie die in diesem Fall nicht ganz optimale Variante des Querpasses, der von der gegnerischen Abwehr geblockt werden konnte. So trennten sich die beiden Kontrahenten letztendlich schiedlich, friedlich und auch verdient mit 0:0
Tore: -/-

Hinten dicht - Gegen Turbine Potsdam lieferten die Zebras eine konzentrierte Abwehrleistrung abSpiel 3, MSV Duisburg - 1. FFC Turbine Potsdam 0:1
In der dritten Begegnung des Wettbewerbs hatten es die Zebras mit keinem Geringeren als dem 1. FFC Turbine Potsdam zu tun und wie auch zu vermuten war, übernahmen die Turbinchen auch direkt die Initiative und setzten den MSV unter Druck. Die Gastgeberinnen stellten sich dem Titelverteidiger massiv entgegen und fingen in der dritten Minute ein Zuspiel des FFC im Mittelfeld ab und leiteten einen blitzschnellen Konter ein, wobei die herauseilende Turbine Keeperin nur um wenige Zentimeter vor der zentral durchgestartete Zebra-Stürmerin Sabrije Krasniqi ans Leder kam. In der Folge alles wie gehabt, Potsdam mit sehr hohem Ballbesitzanteil, jedoch im Abschluss zu einfallslos, um MSV-Keeperin Melina Liehr in ernsthafte Bedrängnis zu bringen.

So wechselte man torlos die Seiten und auch im zweiten Durchgang hatte es den Anschein, dass der Favorit aus Potsdam auf die zündende Idee wartete, um den Führungstreffer zu erzielen. Routiniert verfiel man allerdings nicht in Hektik, sondern hielt den Druck auf die Zebras hoch und wurde in der 36. Minute nicht ganz zu Unrecht mit dem 1:0 belohnt, dass dann auch das Endergebnis darstellte. Schade für die MSV-Mädels, die den Turbinchen einen großen Kampf abgeliefert hatten.
Tore: 0:1(36.)

Auf den letzten Drücker - Leonie Jäger(MSV) taf gegen Alemannia Aachen kurz vor Schluss zum AusgleichSpiel 4, Alemannia Aachen - MSV Duisburg 1:1
Zum Abschluss des ersten Turniertages standen die Zebras dem Regionalligisten Alemannia Aachen gegenüber und wollten den Samstag am liebsten mit einem Punktedreier abrunden. Beiden Mannschaften fehlte nach einem anstrengenden Turniertag natürlich etwas die Frische, was sich nach einem guten Start vorallem auf den Offensivdrang der Gäste aus der Kaiserstadt auswirkte. Die Alemannia hatte bis zur dritten Minute zwei gute Möglichkeiten in Front zu gehen, doch danach verpuffte das Angriffsfeuerwerk der personell geschwächten Alemanninnen von Minute zu Minute.

Je weiter die Spielzeit voranschritt, desto dominanter wurden die Zebras, ohne aus der spielerischen Überlegenheit allerdings Kapital schlagen zu können. So ging es mit einem 0:0 in die Pause, in der beide Trainer nochmal an die Moral ihrer Teams appellierten, nochmal alles aus sich herauszuholen. Am Kräfteverhältnis im zweiten Durchgang änderte sich zunächst genau so wenig wie am Spielstand, bis die Mädchen aus der Printenstadt vier Minuten vor dem Ende bei einem der seltenen Gegenangriffe ein Loch in der Duisburger Abwehrformation fanden und zum überraschenden 0:1 trafen.

Das passte mit Blick auf die Gesamtplatzierung nun mal so gar nicht ins Konzept der Zebras, die nun ihrerseits nochmal alles nach vorne warfen. Der Mut wurde belohnt, denn eine knappe Minute vor dem Ende gewann Leonie Jäger auf der rechten Seite das Laufduell gegen ihre Gegenspielerin, zog aus zehn Metern halbrechter Position ab und traf zum vielumjubelten Ausgleich. Quasi mit dem Schlusspfiff hatte die Torschützin nach einer ähnlichen Situation dann noch die Chance auf den Siegtreffer, doch ihre Hereingabe konnte von der Innenverteidigung geblockt werden, so das beide Teams mit einem Unentschieden auseinandergingen.
Tore: 1:0(36.), 1:1 Jäger(39.)

Kalt erwischt - Gegen den FSV Gütersloh gab es für die Zebras eine deutliche 0:4 NiederlageSpiel 5, MSV Duisburg - FSV Gütersloh 2009 0:4
Den zweiten Tag des Rheinwohnungsbau Cups trafen die MSV-Mädchen auf den FSV Gütersloh 2009 und trotz der Tatsache, dass das Duisburger Trainerduo Baumann/Göbel vor der Partie um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten hatte, war leider genau das Gegenteil der Fall. Gütersloh setzte nach wenigen Sekunden einen Freistoß krachend an die Querlatte des MSV-Gehäuses, was die komplette Zebra-Defensive mit großem Erstaunen beobachtete. Den zweiten Ball sicherte sich in diesem Fall sicherheitshalber die Gütersloherin Melina Finke, die mutterseelenalleine keine Mühe hatte, das Leder anzunehmen und nach 41 Sekunden zum 1:0 in die Maschen zu befördern.

Auch nach vier Minuten waren die Gastgeberinnen scheinbar immer noch nicht komplett aufgewacht, denn nachdem nach einem Eckball niemand so richtig klären konnte, erhöhte Gütersloh auf 2:0. Immerhin blieb es bis zu Pause bei diesem Spielstand, bis die Ostwestfälinnen in der 25. Minute einen weiteren Standard souverän zum 3:0 und damit zur Entscheidung nutzten. Weniger souverän war dann allerdings in der 31. Minute ein Schlag einer FSV Akteurin in die Nieren der Duisburgerin Naomi Gottschling, der leider das Aus für die Spielgestalterin der Zebras bedeutete. Gerade bei diesem Spielstand absolut überflüssig.

Wenig später fiel dann noch das 4:0 für Gütersloh, mit dem sich die Zebras gegen den späteren Turniersieger trotz des verschlafenen Starts letztenendes doch noch recht akzeptabel aus der Affäre zogen.
Tore: 0:1(1.), 0:2(4.), 0:3(25.), 0:4(34.)

Um jeden Zentimeter - Die Zuschauer sahen gegen den SC 13 Bad Neuenahr ein torreiches KampfspielSpiel 5, SC 13 Bad Neuenahr - MSV Duisburg 2:3
Im letzten "Gefecht" des Turniers kreuzte der SC 13 Bad Neuenahr mit den Zebras die Klingen und der Start in die Begegnung war für den MSV ähnlich "vielversprechend" wie schon das vorangegangene Aufeinandertreffen mit dem FSV Gütersloh. Zwar flog nach einer schönen Passkombination der Schuss von Nola Wockenfuß auf Duisburger Seite nur knapp am rechten Torwinkel der Kurstädterinnen vorbei, doch schon im Gegenzug waren die Gäste mit dem ersten Schuss erfolgreich: 0:1 Bad Neuenahr!

Doch es kam noch schlimmer. Bevor sich die Nachwuchs-Zebras berappelt hatten, setzte Neuenahr mit dem zweiten Torschuss in der fünften Minute direkt den nächsten Wirkungstreffer: 0:2. Damit waren die MSV-Mädels in der Zwischenwertung hinter den SC 13 gerutscht. Die Entscheidung? Mitnichten! Die Kickerinnen in den blau-weiß gestreiften Zebra-Trikots, die sich bereits in der letzten Bundesliga-Saison aus jeder noch so ausweglos erscheinenden Situation mit Herz und Leidenschaft zurückgekämpft hatten, gaben nicht auf.

Das erste Lebenszeichen ließ nicht lange auf sich warten. Eine Zeigerumdrehung später, wurde Nola Wockenfuß nach einem Vorstoß über Mara Behnke über die linke Außenbahn perfekt freigespielt und blieb aus der Box cool. 1:2 und damit die Hallo-Wach-Pille für den MSV. Nun spielten erstmal nur die Zebras, die nach 14 Minuten fast durch Leonie Jäger ausgeglichen hätten, doch ihr Schuss zischte eine handbreit am linken Außenpfosten vorbei. Aufgeschoben war in diesem Fall nicht aufgehoben, denn 60 Sekunden später setzte sich schnelle Offensivspielerin der Zebras erneut durch vollendete aus halblinker Position zum 2:2 Halbzeitstand.

Siegerfoto mit Nummer #17 - Der FSV Gütersloh 2009 gewnn den Rheinwohnungsbau Cup 2017Bei Temperaturen über 25 Grad Celsius gaben sich beide Teams nicht mit dem Unentschieden zufrieden und gingen auf den Siegtreffer. Der gelang nach einem Steilpass Leonie Jäger, die in der 28. Minute zum vielumjubelten 3:2 traf. In der verbleibenden Spielzeit lieferten sich beide Teams einen großen Kampf, bei dem die Kurstädterinnen mehrere Mal kurz vor dem erneuten Ausgleich standen, jedoch bis zum Abpfiff nicht zu dem ersehnten Treffer kamen. Damit war den Zebra-Mädels der vierte Platz in der Endabrechnung gesichert, was für die kommenden Aufgaben viel Zuversicht geben sollte.
Tore: 1:0(2.), 2:0(6.), 2:1 Wockenfuß(6.), 2:2 Jäger(15.), 2:3 Jäger(28.)

Da sich im direkten Vergleich der Topteams aus Potsdam und Gütersloh kein Sieger fand und der Klub aus Ostwestfalen auf das wesentlich bessere Torverhältnis blicken konnte, stand spätestens nach dem abschließenden 3:0 im Derby mit dem Herforder SV fest, das der Titelträger des Rheinwohnungsbau Cups 2017 FSV Gütersloh 2009 hieß. Die FSV Mädels. die mit Gentina Fetaj (9 Tore) die Torschützin und mit Melina Finke die Spielerin des Turniers stellten, hatte sich zudem noch etwas Besonderes ausgedacht.

Sie alle hatten sich die #17 ihrer bei einem Trainingsunfall verletzten Teamkameradin Sonita Cenaj auf die Wange gemalt und den Turniersieg schlussendlich für sie eingefahren. Die am Ende viertplatzierte Zebra-Elf, in die über zwei Drittel neue Spielerinnen integriert werden mussten offenbarte zwar noch die eine oder andere Schwäche, präsentierte sich für den bevorstehenden Bundesligaauftakt sehr gut vorbereitet. Hier wird es zu dem Thema in Kürze noch einen gesonderten Vorbericht geben.

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