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U17: Trotz Niederlage - MSV-Mädels bleiben erstklassig

Zusammen zum Erfolg - Neslihan Diken und Kira Schuster bei einer GemeinschaftsaktionGütersloh/Duisburg(mm) - Trotz einer 0:4 (0:0)-Niederlage beim FSV Gütersloh 2009 haben die B-Juniorinnen des MSV Duisburg am 17. und vorletzten Spieltag der U17-Bundesliga West/Südwest den Klassenerhalt geschafft und spielen auch in der kommenden Saison 2017/18 in der höchsten deutschen Nachwuchsspielklasse.

Die personell geschwächte Zebraherde, die sich verletzungsbedingt mit lediglich zehn Feldspielerinnen auf den Weg nach Ostwestfalen gemacht hatte, hielt gegen einen FSV Gütersloh in Bestbesetzung vorallem im ersten Durchgang sehr gut mit und geriet erst im zweiten Durchgang durch zwei Gegentreffer aus Standardsituationen auf die Verliererstraße.

Trotzdem erhellten sich die Mienen bei den Zebra-Mädels schon bald nach Spielende, als die frohe Kunde von den Ergebnissen der Konkurrenz aus Bochum (2:5) und Saarbrücken (0:0) bekannt wurde. Letztgenannte Teams machen nun am letzten Spieltag den Absteiger unter sich aus und scheiden neben dem abgemeldeten TSV Schott Mainz aus der Eliteklasse aus.

Den Schnapp ich mir - MSV Keeperin Franzi Dreihues parierte in Halbzeit eins einen StrafstoßB-Juniorinnen Bundesliga, 17. Spieltag, FSV Gütersloh 2009 - MSV Duisburg 4:0 (0:0)

Mit großer Zuversicht machten sich die U17-Fußballerinnen am gestrigen Samstag auf den Weg nach Ostwestfalen, mussten dabei allerdings krankheits- bzw. verletzungsbedingt leider auf mehrere Stammspielerinnen verzichten. Zudem wurde zu allem Unglück Sara Jacek vor dem Anpfiff behandelt, konnte aber letztenendes auflaufen. Trotzdem stand die MSV-Defensive quasi unter dem Motto "Elf Freunde müsst ihr sein" zu Beginn bombensicher, so dass die Gastgeberinnen ihr Heil mit Distanzschüssen suchten, die allerdings sehr gefährlich waren.

Am vielversprechendsten dabei ein Schussversuch aus fast 30 Metern in der 12. Minute, der hörbar an die Querlatte des MSV-Gehäuses klatschte. Der FSV blieb im kompletten Verlauf der ersten Halbzeit spielbestimmend, was aber nicht bedeutete, dass die Zebras gar keine Möglichkeiten hatten. Ganz im Gegenteil. Die Gäste fuhren diverse Entlastungsangriffe, wobei Senem Temiz in der 22. Minute beinahe alleine auf dem Weg zum Gütersloher Tor gewesen wäre, doch die FSV-Keeperin hatte die Situation gut gelesen und war rettend herausgelaufen.

Eingesprungen - Sophia Kleinherne(FSV) sorgte für Vielbeschäftigung in der Zebra-Defensive, blieb aber torlosWenig später beförderte Naomi Gottschling eine FSV-Angreiferin im eigenen Sechzehner unsanft in die Horizontale, was einen berechtigten Strafstoßpfiff nach sich zog. Der Schuss wurde präzise nach rechts abgefeuert, doch die glänzend aufgelegte Zebra-Keeperin Franziska Dreihues tauchte blitzschnell in die richtige Ecke und lenkte das Leder mit den Fingerspitzen gegen den Pfosten, so dass auch diese Chance das Hausherren ungenutzt bleiben sollte. Vier Minuten vor der Pause dann die Riesenmöglichkeit für die Zebras, in Führung zu gehen.

Leonie Jäger bekam das Spielgerät an der rechten Strafraumecke mustergültig serviert, zog präzise ab und der der Ball wäre passgenau im rechten, oberen Torwinkel eingeschlagen, aber FSV-Schlussfrau Sarah Rolle boxte den Ball - wie auch immer - noch zur Ecke nach außen. So gingen beide Teams ohne Torerfolg in die Pause. Die Gastgeberinnen profitierten dann in der 46. Minute von ihrer Kopfballstärke bei Standardsituationen und Lilly Stojan, die bereits im Hinspiel per Kopf getroffen hatte, nickte eine Ecke zur Führung in die Maschen.

Und weil´s so schön war, machten die FSV-Mädels das gleiche zehn Minuten später nochmal. Ecke, Kopfball, Tor, 2:0. Damit war die Messe eigentlich gelesen, wobei es bemerkenswert anzusehen war, dass die elf anwesenden MSV-Mädels zu keiner Zeit aufsteckten, munter weiterackerten und den Gegner so gut es ging aus dem Spiel nahmen. Dass es dann doch noch zwei Mal im MSV-Tor rappelte, war unvermeidbar.

Glanzparade - Leonie Jäger(MSV) zwingt Güterslohs Keeperin Rolle zu einer RettungstatZunächst traf Melina Finke nach einer knappen Stunde mit einem verdeckten Flachschuss von der Strafraumgrenze und dann legte Sophie Rapior acht Minuten vor dem Ende mit einer Art "Tor des Tages" nach. Ihr Geschoss aus knapp 20 Metern schlug wunderschön im rechten, oberen Torwinkel ein, was Franzi Dreihues vermutlich gar nicht mal so wunderschön fand. Wie dem auch sei, der 4:0-Erfolg des FSV ging aufgrund der Spielanteile voll in Ordnung. Was aber durchaus ärgerlich war, war das fast einstündige Warten auf das Spielergebnis aus Mainz.

Erst mit einstündiger Verspätung ereilte den Zebra-Tross die freudige Nachricht, dass der VfL Bochum sein Auswärtsspiel 2:5 verloren hatte und somit keinen der vier Punkte Rückstand auf den MSV hatte gutmachen können. Das bedeutete für die MSV-Mädchen: "Klassenerhalt!"

Trotz des sicheren Nichtabstiegs will man nun am kommenden Sonntag im Saisonfinale gegen den TSV Schott Mainz nochmal alles raushauen, um mit einem Sieg in die wohlverdiente Saisonpause zu gehen.

Safety first - Melisa Korkmaz(MSV) klärt energisch gegen Sophia Kleinherne(FSV)Trotz der Niederlage ein absolut toller Tag für den MSV-Mädchenfußball, der Mut für die kommenden Aufgaben macht.

MSV: Dreihues, Korkmaz, Gottschling, Diken, Jacek, Döpp, Temiz, Schuster, Jäger, Hünnemeyer, Sommer

Tore: 1:0 (46.), 2:0 (56.), 3:0 (59.), 4:0 (72.)

Gelbe Karten: - / -

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse und die aktuelle Tabelle der B-Juniorinnen Bundesliga Gruppe West/Südwest.(Quelle: fussball.de)

Die nächsten Termine:

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