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U17: Derbysieg! Skorpion sticht in letzter Sekunde

Von beginn an - Die Zebras mit Pary Arbab-Zadeh erwischten im Revierderby den besseren StartDuisburg (mm) - Mit ihrem Siegtreffer drei Minuten vor dem Ende sicherte Lynn Sommer den B-Juniorinnen des MSV Duisburg am 7. Spieltag der U17-Bundesliga im Westderby gegen den VfL Bochum enorm wichtige 3 Punkte, mit denen die MSV-Mädels mit nun sieben Zählern erstmal die Abstiegsränge verließen.

In einem packenden, kampfbetonten, aber fairen Match, in dem sich beide Teams im ersten Spielabschnitt weitestgehend neutralisierten, zeigten die MSV-Mädels in der zweiten Halbzeit unbedingten Siegeswillen und wurden kurz vor Schluss verdientermaßen mit dem Sieg belohnt.

Am nächsten Samstag gastiert mit dem FSV Gütersloh 2009 der Deutsche Vizemeister an der Mündelheimer Straße und möchte seine bislang makellose Auswärtsbilanz der laufenden Saison weiter verbessern.

Alte Bekannte - Maja Hünnemeyer spielte gegen ihre alten Teamkameradinnen vom VfL BochumB-Juniorinnen-Bundesliga Gruppe West/Südwest, 7. Spieltag, MSV Duisburg - VfL Bochum 1:0 (0:0)
"Derbyzeit" hieß es am zurückliegenden Samstag an der Mündelheimer Straße. Nach der 0:4-Niederlage beim 1. FC Saarbrücken standen die MSV-Mädels dem VfL Bochum gegenüber und hier versprach nicht nur die momentan spannende Bundesliga-Tabellenkonstellation, bei der vor Spielbeginn vier Teams nur einen einzigen Punkt auseinanderlagen, reichlich Spannung. Ein Wiedersehen gab es vor der Begegnung für die beiden Neu-Zebras Lynn Sommer und Maja Hünnemeyer, die sich gegen ihr altes Team natürlich ganz besonders ins Zeug werfen wollten.

Die Dritte aus dem Ex-Bochumer Trio, Marie Anhut, konnte verletzungsbedingt leider nicht mitwirken, doch auch so legten die Duisburgerinnen vom Anpfiff los wie die Feuerwehr, so dass die Gäste in den ersten zehn, bis zwölf Minuten fast nicht aus der eigenen Hälfte kamen. Dann landete das Team von der Castroper Straße mit einem Torschuss die erste Offensivaktion, doch der Ball verfehlte genauso das anvisierte Ziel, wie der Kopfball von Kira Schuster nach einer Viertelstunde auf der gegenüberliegenden Seite, der allerdings nur knapp über die Querlatte strich.

Dauerläuferin - Sehr hoher Laufeinsatz von Neslihan Diken(MSV)Nun sahen die 70 Zuschauer mehr und mehr einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich Maja Hünnemeyer nach 23 Minuten mit einem Distanzschuss aus zentraler Position versuchte, doch in VfL-Keeperin Maria Luisa Grohs ihre Meisterin fand. Im Verlauf des ersten Spielabschnitts kamen die Bochumerinnen immer besser ins Spiel und verschafften sich eine leichte optische Feldüberlegenheit, die aber nicht in Zählbares umgemünzt werden konnte. Die größte Möglichkeit bildete hier ein Halbvolley im Anschluss an eine Bochumer Ecke in der 39. Minute, der jedoch ebenfalls wie die vorangegangenen Versuche über das von Carolin Harti gehütete MSV-Gehäuse flog.

Nach Beginn des zweiten Durchgangs hatte sich der Minutenzeiger noch nicht ganz um die eigene Achse gedreht, da zog MSV-Stürmerin Lynn Sommer aus 12 Metern halbrechter Position ab. Maria Luisa Grohs reagierte mit einem Blitzreflex und konnte das Leder gerade noch so um den Pfosten lenken. Während den die taktisch gut eingestellten MSV-Mädels mehr und mehr die Kontrolle über die Partie gewannen, war in der Zebraherde die Entschlossenheit zu erkennen, das Spielfeld an diesem wettermäßigen Spätsommertag als Sieger zu verlassen.

Tödlich - Lynn-Bille Sommer(MSV) feiert ihr Siegtor wie einst Marcell Jansen und Alex Popp mit dem "Skorpion"Problem dabei war aus Sicht des MSV allerdings immer wieder die bereits erwähnte Maria Luisa Grohs im VfL-Tor, die so ziemlich alles wegschnappte, was auf ihren Arbeitsplatz zugeflogen kam. Das galt sowohl für die Direktabnahme von Maja Hünnemeyer nach einem Eckball in der 46. Minute, wie auch für den satten Schuss der eingewechselten Celine Harrer kurze Zeit später von der linken Strafraumecke. Während der MSV weiter auf die Tube drückte, kämpften die Gäste weiterhin um jeden Quadratzentimeter, so dass den Zuschauern ein packendes, aber faires Derby geboten wurde, dass seinen Namen absolut verdiente.

Premiere übrigens in der 72. Minute, in der U16-Defensivspezialistin Sina-Fee Öner für Neslihan Diken in die Partie kam und so ihre erste Bundesligaluft schnuppern konnte. In den Schlussminuten mussten beide Teams der intensiv geführten Begegnung logischerweise Tribut zollen, aber es schien, als ob dies niemanden der in den blau-weiß gestreiften Zebra-Trikots interessieren würde. Spektakulär die 76. Minute, in der Lynn Sommer ein hohes Anspiel in Höhe der rechten Strafraummarkierung in der Luft annahm, sich blitzschnell drehte und den Ball in Richtung VfL Tor abfeuerte.

Das Spielgerät wäre vermutlich mittig unter der Latte eingeschlagen, wenn nicht die Bochumer Torfrau ebenso spektakulär pariert hätte. Nach der anschließenden Ecke konnten sich die Mädchen von der Castroper Straße zwar erneut befreien, doch das verschaffte den Zebras 180 Sekunden vor dem Ende genau den entscheidenden Raum. Melisa Korkmaz spielte von links einen Zuckerpass genau in die Schnittstelle der VfL-Abwehr auf Lynn Sommer, die ihre Gegenspielerin überlief und geradewegs auf die VfL-Torfrau zusteuerte. In dieser entscheidenden Situation blieb die Stürmerin eiskalt, umkurvte Maria Luisa Grohs und schob das Leder zum 1:0 für den MSV in die Maschen.

Nun hieß es für die Zebra-Mädels nochmal die allerletzten Energiereserven zu aktivieren und als die flüssig pfeifende Schiedsrichterin Franziska Erkes die Partie nach 80 Minuten beendete, hätten die MSV-Spielerinnen jubelnd die Arme hochreißen können, wenn sie denn noch dazu in der Lage gewesen wären. Zusammengefasst ein spannendes Spiel mit einem am Ende verdienten Sieger. Trotz alledem bleibt die Situation im Tabellenkeller der Bundesliga spannend wie noch nie, denn auch weiterhin sind die letzten fünf Teams gerade einmal drei Punkte auseinander, wobei am kommenden Wochenende durch das direkte Duell zwischen dem TSV Schott Mainz und dem VfL Bochum mindestens eins der beiden Teams weitere Punkte einfahren wird.

Der nächste MSV-Gegner ist der FSV Gütersloh 2009, der nicht nur aufgrund seiner bisherigen Auswärtsbilanz (3 Spiele, 3 Siege, 12:0 Tore) als Meisterschaftsanwärter gehandelt wird.

Verdient - Abgekämpft, aber glücklich waren die MSV-Mädels nach dem DerbysiegKader MSV Duisburg: Harti, Halverkamps, Korkmaz, Diken (71. Öner), Temiz (80. Eren), Gottschling, Hünnemeyer, Schuster, Sommer, Arbab-Zadeh (53. Harrer), Döpp

Tore: 1:0 Sommer (77.)

Gelbe Karten: - / -

Zuschauer: 70

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse und die Tabelle des 07. Spieltags der B-Juniorinnen Bundesliga Gruppe West/Südwest.(Quelle: fussball.de)

Die nächsten Termine:
Samstag, 12.11.2016, 14:00 Uhr: U17 Bundesliga Gruppe West/Südwest, 8. Spieltag, MSV Duisburg - FSV Gütersloh 2009
(Austragungsort: MSV Vereinsanlage, Mündelheimer Str. 123-125, 47259 Duisburg)

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