Dies ist keine offizielle Webseite des MSV Duisburg und die hier veröffentlichten Artikel geben nicht die Meinung des MSV Duisburg wieder.


 

Mehr über die MSV-Frauen gibt es bei...

Instagram: MSV_Duisburg_Frauen

Facebook: MSV-Frauen

...oder über unsere MSV-Frauen-App für Android oder Apple



U16: 0:1 gegen Kray - Es wird eng

Viele Fragezeichen - Für die U16 des MSV wird die Luft nach der dritten Niederlage in Folge langsam dünnDuisburg (mm/og) - Die U16-Mädchen des MSV Duisburg haben am 13. Spieltag der U17-Niederrheinliga mit einer 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den FC Kray drei wichtige Punkte liegen gelassen und befinden sich weiterhin in Abstiegsgefahr.

Die Gründe für die Pleite gegen den Tabellennachbarn waren dabei u.a. in allgemeinen Konzentrationsfehlern sowie der mangelhaften Chancenverwertung zu suchen, die es den schwach auftretenden Gästen ermöglichten, den ersten Auswärtsdreier der Saison einzufahren.

Immerhin gab es mit dem Comeback von Mara Behnke, die nach fast neunmonatiger Fußballabstinenz ihr Comeback feierte, einen sehr positiven Aspekt zu berichten.

U17-Niederrheinliga 13. Spieltag,  MSV Duisburg - FC Kray 0:1 (0:0)
Welcome back - Mara Behnke (MSV) absolvierte nach neunmonatiger Fußballabstinenz ein starkes ComebackDie Partie gegen den FC Kray stellte für die U16-Mädchen des MSV Duisburg das nächste Schlüsselspiel in der B-Juniorinnen-Niederrheinliga dar, da die Zebras mit einem Heimsieg an dem Tabellennachbarn vorbeiziehen und weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gewinnen konnten. Für diese Aufgabe mussten sie allerdings leider auf die verletzten bzw. erkrankten Stammkräfte Selma Fohrer, Sina Plähn, Marie Zäh und Tuana Cetinkaya verzichten. Trotzdem war der Blick auf die Startaufstellung der Zebras positiv, denn nach fast neunmonatiger Pflichtspielabstinenz konnte Mara Behnke wieder ihre Fußballstiefel schnüren.

Die Platzbedingungen an der Mündelheimer Straße erinnerten ein wenig an die Auswärtsbegegnung der Saison 2016/17, da die im Schatten liegende, südliche Platzhälfte stellenweise noch gefroren war. Machte aber nichts, denn das Geschehen spielte sich im ersten Durchgang weitestgehend in der Essener Hälfte ab. Hier konnten sich die Gäste in der neunten Minute zunächst mal beim Fußballgott bedanken, dass ein Distanzschuss des MSV an die Latte des FC-Gehäuses klatschte. Sechs Minuten später war die Führung für die Zebras eigentlich fällig, als Elena Ruhmann auf der linken Seite gut vorbereitete, Mailin Paplewski den flach ins Zentrum geschlagenen Ball aber leider um Zentimeter verpasste.

Auf Essener Möglichkeiten wartete man zunächst vergebens, bis die Gäste kurz vor der Pause nach einem Ballverlust des MSV dann doch noch zu einem Torabschluss kamen. Jedoch verfehlte der Schuss aus spitzem Winkel das anvisierte Ziel. Bis dato eine zufriedenstellende Leistung der diesmal in rot spielenden Zebra-Mädchen, die mit Beginn des zweiten Durchgangs genau da weitermachten, wo sie aufgehört hatten. Besonders aktiv dabei Jenny Aranowski, die mit der Krayer Abwehr regelmäßig Katz und Maus spielte.

Zusammen - Reyhan Irevül und Mailin Paplewski (beide MSV) gegen ihre Essener Gegenspielerin Nach einer tollen Einzelleistung, mit der Jenny in der 46. Minute auf rechts zunächst zwei Gegenspielerinnen aussteigen ließ, um dann quasi an der Torauslinie nach innen zu ziehen, bekam Nele Kiesewalter den Ball vor dem Tor aufgelegt, konnte sich aber nicht gegen zwei Gegenspielerinnen durchsetzen. Die nächste Chance ließ nicht lange auf sich warten, denn zwei Zeigerumdrehungen später gab es an der Strafraumgrenze einen Freistoß für den MSV. Jenny Aranowski legte sich das Spielgerät zurecht, verzog aber um 30 Zentimeter linksseitig. Dass sich eine derart große Anzahl an vergebenen Möglichkeiten irgendwann mal rächen sollten, ist nicht erst seit Sepp Herberger bekannt und so kam es, dass die Gäste einen ihnen zugesprochenen Freistoß aus 25 Metern halblinker Position in der 52. Minute hoch und wuchtig auf´s Tor gaben.

Zebra-Keeperin Greta Engels sah den direkt aus der Sonne kommenden Ball zu spät, so dass er ihr zum 0:1 durch die Finger ins Netz flutschte. Nun waren die MSV-Mädchen sichtbar verunsichert, was in der Folge in vielen Fehlpässen oder ungenauen Abspielen führte. Dies machte es den Gästen, die schon länger nur auf Kontermöglichkeiten warteten, wesentlich einfacher und während die Zebras sich zwar mühten, kam Kray seinerseits gegen die aufgerückten Gastgeberinnen in einem nun offenen Spiel logischerweise ebenfalls zu einigen Chancen.

Ein weiteres Tor fiel nicht mehr, so dass am Ende eine für den MSV enttäuschende 0:1-Niederlage zu Buche stand, obwohl der FC Kray an diesem Tag zumindest auf dem Platz nichts Aufsehenerregendes produzierte. Abseits des Platzes sorgte der Krayer Anhang, der im Dezember 2016 im Stadtderby gegen Rot-Weiß Essen für den ersten Spielabbruch in der Geschichte der Mädchen-Niederrheinliga gesorgt hatte, (leider) wieder einmal für Schlagzeilen. Nicht, dass es schon gereicht hätte, praktisch jede von der gut leitenden Schiedsrichterin Selin Fidan getroffene Entscheidung lautstark protestierend anzuzweifeln, wurden die MSV-Mädchen darüber hinaus auch von außen beleidigt. Hierzu erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

Rackerte unermüdlich - Jennifer-Jane Aranowski (MSV)Zurück zur sportlichen Situation: Das MSV U16-Team rückt nach der dritten Niederlage in Serie ohne selbst erzieltes Tor immer mehr in eine Tabellensituation, die langsam aber sicher ungemütlich wird. Während der Abstand zum FC Kray nun auf sechs Punkte angewachsen ist, trennt die Zebras nur das im Vergleich zum BV Borussia Bocholt bessere Torverhältnis von Platz elf, der den direkten Abstieg aus der Niederrheinliga bedeuten würde. Auf einen Sieg im direkten Duell mit Bocholt Ende April angewiesen zu sein, wäre fatal.

Es müssen Punkte her und dafür müssen trotz aller personellen Probleme neben einhundertprozentiger Konzentration über die komplette Spielzeit Zebra-Tugenden wie Mut, Leidenschaft, Kampf und Einsatz an den Tag gelegt werden und zwar im kompletten Kollektiv. Dann kann es bereits am Sonntag klappen, wenn die Zebras bei der DJK Rhede (Anstoß: 11.00 Uhr) zu Gast sind. Der Aufsteiger gewann das Hinspiel in Duisburg mit 1:0, so dass es im Volksbank-Sportpark in Rhede nun Zeit für eine Revance wäre.

Kader MSV Duisburg: Engels, Sprünken, Ruhmann, Yilmaz (71. Potocnik), Kaplon, Irevül, Seidl (60. Menne), Aranowski, Kiesewalter, Behnke, Paplewski

Tore: 0:1 (52.)

Gelbe Karten: - / -

Zuschauer: 50

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse und die aktuelle Tabelle der B-Juniorinnen-Niederrheinliga.(Quelle: fussball.de)

Die nächsten Termine:

Hier geht es zur Bildergalerie der MSV-Frauen Facebook Seite=>