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U16: 0:1 - Beim MSV grüßt erneut das Murmeltier

Gut geackert - Selma Fohrer(MSV) überzeugte mit einem immensen LaufpensumDuisburg (mm) - Sehr stark an die anfürsich lustige US-amerikanische Kinokömodie "Und täglich grüßt das Murmeltier" fühlt man sich derzeit bei den Auftritten der MSV-Mädchen in der U17 Niederrheinliga erinnert.

Wie auch in den vorangegangenen Begegnungen gegen Mönchengladbach und Kray war man auch am vergangenen Sonntag am 3. Ligaspieltag gegen die DJK Rhede erneut das bessere Team, erspielte sich erneut ein deutliches Chancenplus, stand nach dem 0:1 (0:0) aber zum dritten Mal in Folge mit leeren Händen da.

Ein Rückblick auf einen sehr kuriosen Saisonstart.

U17 Niederrheinliga, 3. Spieltag, MSV Duisburg - DJK Rhede 0:1 (0:0)

Premiere - Greta Engels lieferte bei ihrer Niederrheinliga-Premiere eine starke Leistung abÜberwiegend enttäuscht waren die U16-Mädchen nach den beiden bisherigen Auftritten in der B-Juniorinnen Niederrheinliga. Nicht nur, weil die Partien gegen den 1. FC Mönchengladbach(0:1) und den FC Kray (2:3) knapp verloren gingen, oder weil man in beiden Begegnungen jeweils einen Strafstoß verschoss, sondern vorallem, weil die komplett neu formierte Truppe jedesmal die bessere Mannschaft war. Das wollten die Mädels gegen die DJK Rhede besser machen, allerdings hätte Chefcoach Marcel Klüter am Sonntag schon Fast ein Team mit den Namen der Spielerinnen bilden können, die ihm durch Lehrgänge, Krankheit, Verletzungen und Abstellungen an die U17 Bundesligatruppe nicht zur Verfügung standen.

SUnruheherd - Defensivstrategin Tuana Cetinkaya war ein ständiger Unruheherdo nahmen mit Didem Kocabaşoğlu und Esma Pinar zwei zwölfjährige Kickerinnen zwei Ergänzungsspielerinnnen auf der Auswechselbank platz, die "hauptberuflich" eigentlich bei den D-Juniorinnen des MSV dem runden Leder hinterherjagen. Liga-Premiere feiern konnte darüber hinaus Greta Engels, die über die ganze Partie zwar sehr ruhig, aber absolut souverän wirkte. Frisch ans Werk gingen die Zebras direkt von Beginn an und hätten nach 180 Sekunden bereits in Führung gehen müssen, doch Selma Fohrer überlupfte nicht nur die gegnerische Keeperin, sondern auch das Tor.

Die Gastgeberinnen blieben die spielbestimmende Mannschaft, nur das erlösende Führungstor wollte einfach nicht fallen. Wenn auf Duisburger Seite etwas zu kritisieren war, dann ggf. die fehlende Abgezocktheit vor dem gegnerischen Tor. Mehr als einmal wirkte DJK Keeperin Merit Weise unsicher und ließ Bälle nach vorne Prallen, doch der MSV konnte aus den "zweiten Bällen" kein Kapital schlagen. Auf ein Lebenszeichen der Gäste musste man bis zur 21. Minute warten, wobei die größte Gefahr Greta Engels zwischen den MSV-Pfosten in der ersten halben Stunde von einem gefährlich abgefälschten Schuss aus den eigenen Reihen ausging, den die Torfrau der Zebras noch soeben um den Pfosten lenken konnte.

GLuftkampf - Sina Plähn(MSV) im Duell mit zwei Gegenspielerinnenegen Ende des ersten Durchgangs nutzen die Gäste dann auch die hoch stehende Spielformation des MSV für zwei schnelle Gegenangriffe über die rechte Seite, hatten damit aber genauso wenig Erfolg wie die Gastgeberinnen bis dato. Derartige Spielszenen sollten sich in Halbzeit zwei mehrfach wiederholen, wobei die Gäste, die mit einem Torschussdefizit von 2:7 aus der Pause gekommen waren, spielgestalterisch eher abwartend agierten und den Zebras über weite Strecken dass Feld überließen. Im Angriff des MSV verdienten sich vorallem die eigentliche Defensivstrategin Tuana Cetinkaya und Selma Fohrer Fleißkärtchen, die sich die Bälle oft aus dem Mittelfeld holten, unentwegt den Vorwärtsgang einlegten und fast ein Dutzend Bälle vor bzw. auf den gegnerischen Kasten brachten.

Alleine am Spielstand änderte sich nichts, bis in der 65. Minute "Kommissar Zufall" einschritt. Rhede jagte einen Freistoß wuchtig in Richtung MSV-Tor, wo der Ball nach über 25 Metern Flugbahn unhaltbar unter der Latte einschlug. In der verbleibenden Spielzeit versuchten die MSV-Mädels zusammen mit den inzwischen in die Partie gekommenen beiden zwölfjährigen Zebra-Talenten nochmal, das Ruder herumzureißen, doch es fehlte gegen den teilweise drei bis vier Jahre älteren Gegnerinnen neben der nötigen Physis letztenendes die bereits erwähnte Kaltschnäuzigkeit, bzw. Abgeklärtheit, so dass auch diese Partie wie schon die beiden vorangegangenen Niederrheinliga-Begegnungen unverdient verloren ging.

Celebrate youth - Didem Kocabaşoğlu energisch gegen ihre mehrere Jahre älteren GegenspielerinnenÄrgern hilft in diesem Fall nicht weiter, also müssen sich die Zebras auf die kommende Aufgabe konzentrieren. Hier geht es am kommenden Sonntag zum SV 1923/27 Bedburg Hau, der mit Julia Hülsken(8 Treffer) die Toptorschützin der noch jungen Niederrheinliga-Saison stellt und wo bekanntermaßen auf Naturrasen gespielt wird.

Kader MSV Duisburg: Engels, Kindac(61. Kocabaşoğlu), Sprünken, Cetinkaya(72. Pinar)Hoffmeister, Koc, Fohrer, Plän, Kieselwater, Riemer, Ruhmann

Tore: 0:1(65.)

Gelbe Karten: Ruhmann / -

Zuschauer: 50

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse und die aktuelle Tabelle der B-Juniorinnen Niederrheinliga (Quelle: fussball.de)

Die nächsten Termine:

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