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U16: Punkteteilung rückt im Derby in den Hintergrund

Fassungslos - Viele Entscheidungen im Derby zwischen dem GSV Moers und dem MSV Duisburg sorgten für fassungslose GesichterMoers/Duisburg (mm/og) - Mit einem leistungsgerechten 2:2 (2:2)-Unentschieden sind die BII-Juniorinnen des MSV Duisburg am gestrigen Sonntag von ihrem Auswärtsspiel beim Spitzenreiter GSV Moers 1910 zurückgekehrt.

Dabei konnten die Jung-Zebras in der ersten Halbzeit eine durch einen Doppelschlag von Tamina Gähler herausgearbeitete Zwei-Tore-Führung nicht in die Pause retten, spielten im zweiten Durchgang ihre konditionellen Vorteile aus, konnten aber nicht mehr zum siegbringenden Treffer kommen.

Leider wurde die teilweise sehr hitzig geführte Partie sowohl auf dem Platz wie auch abseits des Platzes von Vorkommnissen begleitet, die den sportlichen Charakter leider in den Hintergrund rücken ließen.

So wird das gemacht - Die GSV-Defensive offenbarte gerade bei Standardsituationen erhebliche SchwachstellenB-Juniorinnen-Niederrheinliga, 13. Spieltag, GSV Moers 1910 - MSV Duisburg 2:2 (2:2)

Beflügelt vom 12:0-Kantersieg gegen den SV Rees aus der Vorwoche begab sich der Jungjahrgang der MSV-B-Juniorinnen am gestrigen Sonntagvormittag auf die linke Rheinseite, um dort im Rahmen des 13. Spieltags der U17-Niederrheinliga das Derby gegen den GSV Moers 1910 zu bestreiten. Die Grafschafterinnen hatten sich kürzlich in der Hauptrunde des FVN-Pokals dem U17-Bundesligateam der Zebras mit einer starken Defensivleistung nur knapp mit 0:1 (0:1) geschlagen geben müssen. In dieser Partie spielten die Gelb-Schwarzen auf Angriff, und dementsprechend gehörten die ersten Spielminuten auch den Gastgeberinnen. Nach zehn Minuten konnten sich die Zebras zum ersten Mal befreien und erarbeiteten sich ihren ersten Eckball.

Hier fühlte sich scheinbar niemand für Tamina Gähler verantwortlich, die den präzise von Leonie Jäger servierten Ball unbedrängt aus sechs Metern zum 1:0 für den MSV einschieben konnte. Wenig später durfte dann zum ersten Mal unter den Zuschauern diskutiert werden. Die nervöse GSV-Abwehrspielerin spielte einen halben Rückpass auf ihre Torfrau, die das Leder sogleich an die herangerauschte Inga Dombrowski verlor und diese mit einem Griff an ihr Standbein zu Fall brachte. Laut Regelwerk hätte es hier mit einem Freistoß für den GSV (wenn der Schiedsrichter die Keeperin bereits in Ballbesitz gesehen hatte), oder anderenfalls mit einem Strafstoß für die Zebras weitergehen müssen, doch Spielleiter Sahin Er entschied auf Eckball.

Ende der Deisntreise - An MSV-Keeperin Ena Mahmutovic kam in eins-gegen-eins Situationen niemand vorbeiDie nächste Akteurin, die in den Fokus geriet, war MSV-Keeperin Ena Mahmutovic, denn auch die Zebra-Defensive hatte sich nun von der Derby-Nervosität anstecken lassen, so dass GSV´lerin Julia Anne Symann alleine auf das MSV-Gehäuse zusteuern konnte. Doch der dreizehnjährige Floh im MSV-Tor blieb cool und bewahrte ihr Team mit einem tollen Reflex vor dem sicheren Ausgleich, wobei Ayleen Koç den Nachschuss der Moerser Spielmacherin ebenfalls blocken konnte.

Quasi im Gegenzug wieder ein Eckball für die Duisburgerinnen, doch weder hörten die Abwehrspielerinnen auf die mahnenden Rufe ihrer Trainerin, die vor diesem Standard explizit nochmal um Bewachung der Duisburger Nummer 15 gebeten hatte, noch schienen sie aus dem ersten Gegentreffer etwas gelernt zu haben. Resultat: Ecke Jäger, Volleyschuss Gähler, 2:0 für den MSV!

Die Freude über diese Führung bei den Gästen war allerdings nur von kurzer Dauer, denn nun ließ die Konzentration bei den Jung-Zebras etwas nach, was gegen ein Spitzenteam wie den GSV Moers logischerweise nicht ohne Folgen blieb. Binnen 240 Sekunden hatten die Gastgeberinnen den Spielstand egalisiert und die Parte begann quasi von vorne. Die Zebras hatten sich aber schnell wieder berappelt, konterten ihrerseits wiederum mit starken Aktionen. Bei einer davon wurde Leonie Jäger in der 34. Minute im Strafraum gefoult und kam ins Straucheln. Die Stürmerin ging jedoch nicht zu Boden, der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus.

Vorne, hinten, überall - Tamina Gähler erzielte in Halbzeit eins zwei Tore und schaltete im zweiten Durchgang GSV-Spielmacherin Julia Anne Symann ausDoch das sollte es im ersten Spielabschnitt immer noch nicht gewesen sein, denn zunächst zischte ein Schuss des GSV Moers aus halbrechter Position nur knapp am langen Pfosten des MSV vorbei. Dann wurde eine Minute vor der Halbzeit die quirlige Leonie Jäger auf der anderen Seite zum zweiten Mal im Strafraum von den Beinen geholt. Auch hier wartete man auf Duisburger Seite vergeblich auf den Strafstoßpfiff. Wie dem auch sei, es blieben für den MSV ja noch weitere 40 Minuten Zeit, um den Spielstand zu ändern, doch daran machten sich zum Beginn des zweiten Durchgangs erstmal die Grafschafterinnen.

Da noch nicht alle Zebras richtig bei der Sache zu sein schienen, ergaben sich in den ersten 120 Spielsekunden des zweiten Abschnitts zwei Großchancen für den GSV, was eigentlich nur mit mangelnder Konzentration bei den Gästen zu erklären war. Erneut sah sich Ena Mahmutovic im Tor Julia Anne Symann gegenüber und auch dieses Duell ging einmal mehr an die Duisburgerin. Rein sportlich sollte es dies erstmal für eine Weile gewesen sein, vielmehr rückten dann leider einige unschöne Szenen in den Vordergrund.

In der 51. Minute, als MSV-Coach Niklas Seeger seine Zebra-Herde mit dem Wortlaut "Mädels, kommt mal alle zusammen!" in einer Moerser Verletzungspause zusammenrief, trat die GSV-Trainerin auf den Plan und bewirkte mit ihrer Reklamation, dass der bei der Spielerbesprechung zu dem Zeitpunkt drei Meter im Feld stehende MSV-Coach vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen wurde. Nicht für jeden nachvollziehbar, aber immerhin bewies Niklas Seeger Anstand und entschuldigte sich beim Schiedsrichter. Im Anschluß flogen auch unter den Zuschauern diverse Verbalitäten hin und her, die zu einer Stimmung führten, die sich dann leider auch auf den Platz übertrug.

Kampf im Mittelfeld - Leonie Müller(GSV) gegen Reyhan irevül(MSV)Vor einem Einwurf in der 55. Minute schlug die Spielführerin des GSV Moers in einem Gerangel ihren Ellenbogen MSV-Verteidigerin Ayleen Koç in den Magen, die daraufhin zu Boden ging. Diese Aktion blieb vom Leiter der Partie unbemerkt, ganz im Gegenteil verpasste er der nun aus allen Wolken fallenden Zebra-Akteurin eine fünfminütige Zeitstrafe. Die Partie wurde nun hitzig auf beiden Seiten, so dass sich bis zum Ende am Ergebnis selbst nichts mehr änderte.

Nach Spielende sollte sich der Wert des vom GSV Moers gewonnenen Punktes aufgrund der gleichzeitigen 3:6-Niederlage des ärgsten Verfolgers DJK Thomasstadt Kempen gegen Bedburg-Hau noch verdoppeln, so dass Moers gestern einen guten Schritt in Richtung Aufstieg gemacht hat.

Insgesamt eine beachtliche fußballerische wie kämpferische Leistung der mit vier Dreizehnjährigen und fünf Vierzehnjährigen angetretenen Zebras, die die ambitionierten, aber auch mit fast einem Dutzend Spielerinnen des Altjahrgangs angetretenen Grafschafterinnen an den Rand einer Niederlage brachten.

Kader MSV Duisburg: Mahmutovic, Paplewski, Öner (50. Fohrer), Schwind, Koç (65. Esen), Behnke (30. Cetinkaya) (47. Krasniqi), Magoli, Irevül, Dombrowski, Jäger, Gähler.

Ihr nach! Selma Fohrer(MSV) geht auf und davon

Tore: 0:1 Gähler (9.), 0:2 Gähler (26.), 1:2 (28.), 2:2 (31.)

Gelbe Karten: Dedic / Cetinkaya, Koç

Bes. Vorkommnios: 5 Min. Zeitstrafe für Koç (MSV/55.)

Zuschauer: 60

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse und die Tabelle des 13. Spieltags der B-Juniorinnen-Niederrheinliga. (Quelle: fussball.de)

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