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U16: Durchschnittliche Leistung reicht zum Derbysieg

Siegtreffer - Patrice Plaßmann(MSV) erzielte das Tor des TagesDuisburg (mm) - Mit einem 2:1(1:1)-Erfolg gegen Rot-Weiß Essen haben die BII-Juniorinnen des MSV Duisburg am 3. Spieltag der U17-Niederrheinliga den ersten Heimsieg der Saison eingefahren.

Trotzdem hakte es an einigen Stellen im Getriebe der Zebras, die immerhin Moral bewiesen und einen frühen Rückstand noch durch Treffer von Leonie Jäger und Patrice Plaßmann umbiegen konnten.

Eine geglückte Torwart-Premiere feierte dabei die zwölfjährige Ena Mahmutovic im MSV-Tor, die zu Beginn zwar Unsicherheiten zeigte, ihrem Team aber in der Schlussphase mit tollen Paraden die drei Punkte sicherte.

Starke Premiere - Ena Mahmutovic(MSV) hielt am Ende die drei punkte für die Zebras festB-Juniorinnen-Niederrheinliga, 3. Spieltag, MSV Duisburg - Rot-Weiß Essen 2:1 (1:1)

Ein Wiedersehen gab es vor Spielbeginn an der Mündelheimer Straße, als die mittlerweile für RWE spielende Negin Gorgyaneh ihre alten Teamkameradinnen aus FCR-Zeiten begrüßen konnte. Mit dem Anpfiff ruhten allerdings sämtlichen Zuneigungsbekundungen und ehe sich die Gastgeberinnen versahen, musste die für Carolin Harti zwischen die Pfosten gerückte Ena Mahmutovic bei einem strammen Schuss aus 12 Metern halbrechter Position auf das kurze Eck zum ersten Mal ihr Können beweisen. Während ihr das in dieser Situation problemlos gelang, führte ein Missverständnis zwischen ihr und einer Abwehrspielerin nach vier Minuten zum frühen 0:1-Rückstand durch die Ex-Schonnebeckerin Annalena Jahr, auf den die MSV-Mädels zunächst keine richtige Antwort wussten.

Zweikampf - MSV Neuzugang MarieElisa Zäh behauptet den BallSteil in die Spitze geschlagenes "Langholz" war stets sichere Beute der schnellen RWE-Verteidigerin Tracy Mary Boahen, so dass es zum ersten Mal in der 22. Minute gefährlich vor dem Tor der Rot-Weißen wurde. Bezeichnenderweise war ein von Inga Dombrowski aus halblinker Position in den Strafraum geschlagener Standard der Auslöser der leichten Essener Unordnung, bei der Patrice Plaßmann am schnellsten schaltete und das Leder von der Strafraumgrenze in Richtung Tor zirkelte. Die RWE-Torfrau Anabel Aroyo Rosa streckte sich vergebens, bekam allerdings Unterstützung ihres linken Innenpfostens, von dem das Spielgerät wieder ins Feld prallte.

Nachdem die Gäste zehn Minuten vor der Pause ebenfalls durch einen Freistoß in Strafraumnähe nochmal gefährlich vor das MSV-Tor kamen, verstärkten die Zebras wieder ihre Bemühungen und wurden in der 36. Minute belohnt. Die agile Leonie Jäger hatte sich auf der rechten Seite auf und davon gemacht, steuerte von rechts auf das Tor zu und traf zum verdienten 1:1-Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel gab sich der MSV bemüht, aber zu passiv, um den Gegner in ernsthafte Gefahr zu bringen. Unzählige Bälle wurden im Mittelfeld durch ungenaue Fehlpässe wieder beim Gegner abgegeben, der seinerseits allerdings mit dem in Aussicht stehenden Punkt zufrieden war, in der eigenen Hälfte wartete und seine Vorwärtsbewegung fast komplett einstellte.

Die Erlösung - Die Zebraherde sammelt sich nach dem Spiel um die TorschützinNach einer knappen Stunde bekamen die MSV-Mädels von dem fehlerfrei und souverän leitenden Schiedsrichter Akin Yalcindag in der Nähe der linken Außenlinie in ca. 25 Meter Torentfernung einen Freistoß zugesprochen, den sich Patrice Plaßmann zurechtlegte. Die Mittelfeldakteurin der Zebras nahm Maß und beförderte das runde Leder in seine Umlaufbahn, wo es nach seinem Weg durch den RWE-Strafraum unhaltbar im rechten, oberen Torwinkel zum umjubelten 2:1 für den MSV einschlug. Dieses Tor wirkte bei den Gästen als Muntermacher, die nun ihre Offensivqualitäten entdeckten und die reichten aus, um die Defensive der Gastgeberinnen in den folgenden Minuten kräftig durcheinander zu wirbeln.

Hier wurde die leider immer noch nicht wieder einsatzfähige Abwehrchefin Sina-Fee Öner schmerzlich vermisst, doch die mit Abstand jüngste Abwehr der Liga wehrte sich im Verbund gegen die Essener Angriffe. Zweimal war dies nicht genug, doch beim Lupfer von Negin Gorgyaneh in der 67. Minute rettete die Querlatte für die geschlagene Ena Mahmutovic, wohingegen das Torwarttalent der Zebras 180 Sekunden später mit einem Klassereflex höchstpersönlich den Ausgleich verhinderte. Nachdem die Zebras ihre Kontermöglichkeiten ungenutzt ließen, musste Ena Mahmutovic drei Minuten vor dem Ende nochmal in Aktion treten und konnte einen satten Schuss gerade noch um den rechten Pfosten lenken.

Was blieb, war am Ende ein aufgrund der Spielanteile zwar verdienter 2:1-Sieg der Zebras, der jedoch nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass z.B. in Puncto Laufbereitschaft und Kommunikation auf dem Platz unbedingt gearbeitet werden muss, wenn man die nächsten Aufgaben mit dem entsprechenden Ertrag bewältigen will.

Auf geht´s! - Die Zebras sind bereit für das Derby zwischen dem MSV und RWEKader MSV Duisburg: Mahmutovic, Zäh, Paplewski, Behnke, Huiskens, Irevül, Magoli (45. Gähler), Plassmann, Jäger, Dombrowski (71.Wennemann), Hoffmeister

Tore: 0:1 (4.), 1:1 Jäger (36.), 2:1 Plaßmann (59.)

Gelbe Karten:

Zuschauer: 80

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse und die Tabelle des 03. Spieltags der B-Juniorinnen Niederrheinliga.(Quelle: fussball.de)

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