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U15: Gütersloher Ultrabio-Cup - Da war mehr drin...

Klein aber oho - Die Zebraherde schwört sich einGütersloh/Duisburg (mm) - Den ersten von zwei sportlichen Auftritten am vergangenen Wochenende absolvierte der C-Juniorinnen Jahrgang des MSV Duisburg beim 2. U15-Ultrabio-Cup des FSV Gütersloh 2009.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und unzähligen Aluminiumtreffern fanden die Jung-Zebras immer besser in das Turnier, bevor im Viertelfinale das plötzliche und unglückliche Aus für die Duisburgerinnen kam.

Insofern etwas ärgerlich, weil die spielerische Darbietung der MSV-Mädchen über weite Strecken mit zum Besten gehörte, was an diesem Tag im Schulzentrum Gütersloh-Ost auf's Parkett gezaubert wurde.

2. U15-Ultrabio-Cup 2017 FSV Gütersloh

Auf Augenhöhe - Mailin Paplewski(MSV) gegen Borussia MönchengladbachVorrunde Gruppe B, Spiel 1, Borussia Mönchengladbach - MSV Duisburg 3:1
Zu Turnierbeginn mussten die MSV-Mädchen gegen das Team von Borussia Mönchengladbach antreten und hier hatte die Elf vom Niederrhein noch die 1:3-Niederlage aus dem U15-Regionalcup wiedergutzumachen. Entsprechend motiviert und hochkonzentriert gingen die Borussia-Mädchen von Beginn an zu Werke und konnten sich auch direkt der freundlichen Unterstützung des MSV erfreuen. Bereits nach 45 Sekunden irrte ein fehlgeleiteter Ball vor dem MSV-Tor hin und her, flipperte von Ena Mahmutovic zu Mailin Paplewski und von dort nach links zu der vollkommen freistehenden VfL-Angreiferin, die zum 1:0 für Mönchengladbach ins leere Tor traf.

Auch in der Folge bekamen die Zebras keinen richtigen Zugriff und schienen sich auch nach sieben Minuten noch nicht ganz auf das schnelle Spiel der Fohlen eingestellt zu haben. So konnte die Borussia eine Ecke direkt zum 2:0 verwerten. Nun kam der MSV besser in die Partie, setzte selber Akzente und verkürzte in der zehnten Minute nach schönem Zuspiel von Tamina Gähler durch Mara Behnke aus der halblinken Position. Nun war das Team von Niklas Seeger und Lara Hess am Drücker, wollte unbedingt mehr und wäre Sekunden später fast belohnt worden.

Tamina Gähler hatte ihre Gegnerin ausgetanzt, traf aber mit viel Pech nur den linken Innenpfosten, von wo das Leder parallel zur Torlinie kullerte um dann von der VfL-Abwehr geklärt zu werden. Was der MSV auf der einen Seite an Pech hatte, dass hatte die Borussia an Glück, als Sina-Fee Öner eine Minute vor dem Ende angeschossen wurde und der Ball von der Spielführerin zum 3:1 ins Tor abgefälscht wurde. Trotz der komfortablen Führung blieb die Borussia relativ nervös und kassierte Sekunden vor dem Ende noch einen indirekten Freistoß wenige Meter vor dem eigenen Tor wegen Verstoßes gegen die vier-Sekunden-Regel.

Doch auch diese hochkarätige Möglichkeit konnten die Zebras nicht zum Anschlusstreffer nutzen, so dass beim Endergebnis von 1:3 aus Sicht des MSV blieb.

Tore: 1:0 (1.), 2:0 (7.), 2:1 Behnke (10.), 3:1 (12.)

Starke Leistung - Mit zwei Treffern und starker Gesamtleistung setzte Mara Behnke(MSV) ein AusrufezeichenVorrunde Gruppe B, Spiel 2, MSV Duisburg - DJK Rhede 2:1
Nach der Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach standen sich in der zweiten Begegnung des Tages der MSV und die DJK Rhede gegenüber. Zunächst ergab sich eine Partie auf Augenhöhe, bei der die MSV-Mädels zwar mehr Spielanteile hatten, sich aber immer wieder vor den überfallartigen Gegenstößen der DJK in acht nehmen mussten. Dann eine nach vier Minuten kleine Schrecksekunde für die Zebras, als Rhede aufgrund eines Wechselfehlers ein Freistoß aus kurzer Distanz zugesprochen wurde. Glück in dem Fall, dass der Gegner daraus kein Kapital schlagen konnte.

Analog zur ersten Begegnung legte der MSV nach der Hälfte der Spielzeit wieder eine Schippe drauf, bekam aber die erste wirkliche Großchance vom Gegner selbst serviert. Die DJK-Schlussfrau servierte einen Abwurf direkt vor die Füße der zentral freistehenden Tamina Gähler, doch die schien von dem Gastgeschenk derart überrascht, dass sie das Spielgerät nicht im Tor unterbringen konnte. Aufgeschoben war in dem Fall nicht aufgehoben, denn keine Zeigerumdrehung später konnte die reaktionsschnelle Rheder Torfrau einen strammen Schuss von Tamina Gähler zwar parieren, Mara Behnke schaltete beim zweiten Ball aber am schnellsten und sorgte für das 1:0.

Sonderlich lange währte die Freude der Duisburgerinnen über die Führung allerdings nicht, denn eine weitere Standardsituation vor dem Tor von Ena Mahmutovic nutzte die DJK Rhede fast postwendend zum 1:1-Ausgleich. Das spornte wiederum die Kickerinnen im Zebradress an, sie drängten auf die erneute Führung und Tamina Gähler erfüllte diesen Wunsch 120 Sekunden vor dem Ende mit dem 2:1 nach einer feinen Einzelleistung und einem präzisen Abschluss. Trotzdem wurde es für den MSV am Ende nochmal richtig eng, weil die DJK alles auf eine Karte setzte das MSV-Gehäuse in der Schlussminute nochmal unter starken Beschuss nahm. Doch der Abwehrriegel hielt dicht, so dass die Duisburgerinnen den Platz am Ende (nicht ganz unverdient) als Sieger verließen.

Tore: 1:0 Behnke (7.), 1:1 (8.), 2:1 Gähler (10.)

Alle Mühe vergebens - Trotz drückender Überlegenheit ging die Partie gegen den SV Union Wessum verlorenVorrunde Gruppe B, Spiel 3, MSV Duisburg - SV Union Wessum 0:1
Auch gegen den SV Union Wessum brauchten die Zebras wieder etwas Anlaufzeit, was der Gegner auch zum dritten Mal an diesem Tag sehr dankend annahm. Nach knapp 120 Sekunden vertändelte der MSV den Ball leichtfertig im Spielaufbau und wie schon Borussia Mönchengladbach und die DJK Rhede zeigte sich auch Wessum sehr angetan von soviel Liebenswürdigkeit und nutzte den Schnitzer zum 1:0. Sehr ärgerlich, weil die Duisburgerinnen die Partie unter Kontrolle hatten und nun schon wieder gezwungen waren nachzulegen.

Gesagt, getan versuchte sich Mara Behnke wenig später mit einem Schuss aus halblinker Position, hämmerte das Spielgerät allerdings leider nur an die Querlatte. Die Zebras waren nun drückend überlegen, konnten aber nicht den ersehnten Ausgleich erziehen. Hier muss man den MSV-Kickerinnen auch wieder die eigenen Schwächen bei der Chancenverwertung vorhalten, denn hier wäre es eigentlich problemlos möglich, drei oder gar vier Tore nachzulegen. Doch so ist es nun einmal wenn das Runde nicht ins Eckige will, zumal Mara Behnke in der achten Minute ihren zweiten Alutreffer des Spiels verzeichnen konnte.

Bis auf vereinzelte Entlastungsangriffe war von Wessum nun nichts mehr zu sehen, doch sollte sich am Ende die alte Regel bewahrheiten, dass man keine Spiele gewinnen kann, ohne ein eigenes Tor geschossen zu haben.

Tor: 0:1 (2.)

Slalom - Tamina Gähler lässt ihre Gegenspielerinnnen stehenVorrunde Gruppe B, Spiel 4, TuS 1919 Lipperode - MSV Duisburg 0:3
In der Begegnung gegen den bis dato punktlose Team des TuS 1919 Lipperode waren die Zebras im Grunde zum Erfolg verdammt, wenn man sich in dem ansonsten ausgeglichenen Teilnehmerfeld noch Hoffnungen auf ein Viertelfinalticket machen wollte. Genaugenommen wären die MSV-Mädels sogar gut beraten gewesen, mit dem einen oder anderen Treffer ihr persönliches Torverhältnis von bis dahin 3:5 etwas aufzupäppeln Die Partie wurde aus MSV-Sicht standesgemäß eröffnet und zwar (wie könnte es anders sein?) mit einem Pfostentreffer in der zweiten Minute.

Während der TuS offensiv keinen Druck ausüben konnte, rollte Angriff um Angriff auf das Lipperoder Gehäuse, ohne dass dabei das Leder aber den Weg über die Linie fand. Bezeichnend für den bisherigen Turnierverlauf, dass der TuS in der fünften Minute mit dem ersten Torschuss fast zum Erfolg gekommen wäre. Wie gut, dass MSV-Keeperin Ena Mahmutovic auf dem Posten war und diese Möglichkeit mit einer Parade entschärfte. Zählbares gab es dann 60 Sekunden später auf der gegenüberliegenden Seite zu vermelden. Mara Behnke hatte Sina-Fee Öner im Zentrum bedient und Letztgenannte brauchte das Spielgerät nur noch zum langersehnten 1:0 über die Linie zu drücken.

Die Zebra-Mädels hielten den Druck hoch und präsentierten nach zehn Minuten einen schönen Spielzug, bei dem die Torschützin zum 1:0 Tamina Gähler bediente und die ihren zweiten Turniertreffer markierte. Beim MSV wurde trotzdem aus allen Rohren geschossen, so dass die auch heute ackernde Reyhan Irevül sich in der Schlussminute noch mit dem 3:0 belohnen konnte. Auch in der Restzeit wäre noch eine Verbesserung des Torverhältnisses dringewesen, doch dies wurde bei einem weiteren Versuch von Reyhan, einmal mehr vom gegnerischen Torpfosten verhindert.

Tor: 0:1 Öner (6.), 0:1 Gähler (10.), 0:3 Irevül (12.)

Solo für Sina - Mit einem glanzvollen Sololauf traf Sina-Fee Öner(MSV) im wichtigen Spiel gegen Bielefeld das 2:0Vorrunde Gruppe B, Spiel 5, MSV Duisburg - DSC Arminia Bielefeld 4:0
Aufgrund der vorangegangenen Ergebnisse hatte die abschließende Partie der Zebras gegen den DSC Arminia Bielefeld eine ganz besondere Bedeutung. Mit aktuell sechs Punkten auf dem Guthabenkonto rangierten die MSV-Mädchen hinter der verlustpunktfreien Borussia aus Mönchengladbach (12 Punkte), Arminia Bielefeld (9), dem SV Union Wessum (9) zusammen mit der DJK Rhede (6) nur auf dem fünften Tabellenplatz. So waren abhängig vom Ergebnis der Partie sowie dem Ausgang der darauffolgenden Begegnung zwischen Wessum und Rhede vom abschließenden zweiten Tabellenplatz bis zum vorzeitigen Ausscheiden alle Optionen offen.

Die MSV-Mädels schienen sich diese Brisanz vergegenwärtigt zu haben, nahmen - so schien es - ihr Herz und das Schicksal in beide Hände und legten los wie die Gütersloher Feuerwehr. Zunächst hatte Mara Behnke nach 50 Sekunden in einem Gewühl im Bielefelder Torraum nicht das nötige Glück, um den Ball die letzten Zentimeter über die Linie drücken zu können. Danach hatte sich einmal mehr das Bielefelder Torgestänge gegen die Zebras verschworen, denn in Minute zwei zog Tamina Gähler von rechts aus sehr spitzem Winkel ab, traf zunächst den kurzen Pfosten, bevor das Spielgerät entlang der Torlinie kullerte, an den langen Pfosten prallte und von da zurück ins Feld sprang.

Das schien die MSV-Mädels aber in keinster Weise zu beeinflussen und das sollte sich auszahlen: Knapp die Hälfte der Spielzeit war herum, da schickte Sina-Fee Öner Tamina Gähler mit einem präzisen Pass auf die reise und die vor kurzem erst dreizehn gewordene MSV-Akteurin nutzte die Gelegenheit und verschaffte ihrem Team die erlösende 1:0 Führung. Die Zebras begannen sich nun wie in einen Rausch zu spielen und so kam es dass es eine Minute zeit für die "Sina-Fee-Öner-Show" war. Die Abwehrchefin der Duisburgerinnen schnappte sich in der eigenen Hälfte das Leder, lies zwei Gegnerinnen aussteigen, versetzte die Dritte mit einer Körpertäuschung und schon die Kugel überlegt zum 2:0 ins Netz.

Die Arminia war wie geschockt doch bei den Mädchen von der Mündelheimer Straße lief der Ball nun wie am Schnürchen. Gegen Ende hatte es fast den Anschein, als dass sich die Arminia aufgegeben hatte, so dominant spielte der MSV, der natürlich noch mit einem Auge auf sein Torverhältnis schaute. Da kam es ganz gelegen, dass Reyhan Irevül zwei Minuten vor dem Ende ein Zuspiel von Tamina Gähler verwertete und wenige Sekunden vor der Sirene Tamina Gähler nach einem langen Abwurf von Ena Mahmutovic auch noch das 4:0-Endergebnis erzielte.

Tore: 1:0 Gähler (6.), 2:0 Öner (7.), 3:0 Irevül (10.), 4:0 Gähler (12.)

Gut gespielt und doch verloren - gegen den Herforder SV war definitiv mehr drinViertelfinale, MSV Duisburg - Herforder SV 1:2
Nach der Glanzvorstellung des MSV gegen Arminia Bielefeld trafen die Zebras auf den Herforder SV, der die Vorrunde in der Gruppe A als Dritter abgeschlossen hatte. Angespornt von den letzten Erfolgserlebnissen begannen die Duisburgerinnen selbstbewusst und kontrollierten im Vorwärtsgang die Partie weitestgehend. Logische Schussfolgerung dessen war dann auch das 1:0 für den MSV durch einen verdeckten Distanzschuss von Tamina Gähler. Von den Ostwestfälinnen, die z.B. in der Vorrunde eine starke Partie gegen den Gruppensieger Gütersloh geboten hatten war in den ersten fünf Spielminuten bis auf einen einzigen Schuss gar nichts zu sehen.

Die Zebras verschoben sehr gut und der HSV fand einfach kein Mittel, so dass sich das Geschehen fast ausschließlich in der Herforder Hälfte abspielte. Das änderte sich nach der Hälfte der Spielzeit schlagartig und ohne erkennbaren Grund, so dass sich nun die MSV-Mädels in der Verteidigung sahen und die Rollen komplett vertauscht waren. Logische Folgerung dessen war der Ausgleichstreffer in der siebten Minute, dem Herford 120 Sekunden später fast noch den Führungstreffer hätte folgen lassen. Für die bereits geschlagene Ena Mahmutovic rettete in diesem Fall Torschützin Tamina Gähler auf der Linie.

Die Partie wurde nun sehr hektisch, wobei sich in dieser Phase zu allem Unglück noch Marie Zäh noch bei einem Zusammenprall verletzte und vom Platz geführt werden musste. Und da ein Unglück selten alleine kommt, kam der Herforder SV in den Schlusssekunden noch zum 2:1-Siegtreffer. Die Zeit lief den Zebras nun weg und aller Einsatz half nichts, so dass man nach der Schlusssirene als Verlierer den Platz verließ.

Tore: 1:0 Gähler(1.), 1:1(9.), 1:2(12.)

Fazit: Der kleine MSV-Kader, der zudem auch noch mehrere Jungjahrgänge enthielt, fand zunächst nicht so richtig ins Turnier und leistete sich gerade jeweils zu Spielbeginn einige Unkonzentriertheiten, mit denen sich die Mädchen das Leben selbst schwer machten. Trotz geradezu unglaublichem Abschlusspech mit vielen Aluminiumtreffern zeigte das Team im entscheidenden Spiel gegen Arminia Bielefeld eine absolute Glanzleistung, die an diesem Tag maximal vom späteren Turniersieger Borussia Mönchengladbach getoppt wurde. Ärgerlich, dass man das Viertelfinale gegen Herford über die Hälfte der Spielzeit unter voller Kontrolle hatte, um sich dann noch die Butter vom Brot nehmen zu lassen.

Hier wäre gemessen an der gezeigten spielerischen Gesamtleistung ein Platz im Finale sicherlich nicht utopisch gewesen, aber es war trotzdem positiv zu sehen, dass ausnahmslos jede Spielerinnen der Jung-Zebras mit dem teils hohen Spieltempo der besten Teams problemlos mithalten konnten. Der Turniersieg wäre an diesem Tag gegen die mit doppelter Kaderstärke angereisten Mönchengladbacherinnen allerdings schon etwas weiter weg gewesen. Von daher geht der Titelgewinn für die "Elf vom Niederrhein" völlig in Ordnung.

Kader MSV Duisburg: Mahmutovic, Zäh, Öner, Behnke, Irevül, Paplewski, Gähler

Torschützinnen: Gähler (5x), Behnke, Öner, Irevül (je 2x)

Die nächsten Termine:

  • Mittwoch, 11.01.2017, 19:15 Uhr: Testspiel MSV Duisburg - Rhenania Bottrop U15
    Austragungsort: (MSV Vereinsanlage, Mündelheimer Str. 123-125, 47259 Duisburg)

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