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U13: Coffee at work Cup 2019 - Bayer-Mädels gewinnen coffee at work Cup, Zebras auf Rang sieben

Gut gebrüllt - Die MSV-Mädels sind bereit für die Hallensaison 2018/19Sprockhövel/Duisburg (mm) - Die D-Juniorinnen des MSV Duisburg belegten beim diesjährigen U13 coffee at work Cup 2019 des VfL Gennebreck den siebten Platz und konnten damit nicht an die guten Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen.

Trotz einer sehr guten, kämpferischen Einstellung leisteten sich die Mini-Zebras in entscheidenden Momenten einige kleine Fehler, ohne die trotz eines starken Teilnehmerfeldes eine wesentlich bessere Platzierung möglich gewesen wäre.

Den Gesamtsieg schnappte sich in diesem Jahr das Team von Bayer 04 Leverkusen, dass den bisherigen Titelträger 1. FC Köln in einem spannenden Finnish enttrohnte.

U13 coffee at work Cup 2019 - Bayer-Mädels siegen, Zebras nur auf Rang sieben

Spiel 1, Bayer 04 Leverkusen - MSV Duisburg 2:1
Knappe Kiste - Zum Turnierstart gab es für den MSV eine vermeidbare Niederlage gegen den Herforder SVZum Auftakt des diesjährigen coffee at work Cup, der 2019 durch die Zusage des Liverpool FC sogar ein internationales Flair verpasst bekommen hatte, trafen die Zebras auf das Team von Bayer 04 Leverkusen. Hier waren die Erinnerungen an die Vorjahresbegegnung durchaus Positive, da man seinerzeit einen zwischenzeitlichen Rückstand in der Schlussphase noch in einen 2:1 Erfolg gedreht hatte. Allerdings hatte es zu Beginn fast den Anschein, dass die Duisburgerinnen noch immer etwas an dieses Erlebnis dachten, den Leverkusen legte los wie die Feuerwehr und ehe sich die Zebras besannen, lag der Ball nach 18 Sekunden nach einem Stellungsfehler zur 1:0 Bayer Führung im MSV-Tor.

Direkt im Gegenzug dann die Möglichkeit zum direkten Ausgleich, doch das Leder wollte nicht über die Torlinie. Leverkusen machte weiter Druck und als die MSV-Defensive in der fünften Minute wiederum nicht konsequent verteidigte, bedankten sich die Mädchen aus der Farbenstadt mit dem 2:0. Erst dann schien bei der Göbel-Truppe der Schalter komplett umgelegt zu sein. Von nun an erarbeiteten sich die Duisburgerinnen klare Torchancen, hatten aber nach acht Minuten Pech, dass ein Ball, der der Bayer Torfrau durch die Finger rutschte, kurz vor dem Überschreiten der Torlinie noch geklärt werden konnte.

Eine Zeigerumdrehung später brannte es dann erneut lichterloh vor dem Leverkusener Tor, doch weder Lea noch Melisa oder Yagmur konnten das Runde im Eckigen unterbringen. Den überfälligen Anschlusstreffer markierte dann Yagmur zwei Minuten vor dem Ende doch die verbleibende Zeit reichte trotz aller Anstrengungen nicht mehr, um für den Ausgleich zu sorgen.
Tore: 1:0(1.), 2:0(5.), 2:1 Yagmur(11.)

They did it again - Erneut konnten die Zebras in der Halle die SGS Essen besiegenSpiel 2, MSV Duisburg - SGS Essen 2:3
In der zweiten Spielrunde kam es zum kleinen Revierderby zwischen dem MSV und der SGS Essen und ähnlich wie in der vorangegangenen Partie mussten die Duisburgerinnen ebenfalls relativ früh einem Rückstand hinterherlaufen, da die SGS bei einem abgewehrten Schuss gedankenschneller war und den zweiten Ball zum 0:1 verwertete. Danach passierte eine ganze Weile nichts Erwähnenswertes, bis Laura nach sieben Minuten mit einem schönen Diagonalpass freigespielt wurde und für den 1:1 Ausgleich sorgte.

Das gab dem MSV weiteren Antrieb und als die Essener Keeperin vor dem eigenen Tor den Ball nicht zeitig genug abspielte, ging Melisa entschlossen dazwischen und drückte das Leder einfach mal ungefragt zum 2:1 ins Netz. Danach bekamen die Essenerinnen Feuer und konnten ihrerseits 70 Sekunden später den 2:2 Ausgleich markieren. In der verbleibenden Spielzeit hatten beide Teams noch die Möglichkeit, den entscheidenden Treffer zu setzen, doch dieser gelang dann mit dem 2:3 der SGS "Neuerwerbung" Tuana, die die vorangegangenen Spielzeiten noch die Duisburger Fußball-Ausbildung beim MSV genossen hatte.

Nach dieser erneut knappen Niederlage standen die Zebras immer noch ohne Punkte da und wollten dieses Manko nach Möglichkeit in der darauffolgenden Begegnung wettmachen.
Tore: 0:1(2.), 1:1 Laura(7.), 2:1 Melisa(8.), 2:2(9.), 2:3(11.)

Auf Augenhöhe - Im Duell zwischen dem MSV und dem FSC Mönchengladbach gab es keinen SiegerSpiel 3, MSV Duisburg - VfL Bochum 2:3
Im Gegensatz zu den Mini-Zebras hatte sich der VfL Bochum in seinen ersten beiden Turnierbegegnungen absolut schadlos gehalten und sowohl Bayer Leverkusen(2:1) wie auch die SGS Essen(3:1) in die Schranken gewiesen. Der sich aus dieser Konstellation ergebenden Favoritenstellungen wurden die Bochumerinnen allerdings zunächst mal nicht gerecht, denn der MSV agierte zunächst konzentriert und wären nach drei Minuten fast in Führung gegangen, doch MSV-Torschützin vom Dienst Melisa scheiterte aus aussichtsreicher Position leider knapp.

Aufgehoben war in diesem Fall aber nicht aufgehoben, denn keine Minute später bot sich Melisa die nächste Chance aus ähnlicher Position und diesmal behielt das MSV-Talent die Nerven und schon zum ins lange Eck ein. Aus Duisburger Sicht ärgerlich, dass diese Führung nur etwas mehr als eine Minute bestand hatte. Ein verlorener Zweikampf vor dem eigenen Tor und dahin war er, der schöne Vorsprung. Es sollte aber noch schlimmer kommen denn wenig später verletzte sich Zebra Youngster Azamina bei einem Pressschlag und musste mit Verdacht auf eine Knieprellung vom Feld getragen werden.

Damit war für Azamina das Turnier leider beendet. Obendrauf kam dann noch das unnötige 1:2 für den VfL, nachdem der MSV aus einer anfürsich sicheren Position in der eigenen Ecke einen Querpass vor das eigene Tor wagte. So schien dann einmal mehr alles gegen die Mini-Zebras zu laufen , aber da war ja noch Melisa, die zwei Minuten vor dem Ende zur Stelle war und das 2:2 markierte. Leider war das dann leider nicht der Endstand, weil die Mädchen von der Hiltroper Straße kurz vor dem Ende noch einen Rakete zündeten, der im Vergleich zu den bis dato von den MSV-Mädels abgegebenen "Schüsschen" auch den Namen Torschuss" verdient hatte und im rechten Torwinkel zum 2:3 einschlug.

Fazit: Drittes Spiel, dritte knappe und vermeidbare Niederlage, null Punkte für den MSV. Schade.
Tore: 1:0 Melisa(4.), 1:1(5.), 1:2(10.), 2:2 Melisa(11.), 2:3(12.)

Klein aber oho - MSV-Neuzugang Ida brachte Belebung in das Duisburger SpielSpiel 4, Borussia Mönchengladbach - MSV Duisburg 4:0
Gegen die Mönchengladbacher Borussia, die man 2018 an Ort und Stelle noch mit 2:0 besiegt hatte, fanden die Zebras nahezu über die gesamte Spielzeit nicht richtig in die Begegnung und konnten dem Druck der Fohlen keine zwei Minuten standhalten. Die "Elf vom Niederrhein" beeindruckte mit präzisem und schnellem Kombinationsspiel, bei dem anders als auf Duisburger Seite nur sehr selten Bälle verloren gingen, man die sich bietenden Möglichkeiten effektiv nutzte und nach weiteren Toren in der vierten, neunten und zehnten Minute das Spielfeld als verdienter Sieger verließ. Auf Seiten der Zebras bemühte man sich zwar gegenzuhalten, doch viel mehr als eine gute Möglichkeit durch Melisa in der fünften Minute sprang in dieser teils sehr einseitigen Partie für den MSV nicht heraus.
Tore: 1:0(2.), 2:0(4.), 3:0(9.), 4:0(10.)

Spiel 5, 1. FC Köln - MSV Duisburg 1:0
Nach der doch sehr enttäuschenden, weil deutlichen Klatsche gegen die Mönchengladbacher Borussia stand als nächste Aufgabe das Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Köln an, wobei der amtierende Titelträger mit einer Empfehlung von vier aufeinanderfolgenden Siegen und 17:1 Toren in die Partie. Doch wer nun befürchtet hatte, dass der MSV nun die "Bude vollgehauen" bekam, wie man es aus einem naheliegenden Fanblock von Anhängern eines anderen Teams zu hören bekam, der bekam demonstriert, dass sich die Mini-Zebras in der Pause gesammelt hatten und dem Favoriten trotzig und entschlossen entgegentraten.

Natürlich hatten die Geißbockmädels mehr von der Partie und kontrollierten auch über weite Strecken die Partie, doch die Duisburgerinnen waren taktisch gut eingestellt und zeigten aus welchem Holz sie geschnitzt waren. Was das Team aus der Domstadt zunächst auch versuchte, die Göbel-Mädels waren zur Stelle und klärten die jeweilige Situation. Natürlich wäre es gemessen am bisherigen, unglücklichen Turnierverlauf eher unpassend gewesen, wenn die Kickerinnen im blau-weiß gestreiften Zebra-Dress das torlose Unentschieden über die Zeit gerettet hätten und deswegen kam Köln in der 10. Minute dann doch noch zum 1:0 Siegtreffer, der den Zebras die vierte ein-Tore-Niederlage im fünften Spiel bescherte.
Tor: 1:0(10.)

TOR MSV! - Tofrau Emily nimmt die Torschützin Melisa(beide MSV) nach dem Siegtor gegen die SpvG Schonnebeck in EmpfangSpiel 6, MSV Duisburg - VfL Gennebreck 4:3
In Turnierbegegnung Nummer sechs kam es zum Duell der bis dato noch sieglosen Teams aus Duisburg und Gennebreck und wenn die Partie für den neutralen Zuschauer etwas zu bieten hatte, dann war das auf jeden Fall Unterhaltung satt. Los ging es in der vierten Minute mit einem Kunstschuss von Schlotti, die aus 15 Metern einfach mal draufhielt und ihre Farben so in Front brachte. Die Antwort der Gastgeberinnen ließ allerdings nicht allzu lange auf sich warten, denn der VfL nutzte eine Unachtsamkeit in der MSV Abwehr und schaffte nicht nur den Ausgleich, sondern eine Zeigerumdrehung später sogar die Führung.

Nun war auf dem Platz ganz offensichtlich der "Tag des offenen Tores", denn Melisa stellte wiederum binnen 100 Sekunden mit einem Doppelschlag zum 3:2 den Zeiger wieder auf "Sieg MSV". Die Messe in der Glückauf-Halle war aber trotzdem noch nicht komplett gelesen, denn die Gastgeberinnen setzten in den Schlussminuten alles auf eine Karte und kamen tatsächlich zum vielbejubelten 3:3 Ausgleich. Das wiederum wollten sich die Duisburgerinnen wiederum nicht gefallen lassen, warfen Mann und Maus nach vorne, bevor MSV-Akteurin Laura in dem Wahnsinns-Spiel des Turniers das abgefälschte Leder quasi mit der Schlusssirene zum 4:3 für die Zebras im gegnerischen Netz unterbrachte. Der Irrsinn in Tüten.
Tore: 1:0 Schlotti(4.), 1:1(6.), 1:2(7.), 2:2 Melisa(8.), 3:2 Melisa(9.), 3:3(11.), 4:3 Melisa(12.)

Simply the best - Melisa Öztürk wurde als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnetSpiel 7, Liverpool FC - MSV Duisburg 7:0
"Last not least" kam es in der für die Zebras letzten Turnierbegegnung zum Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine Liverpool FC und des MSV Duisburg.
Die Mädels von der Merseyside, die vorher noch nie an einem Indoor Event dieser Art teilgenommen und damit zu Turnierbeginn mit dem ungewohnten Ball und Untergrund noch ein paar kleine Umgewöhnungsprobleme hatten, waren im Verlauf der Veranstaltung immer besser ins Spiel gekommen.

Übrigens sehr zum Unwohl zweiter Westteams, denn nach dem 3:1 Erfolg gegen die SGS Essen brannten die girls von der Anfield Road auch gegen den MSV mit einer starken Mischung aus Leidenschaft, Technik und Taktik ein Fußball-Feuerwerk ab, bei dem den Mini-Zebras schwindelig wurde. Passend zum bisherigen Turnierverlauf ging der LFC durch ein Duisburger Eigentor in Führung und nachdem den Zebras im Gegenzug das Glück bei einem Lattentreffer von Melisa einmal mehr nicht gerade hold war, erhöhte Liverpool auf der gegenüberliegenden Seite auf 2:0.

Nun war dem Nachwuchs der in der Women Super League spielenden LFC Frauen der Spaß am Fußball richtig anzusehen. Die MSV-Mädels, die dem Spielwitz der Girls von der Merseyside nun nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten bekamen in dieser Begegnung insgesamt sieben Gegentreffer verabreicht, was ein Indiz dafür sein sollte, dass die filigranen englischen Technikerinnen mit einer kürzeren Eingewöhnungsphase durchaus um den Titel des coffe at work Cup 2019 hätten mitspielen können.
Tore: 1:0(2.), 2:0(4.), 3:0(6.), 4:0(8.), 5:0(8.), 6:0(10.), 7:0(12.)

Der Turniersieg ging letztendlich knapp an das Team von Bayer 04 Leverkusen, weil dem amtierenden Titelträger des 1. FC Köln, der auch diesmal mit einem der jüngsten Teams angereist war am Ende ein Tor zum erneuten Triumph fehlte. Für die Mini-Zebras lässt sich konstatieren, dass der finale siebte Platz nicht ganz dem tollen kämpferischen Engagement entspricht, man aber mit den vielen jungen Mädels in den entscheidenden Momenten noch Lehrgeld zahlen musste. Wenn die gezeigte Leistung gut analysiert wird, ist man im kommenden Jahr durchaus in der Lage, mit gleichem Engagement und mehr Erfahrung in Sprockhövel wieder eine starke Rolle zu spielen. Dann am liebsten wieder mit Kult-Moderator Uli Potofski und den Mädchen des FC Liverpool.

Die nächsten Termine:

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