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U13: „Finale Furioso“ – Mini-Zebras stehen im Pokalendspiel

Dinslaken/Duisburg (mm) - Durch einen 5:1 (1:1) Erfolg im Halbfinale des U13 Kreispokals beim SuS Dinslaken 09 haben sich die D-Juniorinnen des MSV Duisburg den Einzug ins Pokalendspiel und gleichzeitig die Qualifikation für die Teilnahme am Niederrheinpokal gesichert.

Dabei war es für den Zebra-Nachwuchs trotz einer frühen Führung ein ganzes Stück Arbeit, weil man bis in die Schlussphase der Partie keine geeigneten Mittel gegen die gut aufgestellte SuS Defensive fand und den Gastgeberinnen andererseits immer wieder gefährliche Konter gestattete.

Erst ein direkt verwandelter Eckball zum 2:1 zehn Minuten vor dem Ende erlöste den mitgereisten Zebra-Anhänger, dem die Göbel-Truppe in einem furiosen Schlussspurt noch drei weitere Treffer folgen ließen. Am Ende stand ein verdienter Erfolg für den MSV, der vielleicht um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen war.

U13 Kreispokal Halbfinale SuS Dinslaken 09 - MSV Duisburg 1:5 (1:1)
Wie schon vor ziemlich genau einem Jahr trafen sich am gestrigen Mittwoch die U13 Mädchenteams des SuS Dinslaken 09 und des MSV Duisburg an der Gneisenaustraße zum Pokalhalbfinale des Kreises 9 und genau wie vor einem Jahr hatten die in himmelblau gekleideten Gastgeberinnen zunächst ganz offensichtlich keine Lust, den favorisierten Zebras das Feld zu überlassen. Bereits nach 30 Sekunden der ersten Dinslakener Angriff über links, dessen Abschluss MSV-Torfrau Emily gerade noch zur Ecke lenken konnte. Eine Ecke gab es auch fünf Minuten später auf der gegenüberliegenden Seite.

Diese wurde von Charlotte stramm und halbhoch hereingegeben und zischte vorbei an Freund und Feind zum 1:0 für die Gäste ins lange Eck. Hier wäre sicherlich eine Verteidigerin am kurzen Pfosten ratsam gewesen. Dies vereinfachte die Aufgabe für die MSV-Mädels aber keineswegs und zwar weil der SuS einerseits in der Defensive sehr konzentriert agierte und zudem die nicht gerade riese SuS-Keeperin mit mehreren Paraden sprichwörtlich über sich hinauswuchs. Da die Gäste es versäumten, den zweiten Treffer nachzulegen kam es, wie es in solchen Fällen schon mal kommt.

Ein eigner Ballverlust in der Vorwärtsbewegung gab Dinslaken den Raum für einen Konter über rechts und ehe man sich versah, zappelte das Leder in der 20. Minute nach einem satten Schuss aus halblinker Position zum 1:1 im MSV-Netz. In der Folge drückten die Mini-Zebras sowohl vor wie auch nach der Halbzeit auf die erneute Führung, standen sich dabei aber nicht selten selbst im Weg, oder scheiterten mit Standards wie "Schlotti" in der 32. Minute. Nach 40 Minuten dann der Schreck für die Göbel-Mädels.

Ein Schuss von der rechten Seite schlägt links unten im MSV-Tor ein, doch der gut leitende Schiedsrichter hatte eine Abseitsstellung erkannt und abgepfiffen. Glück gehabt!
Die Zebras legten noch einen Gang zu, doch der SuS klärte ähnlich wie beim Eishockey im Penalty-Killing jeden Ball, der in Tornähe kam. Doch dann wurde es in den letzten elf Minuten richtig wild. Zunächst testete "Schlotti" das Dinslakener Aluminium und machte sich kurze Zeit später in Richtung der rechten Eckfahne um einen weiteren Eckball hereinzugeben. Dieses Ansinnen wurde allerdings von der Stimme von Zebra-Trainerin Franzi unterbrochen:
"Jule, Du mit links!".

Gesagt getan, Jule brachte das Spielgerät mit Schnitt und der Unterstützung des Gegenwinds hoch in den Fünfmeterraum, wo es sich zur Freude des mitgereisten MSV-Anhangs zum 2:1 in den hinteren Torwinkel senkte. Dennoch war die Dinslakener Pokal-Messe noch lange nicht gelesen, denn zwei Zeigerumdrehungen später die Riesenmöglichkeit für die Gastgeberinnen zum erneuten Ausgleich. Trotz dreier anwesender MSV-Gegenspielerinnen kam die SuS Angreiferin halbrechts zum Anschluss, doch MSV-Keeperin reagierte bärenstark und verhinderte mit einem Reflex der selbst Lucky Luke in den Schatten gestellt hätte den Gegentreffer.

Nun waren auf der anderen Seite die Mini-Zebras wieder am Zug und hier nutzte Yagmur den an diesem Tag einzigen Fehler der Dinslakener Torfrau, die einen Abschlag aus der Hand der dribbelstarken Zebra-Stürmerin zentral vor die Füße servierte. Yagmur nahm Maß, zog ab und traf: 3:1 MSV! Den folgenden Anstoß fingen die Zebras schnell ab, so dass Melisa das runde Leder 35 Sekunden später zum 4:1 über die Linie drückte. Für den Schlusspunkt sorgte Paula zwei Minuten vor dem Ende mit einem Flachschuss zum 5:1 und ihrem ersten Pflichtspieltor für den MSV. Ein aufgrund der furiosen Schlussoffensive letztenendes verdienter Erfolg, bei dem aber auch die Gegnerinnen aus Dinslaken eine starke Visitenkarte abgeben konnten.

Tore: 0:1 Charlotte(5.), 1:1(20.), 1:2 Jule(50.), 1:3 Yagmur(53.), 1:4 Melisa (54.), 1:5 Paula(58.)

Gelbe Karten: - / -

Zuschauer: 70

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse des D-Juniorinnen-Kreispokals (Quelle: fussball.de)

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