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U13: Skyline Cup 2018 - Wie immer ein Erlebnis (Teil II)

Schöne Erfahrung - Der Jungjahrgang der U13 sammelte in Frankfurt wertvolle ErfahrungFrankfurt/Duisburg - (mm) Ein sportlich anstrengendes, aber einmal mehr sehr erlebnisreiches Wochenende haben die D-Juniorinnen des MSV Duisburg beim Skyline Cup 2018 in Frankfurt hinter sich gebracht, wobei das Team MSV I mit durchaus gerechtfertigten Ambitionen an den Start gegangen war.

Letztlich fehlte zum Angriff auf den Turniersieg in den entscheidenden Momenten etwas der Torriecher, wobei der erreichte 13. Platz nicht die gute Leistung widerspiegelte.

Am Ende stand aber mit vier Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen immerhin eine positive Turnierbilanz auf dem Papier, die mit dem 2:0-Sieg im abschließenden Platzierungsspiel im Niederrheinderby gegen Borussia Mönchengladbach versüßt wurde.

U13 Skyline-Cup 2018 - MSV Duisburg I

Volldampf- Esma (MSV) gegen eine Spielerin von Lokomotive BrünnVorrundengruppe D, Spiel 1, Lokomotive Brünn Horni Heršpice II - MSV Duisburg I   0:2
Zum inzwischen vierten Mal machten die U13-Mädchen dem Frankfurter Skyline Cup ihre Aufwartung und zum Start des Turniers mussten die MSV-Mädchen gegen die Zweitvertretung von Lokomotive Brünn Horni Heršpice ran. Gegen die Tschechinnen brauchten die Duisburgerinnen trotz optischer Überlegenheit auch ein bisschen, um sich zurecht zu finden, doch während die Brünner Torfrau zunächst noch eine gute Schusschance von Annika parieren konnte, war es dieselbe Spielerin, die nach neun Minuten durch resolutes Nachsetzen zum 1:0 für die Zebras nachstocherte.

Nun war der Knoten geplatzt und knappe 80 Sekunden später legte Annika in ähnlicher Art und Weise zum 2:0 nach. Im weiteren Verlauf hatten sowohl Didem, Ashley wie auch Tuana weitere Möglichkeiten, das Ergebnis hochzuschrauben, doch letztenendes blieb beim 2:0 für das Team MSV I.
Tore: 0:1 Annika (9.), 0:2 Annika (10.)

Vorrundengruppe D, Spiel 2, MSV Duisburg I - SC 13 Bad Neuenahr   0:0
Nachdem die MSV-Mädels nun im Turnier angekommen waren, wartete im zweiten Match dann mit dem SC 13 Bad Neuenahr ein richtiger Brocken, der den Mini-Zebras den Kampf um den Gruppensieg streitig machen wollte. In de Tat hatten die Kurstädterinnen den etwas besseren Start, doch auch der MSV suchte im Spielverlauf immer wieder den Weg nach vorne und holte in kurzem Zeitabstand drei Ecken in Folge heraus. Daraus machten die Duisburgerinnen allerdings zu wenig, so dass zweimal die am langen Pfosten wartende Annika ihren möglichen dritten Turniertreffer vergab und auch ein Kopfball von Teri nicht das gesuchte Ziel fand.

Auf der gegenüberliegenden Seite blieb Emily zwischen den Pfosten der Zebras fehlerfrei, so dass man sich letztlich schiedlich friedlich mit 0:0 trennte. Schade, denn mit der nötigen Konsequenz im Abschluss wären hier sicherlich drei Punkte und gute Voraussetzungen für den weiteren Turnierverlauf dringewesen.
Tore: - / -

Kein Glück und dann auch noch Pech - Die Zebras mussten sich gegen den 1. FC Schweinfurt trotz vieler Chancen knapp geschlagen gebenVorrundengruppe D, Spiel 3, MSV Duisburg I - 1. FC Schweinfurt 0:1
Gegen den 1. FC Schweinfurt erwischten die Zebras einen sehr guten Start und wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, wenn Teri in der dritten Minute mit einem Freistoß mehr als nur die Querlatte getroffen hätte. Es entwickelte sich eine muntere Begegnung, in der der MSV überlegen war, aber immer wieder auf die schnellen Konter der Gäste aufpassen musste. Trotzdem ist es gemeinhin ratsam, bei einem Ballbesitzanteil von über 65% hier und da auch mal den Ball im Tor unterzubringen.

Das gelang den Zebras aus den verschiedensten Gründen leider nicht. Die Schweinfurterinnen erzielten drei Minuten vor dem Ende mit dem dritten Torschuss überhaupt den Treffer zum 0:1. Dieser Spielstand hatte trotz aller Anstrengungen und voller Offensive auch nach Ablauf der Spielzeit Bestand, so dass der MSV eine unnötige Turnierniederlage kassierte.

Damit war dann gleichzeitig auch der Zug in Richtung Viertelfinale der besten acht Teams fast abgefahren, zumal man im späteren Gruppenverlauf auf das bislang verlustpunktfreie Team von RB Leipzig II treffen sollte.
Tor: 0:1 (12.)

Vorbeigesprungen - Fast hätte Sophia gegen den SC Sand die Führung für den MSV erzieltVorrundengruppe D, Spiel 4, DJK TuSA 06 Düsseldorf - MSV Duisburg I   0:5
Nach der Enttäuschung gegen den 1. FC Schweinfurt zeigten die Zebras gegen die DJK TuSA 06 Düsseldorf, dass sie aus der vorangegangenen Partie gelernt hatten, traten konsequent auf und gingen in der vierten Minute durch Ashley mit 0:1 in Führung. Die gleiche Spielerin war es, die eine Zeigerumdrehung später nach schöner Vorarbeit von Ella zum zweiten Mal zulangte und den Spielstand auf 0:2 schraubte. Auf den nächsten Torjubel mussten die MSV-Anhänger bis zur achten Minuten warten.

Teri hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, so dass Annika im Zentrum zum 0:3 vollstrecken konnte. Die elfte Spielminute rief dann MSV-Torfrau Emily auf den Plan. Der Schiedsrichter hatte auf Handspiel im DJK-Strafraum entschieden, so dass die Zebra-Schnapperin nach vorne eilte und vom Strafstoßpunkt zum 0:4 traf. Schlussendlich belohnte sich dann auch noch Didem für ihren couragierten Einsatz und markierte in der zwölften Minute den 0:5-Endstand.

Wenn man im Vergleich dazu notiert, dass sich der 1. FC Schweinfurt gegen dieselben Düsseldorferinnen gerade einmal zu einem 2:1-Erfolg gequält hatte, wird relativ schnell klar, was für den MSV gegen den Gegner aus Bayern dringewesen wäre.
Tore: 0:1 Ashley (4.), 0:2 Ashley (5.), 0:3 Annika (8.), 0:4 Emilia (11./HE), 0:5 Didem (12.)

Starkes Duo - Ashley und Ella sammelten gegen die DJK TuSA Düsseldorf ScorerpunkteVorrundengruppe D, Spiel 5, MSV Duisburg I - RB Leipzig II   0:2
Im abschließenden Spiel der Vorrundengruppe D stand man dem Jungjahrgang von Red Bull Leipzig und wenn es einen eher unvorteilhaften Start in eine Begegnung gibt, dann war dem zumindest aus MSV-Sicht so, weil man sich bereits nach 18 Sekunden den Ball aus dem eigenen Tor holen konnte. Auch im weiteren Spielverlauf musste man anerkennen, dass die Jung-Bullen spielerisch wie optische Vorteile hatten und die Zebras damit größtenteils in Schach hielten.

Dazu muss man natürlich auch erwähnen, dass der Millionenklub aus Leipzig die Talente nahezu aus dem kompletten Fußballverband Sachen rekrutieren lässt, was die Aufgabe vermutlich etwas vereinfachen dürfte. Auf dem Platz hatte Leipzig das bessere Ende für sich und legte in der Schlussminute den zweiten Treffer nach und zog souverän in die nächste Runde ein.
Tor: 0:1 (1.), 0:2 (15.)

Viertelfinale, Spiele um Platz 9-16, MSV Duisburg I - Regionalauswahl Darmstadt   0:1
Nach Abschluss der Vorrunde ging es für das Team MSV I in der Zwischenrunde um die Plätze 9-16 und gegen den Gegner, die Regionalauswahl Darmstadt, hatte man bereits in der Vergangenheit seine Erfahrungen gesammelt. 2016 gab es zunächst in der Vorrunde ein torloses Unentschieden, während die Hessinnen das Spiel um Platz 3 knapp mit 1:0 für sich entscheiden konnten.

Auch im aktuellen Aufeinandertreffen ging es munter los, denn zunächst klatschte das Leder bereits in der ersten Minute an die Latte des MSV-Gehäuses, wonach die RA Darmstadt 120 Sekunden später einen Kunstschuss hinlegten, bei dem der Ball zunächst an den linken und dann an den rechten Innenpfosten sprang, um dann von Emily aufgenommen zu werden. Die Hessinnen hatten nicht nur in der Folge mehr Spielanteile, sondern trafen in der 13. Minute auch zum 0:1-Siegtor.
Tor: 0:1 (13.)

Halbfinale, Spiele um Platz 13-17, NFZ Unterfranken - MSV Duisburg I   0:1
Nachdem für die Zebras durch die vorangegangene Niederlage eine einstellige Endplatzierung nicht mehr möglich war, ging es nun darum, das Beste aus der aktuellen Situation zu machen und das gelang gegen die Auswahl des Nachwuchs-Förderzentrums Unterfranken insofern recht gut, als dass Ella ihr Team drei Minuten vor dem Ende der Partie mit dem siegbringenden 0:1 erlöste. Damit hatten sich die MSV-Mädels immerhin die Möglichkeit auf Platz 13 gesichert, den es dann gegen Borussia Mönchengladbach zu verteidigen galt.
Tor: 0:1 Ella (12.)

Klein aber oho - Ella(MSV) im Zweikampf mit ihrer größeren GegenspielerinSpiel um Platz 13, MSV Duisburg I - Borussia Mönchengladbach   2:0
Im achten und letzten Spiel des diesjährigen Skyline Cups kam es binnen 24 Stunden zum zweiten Mal zum Aufeinandertreffen der Teams aus Duisburg und Mönchengladbach. "Niederrheinderby on tour" sozusagen, und da die Borussia den ersten Vergleich der beiden U17-Teams am Ostersonntag knapp mit 1:0 für sich entschieden hatte, lag es nun an den Mini-Zebras, diese Rechnung auszugleichen. Beide Teams hatten sich von dem Turnier sicherlich etwas mehr versprochen, lieferten sich aber ein offenes Duell in dem sowohl Fohlen wie auch Zebras ihre Möglichkeiten hatten, diese allerdings zunächst nicht zu nutzen wussten.

Der MSV ließ jedoch nicht locker und vielleicht war es so etwas wie ein kleiner Fingerzeig für den Turnierverlauf der Zebras, dass eine Borussia-Verteidigerin das Spielgerät während der Druckphase vor dem Ende unglücklich ins eigene Tor bugsierte. Didem ließ es dabei aber nicht bewenden und legte mit dem Schlusspfiff mit einem strammen Schuss aus zentraler Position noch das 2:0 nach, so dass für den MSV der Derby-Frieden wieder hergestellt war.
Tore: 1:0 ET (13.), 2:0 Didem (15.+1)

Wie schon erwähnt wäre für das Team MSV I unter Umständen mehr als "nur" Platz 13 dringewesen, aber hier gaben Kleinigkeiten den Ausschlag, an denen man arbeiten kann. Letztenendes sollte bei diesem sportlichen Wettstreit selbstverständlich auch das Sammeln von Erfahrung und natürlich auch der Spaß am Spiel im Vordergrund stehen, denn so lernen Kinder in diesem Alter nachweislich besser, als durch täglichen Drill.

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