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U13: Fragwürdige Entscheidungen beim Pokal-Aus sorgen für Diskussionsstoff

Rematch - der 1. FC Mönchengladbach und der MSV Duisburg standen sich nicht zum ersten Mal im FVN-Pokal gegenüberMönchengladbach/Duisburg (mm/og) - Große Enttäuschung herrschte bei den U13-Mädchen des MSV Duisburg nach der 2:3 (0:1)-Niederlage beim 1. FC Mönchengladbach und dem damit verbundenen Ausscheiden im Achtelfinale des D-Juniorinnen-Niederrheinpokals.

Nach einer zurückhaltenden ersten Spielhälfte, in der der MSV-Nachwuchs zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt ließ, drehten sie den 0:1-Pausenrückstand in eine 2:1-Führung, bevor in der verbleibenden Spielzeit fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters den Eindruck erweckten, dass das Team in einem hochklassigen Spiel um die Verlängerung gebracht wurde.

Nun heißt es Mund abwischen und nach vorne blicken, denn schon am kommenden Wochenende bietet sich den Mini-Zebras beim international besetzten U13 Skyline Cup 2018 in Frankfurt

FVN-Pokal der D-Juniorinnen, Achtelfinale, 1. FC Mönchengladbach - MSV Duisburg 3:2 (1:0)
Guter Einsatz - Teri (MSV) gibt den Ball nach vorneEs gibt Niederlagen, die muss man akzeptieren, die muss man aufgrund der Überlegenheit des Gegners akzeptieren. Es gibt auch ärgerliche Niederlagen, in denen im sportlichen Vergleich der Gegner im entscheidenden Moment einfach gedankenschneller, effektiver oder kaltschnäuziger ist. Und dann gibt es Niederlagen wie am vergangenen Mittwoch, die einen faden Beigeschmack hinterlassen. Doch alles der Reihe nach. Bei guten äußerlichen Voraussetzungen trafen sich die D-Juniorinnen-Teams des 1. FC Mönchengladbach und MSV zum Rematch des denkwürdigen 2015´er Pokal-Thrillers, bei dem die Gäste aus Gladbach nach Verlängerung und Siebenmeter-Schießen wie bereits im Vorbericht erwähnt die Oberhand behielten.

Beide Teams waren direkt auf Betriebstemperatur und die erfreulicherweise zahlreichen Zuschauer sahen eine Partie mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Die Gastgeberinnen wirkten aktiver, investierten mehr, brachten aber abgesehen von einem Freistoß in der zehnten sowie einer Großchance in der elften Minuten aus halblinker Position keine Bälle direkt auf das MSV-Tor. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde die FC-Keeperin öfters beschäftigt, u.a. durch einen Direktschuss von Teri in der dritten Minute, eine Eins-gegen-eins-Situation gegen Didem in der 14. Minute, einen Distanzschuss von Annika in der 17., sowie einen Kopfball im Anschluss an eine Ecke in der 22. Minute, bei dem Teri den Ball leider nicht genug drücken konnte.

Was folgte, hätte Sepp Herberger voraussichtlich geahnt, denn wer so viele Möglichkeiten ungenutzt lässt, wird irgendwann bestraft. Fünf Minuten vor der Halbzeit standen die Zebras bereits beim Spielaufbau der Gladbacher im Zentrum zu weit vom Gegner weg, attackierten in der Folge nicht konsequent, so dass die Gastgeberinnen den Angriff über die linke Seite ausspielen und die 1:0-Pausenführung erzielen konnten. Mit dem Einschalten des Flutlichts schien in Kombination mit einer motivierenden Pausenansprache des Göbelschen Trainerduos auch die Angriffsfreudigkeit der Mini-Zebras geweckt.

Kurze Freude - Die MSV Mädels durften sich nach dem Treffer von Annika Berns nur kurz über die Führung freuen"Nur nach vorn!" war die Devise und nach einem langen Abschlag von MSV-Torfrau Emily und tatkräftiger Unterstützung der FC-Keeperin war die kurz zuvor ins Spiel gekommene Goalgetterin Ashley zur Stelle und schoss zum 1:1-Ausgleich ein. Nun wollten die Duisburgerinnen natürlich mehr und in der Tat durfte der MSV-Anhang nach einer Dreiviertelstunde erneut jubeln. Die Gastgeberinnen konnten eine Gefahrensituation vor dem eigenen Gehäuse nicht entschieden klären, so dass Annika den Ball auf den "Schlappen" bekam und das Spielgerät aus 15 Metern wuchtig an Freund und Feind vorbei zum 1:2 für den MSV in die Maschen drosch.

Die Begegnung war nun zwar noch nicht entschieden, aber die MSV-Mädels hatten nun das vielbeschriebene Momentum auf ihrer Seite. Zumindest bis 60 Sekunden später von außen eingegriffen wurde. Bei einem Zweikampf in der MSV-Hälfte ging eine Mönchengladbacherin zu Boden, was der Unparteiische zum Entsetzen der Zebras zum Anlass nahm, auf den Strafstoßpunkt zu zeigen. Als O-Ton zitieren wir hier nur einige Anhänger des gastgebenden FCMG: "Das war nie ein Strafstoß!" Wie dem auch sei, Mönchengladbach bedankte sich ganz herzlich und egalisierte den Spielstand mit einem präzisen Schuss ins rechte Eck.

SDer Pfiff blieb aus - Die FC-Keeperin grätscht die auf sie zulaufende MSV-Stürmerin Ashley mit gestreckten Beinen um, der Pfiff blieb hier allerdings ausomit ging es nun gewissermaßen wieder von Null los, aber diese Entscheidung schien bei den Zebras nun auch die letzten Kraftreserven freigesetzt zu haben und sie berannten das gegnerische Tor immer wieder. Vorsicht war hier allerdings bei den Kontern der Gastgeberinnen geboten, die stets Gefahr für das MSV-Gehäuse bedeuteten. Gladbach hielt sich in dieser Phase mit Glück und Geschick schadlos und bekam eine Minute vor dem Ende einen berechtigten Freistoß zugesprochen, den die FC-Mädchen wegen einer falsch gestellten Mauer flach zur 3:2-Führung versenken konnten.

Die Entscheidung? Mitnichten - denn schon oft hatten sich die konditionell überlegenen Zebras in der Vergangenheit aus derartigen Situationen selbst befreit und auch diesmal sollte es nicht anders sein. Zunächst wurde MSV-Stürmerin Ashley gut bedient, dann aber (siehe Foto) von der herausstürmenden FC-Keeperin mit beiden Beinen voraus umgegrätscht und verletzt. Unfassbar, dass hier der fällige Strafstoßpfiff ausblieb.

Doch das war noch nicht das Ende: Nach einer kurzen Behandlungspause, in der Ashley wieder "repariert" wurde, nahm der US-amerikanische Wirbelwind in der zweiten Minute der Nachspielzeit einen langgeschlagenen Diagonalball auf der linken Seite noch hinter zwei FC-Spielerinnen auf, drückte das Spielgerät zum 3:3 über die Linie und ermöglichte so die Verlängerung.

Dachte man zumindest für einen Moment, doch der Schiedsrichter, der gute 20 Meter vom Geschehen wegstand, annullierte den Treffer wegen einer seiner Meinung nach vorhandenen Abseitsstellung. Wenig später war die spannende und sportlich absolut faire Partie zu Ende und die Zebras natürlich ob des Ausscheidens enttäuscht.

Vorbei ist vorbei und aus dieser Niederlage gab es für die Mini-Zebras, die übrigens verletzungsbedingt auf Spielführerin Tuana verzichten mussten, sicherlich einiges zu lernen.
Schönes Tor - Annika (MSV) traf mit einem wunderschönen Schuss zum zwischenzeitlichen 2:1Die Konzentration gilt nun allerdings nicht mehr irgendwelchen Regional-Events, sondern dem Skyline Cup 2018, der am kommenden Ostermontag in Frankfurt ausgetragen wird. Neben internationalen Teams wie z.B. Slavia Prag sind auch große Namen wie der SC 13 Bad Neuenahr, Borussia Mönchengladbach, der 1. FFC Frankfurt oder der 1. FC Passau mit dabei. Ein gesonderter Vorbericht zu diesem Event, zum dem der MSV wieder einmal mit zwei  Mannschaften, einem U13- und einem U17-Team, anreist, folgt im Laufe der Woche.

Tore: 1:0 (25.), 1:1 Ashley (34.), 1:2 Annika (45.), 2:2 (46./FE), 3:2 (59.)

Gelbe Karten: - / -

Zuschauer: 60

Die nächsten Termine:

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