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U13: Junge Zebra-Sterne leuchten unter Flutlicht

Veni, vidi, Ashley - Ashley Leonhart (MSV) dreht nach dem Tor zum 4:3 jubelnd abDuisburg (mm) - Ein dichtgepacktes Aktionsprogramm haben die U13-Mädchen des MSV Duisburg in diesen Tagen "abzuarbeiten".

Dabei lieferten die Mini-Zebras sowohl bei der knappen 1:2 (1:0)-Niederlage in der Kreisliga-Begegnung beim DSC Preußen Duisburg I wie auch beim gestrigen 4:3 (2:2)-Erfolg beim SV Wanheim 1900 zwei überzeugende Auftritte ab und kletterten in der Tabelle auf den neunten Platz.

Derweil hat der Tabellenzweite TuRa 88 Duisburg II sein Team vom Spielbetrieb abgemeldet.

D-Junioren-Kreisklasse, 17. Spieltag, DSC Preußen Duisburg I - MSV Duisburg 2:1 (0:1)
Kein Weg vorbei - Emilia (MSV) verbaut ihrem Gegenspieler die die WeiterreiseEine schwere Aufgabe wartete am vergangenen Dienstag auf die jüngsten Nachwuchsfußballerinnen des MSV Duisburg. Das Auswärtsspiel beim DSC Preußen Duisburg I stand an und das bedeutete, dass man auf dem Platz an der Futterstraße keinem Geringeren als dem aktuellen Tabellenführer der D-Junioren-Kreisklasse gegenüberstand. Allerdings hielten die MSV-Mädchen auch schon im Hinspiel trotz des Ausfalls von Stammkeeperin Emily in der zweiten Halbzeit gut mit und schlugen sich bei der 0:4 (0:2)-Niederlage äußerst tapfer.

Diesmal stand Emily natürlich wieder zwischen den Pfosten und wäre nach 90 Sekunden bei einem Flachschuss bereits geschlagen gewesen, doch Teri kratzte das Leder von der Linie. Die Zebras versteckten sich nicht, machten es den Preußen durch geschicktes Verschieben sehr schwer und bliesen bei jeder sich bietenden Möglichkeit frech zum Gegenangriff. Nachdem Emily nach neun Minuten einen Schuss des DSC zur Ecke klären konnte, bot sich nach einer Viertelstunde die erste Großchance für den MSV.

Didem zirkelte einen Freistoß aus 15 Metern an der Mauer, aber auch knapp am linken Torpfosten vorbei. Die nächste Möglichkeit ließ nicht lange auf sich warten, denn nach 19 Minuten wurde Annika über rechts auf die Reise geschickt, überlupfte den herauseilenden Keeper und als Krönung dieses kuriosen Spielzugs beförderte der DSC Verteidiger das Spielgerät beim Klärungsversuch zum 0:1 ins eigene Netz. Die Gastgeber antworteten mit wütenden Angriffen auf den Rückstand, doch die MSV-Mädels hielten mit großem Einsatz dagegen und wenn das nicht reichte, war da ja auch immer noch Emily, die ihren Kasten bis zur Halbzeit sauber hielt.

Riesen-Laufpensum - Teri (MSV) war gegen den DSC Preußen ein absoluter AktivpostenDie Preußen setzten das druckvolle Spiel auch im zweiten Spielabschnitt fort und kamen in der 34. Minute zum nicht ganz unverdienten Ausgleich. Wer nun auf ein Einbrechen der Zebra-Mädels spekuliert hatte, musste sich eines Besseren belehren lassen, denn nun entwickelte sich eine schnelle und offene Begegnung mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, bei der die leidenschaftlich aufspielenden Mini-Zebras in der Schlussphase durch Yagmur und Tuana zwei Riesenmöglichkeiten hatten, dass Spiel für sich zu entscheiden, jedoch das Spielgerät nicht im Tor unterbringen konnten.

Das sollte sich eine Minute vor Spielende bitter rächen, denn der DSC fing einen MSV-Abstoß ab und traf zum 2:1-Sieg. Am überschwänglichen Jubel der Preußen-Jungs, die sich freuten, als hätten sie soeben die Deutsche Meisterschaft errungen, konnte man trotzdem erkennen, welch gute Arbeit die MSV-Mädels an diesem Abend geleistet hatten.

Tore: 0:1 Annika (19.), 1:1 (34.), 2:1 (59.)

Gelbe Karten: - / -

Zuschauer: 50


Punktesammlerin - Annika Berns (MSV) trug mit drei Assists und einem Tor maßgeblich zum Auswärtssieg beim SV Wanheim 1900 beiD-Junioren-Kreisklasse, 13. Spieltag, SV Wanheim 1900 - MSV Duisburg 3:4 (2:2)
Nur 48 Stunden nach der Begegnung beim DSC Preußen Duisburg I stand für die U13-Kickerinnen des MSV schon der nächste Gegner bereit. Die Wanheimer Jungs waren bis dato sowas wie die Wundertüte der Liga. In der Hinrunde noch ohne jegliche Punkte, warf man 2018 im Kreispokal zunächst Duisburg 08 aus dem Wettbewerb, um am letzten Ligaspieltag 4:2 gegen den TuS Mündelheim zu gewinnen. Und so waren es auch die Schwarzgelben, die die erste Torchance zu verzeichnen hatten, wobei man in der Folge merkte, dass die Zebras sichtliche Probleme mit dem starken Wind wie auch mit der eher unorthodoxen Spielweise der 1900´er Jungs hatten.

Daher war es auch nicht komplett überraschend, dass die Gastgeber nach acht Minuten per Flachschuss in Führung gingen. Der MSV sortierte sich allerdings recht schnell wieder. Nach einer Viertelstunde setzte sich Annika in einem Laufduell auf der rechten Seite durch und als der SVW-Keeper die Flanke nicht richtig zu fassen bekam, nahte Teri heran und besorgte den 1:1-Ausgleich.

Als sich der Minutenzeiger zweimal um die eigene Achse gedreht hatte, wurde es virtuos. Tuana nahm einen Einwurf 15 Meter vor dem gegnerischen Tor auf, machte zwei Schritte und zog ab. Das runde Leder begab sich auf seine Flugbahn und schlug genauso wunderschön wie unhaltbar zum 2:1 für den MSV im linken Torwinkel ein. Nach diesem sehenswerten Treffer sollten auch die Freunde allgemeiner Comedy nicht zu kurz kommen. Wanheim schoss ebenfalls aus knapp 20 Metern halbrechter Position, der Ball prallte gegen die Unterkante der Latte und tippte gute 40 Zentimeter vor der Torlinie wieder ins Feld.

Tor des Tages - Tuana (MSV) traf mit einem wunderschönen Schuss in den WinkelDaraufhin unterbrach der Schiedsrichter, der fernab des Geschehens in Höhe des Mittelkreises "verweilte", die Partie mit einem energischen Pfiff und entschied auf Tor für den SV Wanheim 1900. Ungläubiges Staunen auf beiden Seiten und wenn es nicht ernst gewesen werde, hätte man sich auf MSV-Seite darüber amüsieren können. Bis zum Seitenwechsel passierte dann nichts Erwähnenswertes bzw. ähnlich Unterhaltsames mehr, dass beide Teams mit dem 2:2 in die Kabinen gingen.

Nach dem Pausentee, der bei dem vorherrschenden, eisigen Wind auf der BSA Honnenpfad auch dringend von Nöten war, kamen die Mini-Zebras etwas besser aus der Kabine. Esma feuerte kurz nach Wiederbeginn im Anschluss an eine Ecke einen Distanzschuss ab, der aber knapp über den Querbalken des SVW-Tores strich. Aber auch die Gastgeber blieben gefährlich, so dass Emily wenige Minuten später eine Wanheimer Möglichkeit vereiteln musste, in dem sie einen Schuss mit einer tollen Parade noch eben um den Pfosten lenkte.

In der 40. Minute geriet Annika in 10 Metern Torentfernung an den Ball und traf aus sehr spitzem Winkel aus dem Gewühl heraus zur erneuten MSV-Führung ins lange Eck. Diese hatte allerdings auch nur sieben Minuten Bestand, da der SV Wanheim 1900 nach einem Konter über die rechte Seite wiederum ausgleichen konnte. Dass das finale Abspiel nachweislich aus einer Abseitsposition erfolgte, störte den Schiedsrichter offensichtlich nicht. Jetzt stand die Begegnung auf des Messers Schneide und auch wenn die Göbel-Truppe mehr Ballbesitz hatte, so sorgten die Gastgeber mit Kontern doch immer wieder für Gefahr.

Gemeinsam kämpfen, gemeinsam Feiern - Die Mini-Zebras entfühtren die Punkte aus WanheimAls die letzten zehn Spielminuten angebrochen waren, bekam die ins Spiel gekommene Ashley das Leder im Sturmzentrum von der linken Seite wunderschön von Annika serviert, hielt den Fuß rein und beförderte die Kugel so zum vielumjubelten 4:3 über die Torlinie. Die restlichen Minuten gab es auf dem Wanheimer Hartplatz nochmal einen richtigen Schlagabtausch, doch die Mini-Zebras hielten auch beim zweiten Spiel binnen 48 Stunden bis zur letzten Sekunde dagegen und feierten nach dem Abpfiff den vierten Auswärtssieg der laufenden Spielzeit.

Zusammengefasst zwei spieltaktisch wie auch kämpferisch starke Auftritte der jüngsten MSV-Mädchen, mit der sich das Team am Duisburger FV 08 vorbei auf den 9. Rang vorschob. An diese Leistung soll nach Möglichkeit am morgigen Samstag angeknüpft werden, wenn die Mini-Zebras zu Hause gegen das ohne Wertung spielende Team von Rheinland Hamborn II antreten.

Tore: 1:0 (8.), 1:1 Tereza (16.), 2:1 Tuana (18.), 2:2 (20.), 2:3 Annika (40.), 3:3 (47.), 3:4 Ashley (51.)

Gelbe Karten: - / -

Zuschauer: 60

Die nächsten Termine:

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