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U13: Coffee at work Cup 2018 - Köln feiert Turniersieg, Zebras mit starkem Finish

Bühne frei - Die westdeutschen U13 Topteams trafen sich am vergangenen Wochenende in SprockhövelSprockhövel/Duisburg (mm) - Mit einer herausragenden Leistung, sechs Siegen aus sechs Spielen und lediglich einem Gegentor haben sich die D-Juniorinnen des 1. FC Köln am vergangenen Sonntag den Sieg beim coffee at work Cup 2018 des VFL Gennebreck 1923 e.V. gesichert.

Positiv fällt auch das Resümee für die MSV-U13-Mädchen aus, die das Turnier mit insgesamt neun Zählern auf dem 4. Platz beendeten und sich hinter den Geißbock-Mädels mit den restlichen Topteams absolut auf Augenhöhe präsentierten.

Insgesamt beendeten die Mini-Zebras die Hallensaison 2017/18 mit vier Turniersiegen und können ob der gezeigten Leistung selbstbewusst die Hallenschuhe in den Schrank packen.

U13 coffee at work Cup 2018

Abgewehrt - Gegen den 1. FC Köln kamen die Zebras mit Chiara Franke nicht zum TorerfolgSpiel 1, 1. FC Köln - MSV Duisburg 3:0
Zum Start des Turniers hieß der Gegner 1. FC Köln und wie es sich für ein derart großes Turnier gehört, ging auf dem Parkett auch direkt die Post ab. Die erste Möglichkeit hatten die Zebras, nachdem Annika in der ersten Spielminute nach einem schnellen Sprint über rechts Tuana im Zentrum in Szene setzte, die jedoch knapp scheiterte. Köln antwortete auf der gegenüberliegenden Seite nicht minder gefährlich mit einem harten Schuss an den linken Pfosten. Die Partie ging auf und ab, wobei die Mädels vom Geißbockheim die größeren Spielanteile hatten und die Zebras gehörig unter Druck setzte.

Immer wieder im Brennpunkt MSV-Keeperin Emily, die tausend Hände zu haben schien und zunächst mal alles abwehren konnte, was irgendwie auf ihr Tor zugeflogen kam. In der sechsten Minute war sie dann aber machtlos, als eine Kölnerin alleine vor ihr auftauchte und den Ball zum 1:0 für den FCK in die Maschen beförderte. Bevor sich die Zebras versehen hatten, klingelte es 50 Sekunden später erneut im MSV-Gehäuse. Köln hatte die Duisburger Verteidigung mit drei schnellen Pässen ausgehebelt und erhöhte auf 2:0.

Die Mini-Zebras gaben nicht auf, drückten in der Folge auf den Anschlusstreffer, doch als man in der Schlussphase alles auf eine Karte setzte, spielte der 1. FC Köln in der zehnten Minute einen Konter klug aus und stellten den 3:0 Endstand her.
Tore: 1:0 (6.), 2:0 (7.), 3:0 (10.)

Etwas zu groß - Der VfL Bochum gewann das kleine Revierderby gegen die Zebras mit 2:0Spiel 2, MSV Duisburg - VfL Bochum 0:2
Die Begegnung des MSV gegen den VfL Bochum begann für die Duisburgerinnen denkbar unglücklich, denn bereits nach 46 Sekunden landete ein so nicht beabsichtigter Querschläger zur Bochumer Führung im Tor. Die Zebras reagierten selbstbewusst und hatten nach vier Minuten zwei gute Möglichkeiten zu egalisieren, doch zunächst scheiterte Didem mit ihrem Abschluss aus halblinker Position und Sekunden später erwischte Ella eine Direktabnahme am langen Pfosten nicht richtig, so dass es beim 0:1 blieb. Der MSV war dem Ausgleich nah, doch der nächste Treffer fiel auf der anderen Seite.

Nach einem Freistoß erwischte die Bochumerin das Leder aus zentraler Position mit voller Wucht und traf unhaltbar zum 2:0. Die Mini-Zebras reagierten trotzig, gaben weiter Vollgas und hätten in der restlichen Spielzeit gut und gerne zu ihrem mittlerweile verdienten Torerfolg kommen können wenn nicht gar müssen, doch der Bochumer Kasten schien wie vernagelt und was auch immer die Duisburgerinnen anstellten, das Runde wollte partout nicht ins Eckige, so dass auch die zweite Turnierbegegnung verloren ging
Tore: 0:1(1.), 0:2(8.)

Geht doch - Didem steuerte einen Treffer zum 2:0 Sieg gegen den VfL Gennebreck hinzuSpiel 3, MSV Duisburg - VfL Gennebreck 2:0
Nach dem für die Zebras wenig verheißungsvollen Start in den coffee at work Cup ging es in der dritten Turnierbegegnung gegen den VfL Gennebreck. Das Team des Veranstalters, dass sich bereits bei den letzten Ausgaben ihres Turniers in starker Form präsentierte hatte zwar ebenfalls die ersten beiden Begegnungen verloren, doch präsentierte sich gegen den MSV gut eingestellt und vorallem hellwach in der Defensive, so dass die Duisburger Angriffsbemühungen zunächst mal ins Leere liefen.

Es brauchte erst einer starken Einzelleistung von MSV-Kapitänin Tuana, die bei ihrem Vorstoß fast die komplette VfL Defensive auf sich zog, um dann allerdings mit dem Abschluss zu scheitern. Das abgewehrte Spielgerät fiel im Rückraum Ella vor die Füße, die dann nicht viel Mühe hatte, den Ball im Netz unterzubringen. Die Mini-Zebras blieben am Drücker und konnten nach fünf Minuten durch einen Schuss von Didem aus halbrechter Position nachlegen. Die Gastgeberinnen hatten in der Folge gleich zweimal den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch im MSV-Tor war ja bereits seit Turnierbeginn Emily bereits auf Betriebstemperatur, die ihren Kasten sauber hielt.

In der Schlussphase hatte der MSV nochmals die Möglichkeit den Spielstand zu erhöhen, doch die die Schüsse von Melisa in der siebten und Didem in der zehnten Minute meisterte die VfL Torfrau gekonnt.Alles in allem stand am Ende das erste Erfolgserlebnis des Turniers, auf dass man im weiteren Verlauf aufbauen wollte.
Tor: 1:0 Ella(3.), 2:0 Didem(2.)

Spiel gedreht - In einer dramatischen Schlussphase sorgte Annika für den 2:1 Siegtreffer gegen Bayer 04 LeverkusenSpiel 4, Bayer 04 Leverkusen - MSV Duisburg 1:2
Auf das erste Erfolgserlebnis im Turnier wartete immer noch das Team von Bayer 04 Leverkusen, dass zuvor im rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln mit 0:5 unter die Räder gekommen waren. Auf dem Parkett ging es in der aktuellen Begegnung dann sogleich auch munter los, wobei zunächst Zebra-Keeperin Emily nach wenigen Sekunden getestet wurde und auf der gegenüberliegenden Seite Didem die erste Möglichkeit für den MSV hatte. Die Partie ging hin und her, doch beide Teams blieben in der Defensive zunächst fehlerfrei, bis es in der sechsten Minute kurios und damit auch gleichzeitig der interessante Teil der Begegnung eingeleitet wurde.

In der Höhe des Mittelkreises rasselte fernab des Balles Sophia beim Kreuzen mit ihrer Leverkusener Gegenspielerin zusammen, was den Schiedsrichter dazu veranlasste, die MSV-Akteurin für zwei Minuten vom Platz zu stellen. Eine definitiv überzogene Entscheidung, die nur noch drei MSV-Feldspielerinnen auf dem Platz beließ. Dies erzeugte bei den Mini-Zebras aber eine Trotzreaktion, was zu einer nochmaligen Steigerung der Lauf- und Einsatzbereitschaft führte.

Wie im Lehrbuch verschoben Didem, Ella und Tuana den "Abwehr-Diamanten" und dann war da ja auch noch Emily zwischen den MSV-Pfosten, die ihren Teil dazu beitrug, dass die Mädchen aus der Farbenstadt keinen Profit aus ihrem numerischen Vorteil schöpfen konnten. Als die letzten zwei Spielminuten schon fast angebrochen waren dann eine kleine Unaufmerksamkeit auf der rechten Abwehrseite des MSV, die Bayer 04 nutzte und mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:0 kam. In einem so kräftezehrenden Match für die zurückliegende Mannschaft schon ein richtiger Klotz am Bein, doch 15 Sekunden später bewies Emily, dass sie nicht nur Tore verhindern kann.

1000 Hände - Emily lieferte im MSV Tor eine starke Vorstellung abMit einem Abwurf durch die Mitte bediente sie Teri, die auf und davon ging und das Leder aus vollem Lauf zum 1:1 in die Maschen drosch. Jetzt brannte der Baum so richtig auf dem Parkett, der MSV spielte nach vorne, riskierte viel und gewann alles. Knapp 30 Sekunden vor dem Ende gewann Annika zehn Meter zentral vor dem Bayer Tor ihren Zweikampf, drehte sich um die Gegenspielerin, hatte daraufhin freie Bahn und schob eiskalt unten rechts zum 2:1 ein. Diese Führung brachten die Zebras über die verbleibende Zeit und hatten in einer wichtigen Partie drei ebenso wichtige Zähler eingefahren.
Tore: 1:0 (10.), 1:1 Teri(11.), 1:2 Annika(12.)

Spiel 5, MSV Duisburg - SGS Essen 0:2
Nach zwei Erfolgen in Serie waren die Zebras nun wieder "voll im Turnier" und auch wenn der Gegner SGS Essen hieß machen die Mini-Zebras genau da weiter, wo sie gegen die Werkselfen aufgehört hatten, nämlich mit Vollgas-Fußball. Das war insofern überraschend, als dass die MSV-Mädchen nach dem Kraftakt gegen Leverkusen gerade mal eine halbe Stunde Regenerationszeit hatten. Wie gesagt legte Duisburg los, wie die Feuerwehr und fast hätte es nach gerade einmal 17 Sekunden im Essener Kasten gerappelt, doch der zweifache Schussversuch von Teri konnte jeweils abgewehrt werden.

Keine zwei Minuten später die nächste Möglichkeit durch Ella, doch auch hier fand das Runde nicht den Weg ins Eckige. Ganz anders die Essenerinnen, die den Duisburger Offensivdrang im Gegenzug ausnutzten und das 1:0 erzielten. Die Zebras ließen sich davon herzlich wenig beeindrucken, suchten ihr Heil weiter in der Flucht nach vorne und erarbeiteten sich bis zum Ende ein Torschussverhältnis von 13:5. Hier war dann die Effektivität auch das einzig zu nennende Manko, was dazu führte, dass die Partie trotz der an den Tag gelegten, spielerischen Klasse mit 0:2 verloren ging.

Somit waren die Chance auf den zweiten Turnierplatz zwar relativ gering, aber immerhin ging es in der abschließenden Begegnung gegen die Mönchengladbacher Borussia darum, sich mit einem Erfolg an der Elf vom Niederrhein vorbeizuschieben.
Tore: 0:1(3.), 0:2(8.)

Durchgespitzelt - Sophia schiebt den Ball an der Borussia-Keeperin zum 2:0 vorbeiSpiel 6, Borussia Mönchengladbach - MSV Duisburg 0:2
Wie bereits erwähnt, wollten die Zebras dem sehr gut organisierten Event mit einem Sieg zum Abschluss noch eine weitere, positive Note. Das Aufeinandertreffen der beiden Teams vom Niederrhein begann ausgeglichen und zunächst ohne spektakuläre Situationen, was vermutlich aber auch daran lag, dass beide Teams natürlich bereits einen langen Fußballtag in den Beinen hatten. Die Mini-Zebras vielleicht einen Deut engagierter und auch wenn die Zebra-Hufe vermutlich schon mächtig schmerzten, so befolgten die MSV-Mädchen artig und unter den stetigen Anfeuerungen der wieder einmal zahlreich mitgereisten MSV-Anhänger die Anweisungen des "Göbelschen Trainerduos" und liefen die Gladbacher Keeperin in dieser Phase immer wieder an.

Dies sollte nach fünf Minuten belohnt werden. Didem ging auf die Borussia-Keeperin, fälschte ihren Abstoß zu Annika ab, die nicht lange fackelte und das Spielgerät zum 1:0 in die Maschen beförderte. Sophia verpasste wenig später die Möglichkeit zu erhöhen, was sich im Gegenzug fast gerächt hätte, doch Emily verhinderte durch gutes Stellungsspiel den Ausgleich. Die Partie blieb auf des Messers Schneide, doch die Duisburgerinnen setzten den nächsten "Punch". Sophia wurde in der siebten Minute auf halblinks unbewacht angespielt und schob den Ball an der herauseilenden Borussia Keeperin mit der Fußspitze zum 2:0 ins Tor.

Die Fohlenelf konnte diesen Rückstand in der verbleibenden Zeit nicht mehr aufholen, so dass der MSV das Turnier mit neun Zählern auf dem vierten Platz beendete.
Tore: 0:1 Annika(5.), 0:2 Sophia(7.)

Chapeau - Die Mini-Zebras blicken auf eine erfolgreiche Hallenserie 2017/18 zurückFazit: Mit dem vierten Platz beim coffee at work Cup 2018 verpassten die U13 Mädchen des MSV den Sprung auf das Podest aufgrund des etwas verpatzten Turnierstarts. Einmal auf Betriebstemperatur gewannen die Mini-Zebras danach drei der vier restlichen Partien und zeigten einmal mehr eine geschlossen starke Mannschaftsleistung, bei der sich fünf Spielerinnen für die sechs erzielten Turniertreffer verantwortlich zeigten. Auffällig einmal mehr die sehr gute, konditionelle Verfassung, mit der die MSV-Mädels übrigens als einziges Team des ganzen Turniers während des Spielverlaufs einen Rückstand in einen Sieg drehen konnten.

Überragend natürlich auch die Torwartleistung von Emily, die von Ex-MSV Torwarttrainer Sascha Brandt zwar nicht zur Torhüterin des Turniers gekü rt wurde, aber in der Summe mehr Paraden als die Bochumer Preisträgerin auf ihrem Zettel hatte und sich dazu noch offensiv für das Zuspiel zum wichtigen 1:1 Ausgleich gegen Bayer 04 Leverkusen einen Assist aufschreiben lassen konnte. Insgesamt beenden die Mini-Zebras die Hallensaison 2017/18 mit vier Turniersiegen und können ob der gezeigten Leistung selbstbewusst die Hallenschuhe in den Schrank packen.

Der Turniersieg ging völlig verdient an den 1. FC Köln, der Fußball (fast) vom anderen Stern spielte und die restlichen Teams dominierte. Selbstredend, dass auch die ausgeschriebenen Preise für die Torschützenkönigen wie auch für die beste Spielerin in die Domstadt gingen. Nochmal ein großes Dankeschön an den ausrichtenden VfL Gennebreck, Gratulation an den Titelträger, oder wie es aktuell ja heißen muss: "Kölle Alaaf!"

Torschützinnen: Annika(2x), Didem, Sophia, Ella, Teri (1x)

Die nächsten Termine:

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