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U13: MSV-Mädchen nach Halbfinal-Spektakel im Pokalendspiel

Hattrick für Tuana - Tuana Gayretli(MSV) traf dreimal in einer HalbzeitDinslaken/Duisburg (mm) - Mit einem 6:3 (3:1)-Erfolg gegen den SuS Dinslaken 09 haben die U13-Mädchen des MSV Duisburg am vergangenen Samstag das Pokalendspiel des Kreises 9 erreicht und treffen dort auf den TSV Heimaterde.

In einer für den neutralen Zuschauer spektakulären Partie mit neun Treffern schossen sich die Mini-Zebras durch Treffer von Sophia Menne, Annika Berns und Tuana Gayretli zunächst mit 5:1 in Front bevor die Gastgeber endlich den Respekt ablegten und die Begegnung per Doppelschlag nochmal interessant machten.

Für die Entscheidung und Erleichterung beim MSV sorgte dann erst Tuana Gayretli mit einem verwandelten Strafstoß zum 6:3 in der Schlussminute.

D-Juniorinnen-Kreispokal-Halbfinale SuS Dinslaken 09 - MSV Duisburg 3:6(1:3)

Immer Vollgas - Teri Hlavova(MSV) fliegt dem gegnerischen Tor entgegenMit gemischten Gefühlen blickten die Nachwuchs-Fußballerinnen des MSV Duisburg dem Aufeinandertreffen mit dem letztjährigen Finalgegner SuS Dinslaken 09 entgegen. Zwar hatte man das Kreispokalfinale der Vorsaison letztenendes mit 5:1 für sich entschieden, musste zuvor allerdings einen so nicht eingeplanten 0:1-Halbzeitrückstand aufarbeiten. Das Tor schien damals wie vernagelt und ein Grund dafür war sicherlich auch die damalige SuS-Keeperin Emily Kowalski, die in der aktuellen Aufstellung nun ihren Arbeitsplatz zwischen den MSV-Pfosten einnahm.

Aber auch auf dem Feld standen mit Annika, Sophia, Melisa und Emilia weitere Akteurinnen im Zebra-Trikot, die früher ihre Dienste bereits für Dinslaken verrichtet hatten. Frisch ans Werk gingen die Zebras bei nasskaltem Herbstwetter und leichtem Nieselregen direkt nach Spielbeginn, gaben den Ton zunächst mal an und erarbeiteten sich in der Anfangsphase Möglichkeiten durch Sophia Menne und Annika Berns, die dann in der sechsten Minute zum Torerfolg führten. Letztgenannte hatte sich auf der rechten Außenbahn bis zur Torauslinie durchgesetzt, schlug den Ball flach nach innen, wo Sophia Menne wartete und die Führung für die Zebras besorgte.

Ein Spiegelbild dieses Spielzugs in veränderten Rollen führte nach 19 Minuten zum zweiten Treffer für den MSV. Diesmal war die Post bei und mit Sophia Menne abgegangen, die Annika Berns bediente, welche sich mit dem 2:0 bedankte. Doch auch die Gastgeberinnen strahlten Torgefahr aus und während man zuvor noch knapp scheiterte, hieß es eine Zeigerumdrehung nach einem Schuss ins lange Eck nur noch 1:2. Vermeintliche Erleichterung beim MSV, als Annika Berns die Kugel in der 22. Minute zum 3:1 versenkte, der Treffer aber aufgrund einer Abseitsposition der Schützin (korrekterweise) keine Anerkennung fand.

Alte Bekannte - Sophia Menne(MSV) traf mit dem Zebras auf ihren Ex-VereinDen alten Torabstand stellte dann erst Sophia Menne kurz vor dem Seitenwechsel her, so dass es mit 3:1 für den MSV zum Pausentee ging. Zum zweiten Durchgang nahm MSV-Coach Franzi Göbel dann einige personelle Veränderungen vor. So kam z.B. die unter der Woche noch von einer Fußverletzung geplagte Tuana Gayretli und die hatte scheinbar richtig "Bock auf Fu0ball". 80 Sekunden waren im zweiten Spielabschnitt gerade vergangen, da schnappte sich die wuselige MSV-Allrounderin das Spielgerät, drehte ein paar Kringel um die gegnerische Verteidigung und hinterlegte den Ball fachgerecht zum 4:1 im gegnerischen Netz.

Spätestens als die Torschützin keine zwei Zeigerumdrehungen später auf 5:1 erhöhte, schien die Begegnung gelaufen, doch da hatten die Mini-Zebras die Rechnung ohne die Dinslakenerin Marisa gemacht. Nach 37 Minuten zündete sie auf der rechten Außenbahn mit dem Ball am Fuß den Turbo, konnte zwar nicht nach innen ziehen, hielt aber aus einem praktisch "unmöglichen Winkel" drauf und jagte das Leder passgenau und unhaltbar oben rechts ins Eck. Damit hatten die Gäste scheinbar nicht gerechnet, reagierten leicht irritiert und die Verunsicherung wurde noch größer, als die Torschützin sechs Minuten später einen weiteren Angriff mit einem Flachschuss zum 3:5 ins kurze Eck abschloss.

Rechnung ohne Wirt - Nach der vermeintlich sicheren Führung für den MSV drehten die SuS Mädels richtig auf und kamen per Doppelschlag heranDie Zuschauer sahen nun ein munteres Auf und Ab beider Teams und wer weiß, wie die Partie gelaufen wäre, wenn die SuS-Mädchen den Respekt vor den Zebras bereits etwas früher abgelegt hätten. Die MSV-Mädels brauchten ein paar Minuten, um sich wieder zu sammeln und weiteres Übel zu verhindern. Auch wenn es Ergebnis nicht unbedingt aussagt, zeigten beide Keeperinnen eine ganz starke Partie und Dinslakens Sarah Severins machte neben unzähligen weiteren Paraden in der 56. Minute ihr Meisterstück, als sie binnen Sekunden direkt dreimal gegen die einschussbereite Zebra-Stürmerin Ashley parierte.

Letztenendes war es dann wieder Tuana Gayretli vorbehalten, kurz vor dem Abpfiff per Strafstoß für den 6:3-Endstand zu sorgen. Damit stehen die MSV-Mädchen im Kreispokalendspiel, treffen dort 2018 auf den TSV Heimaterde, der sich im anderen Halbfinale mit 4:2 gegen Rhenania Hamborn durchsetzte und haben sich mit dem Finaleinzug auch automatisch für die erste Runde des Niederrheinpokals qualifiziert. In der Meisterschaft geht es für die Mini-Zebras erst nach den Herbstferien weiter, wenn man am 11.11. auf die U13-Jungs von Duisburg 08 trifft.

Tore: 0:1 Menne (6.), 0:2 Berns (19.), 1:2 (20.), 1:3 Menne (28.), 1:4 Gayretli (32.), 1:5 Gayretli (34.), 2:5 (37.), 3:5 (43.), 3:6 Gayretli (60./HE)

Dance with me - Ashley Leonhart(MSV) bittet ihre Gegenspielerin zum TänzchenGelbe Karten: - / -

Zuschauer: 50

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse des D-Juniorinnen Kreispokals.(Quelle: fussball.de)

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