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U13: Preußen-Jungs behalten weiße Weste

No respect - Die Zebras um Annika Berns boten dem DSC Preußen lange ParoliDuisburg (mm) - Auch nach dem dritten Spieltag der D-Junioren Kreisklasse warten die U13-Mädchen des MSV Duisburg weiter auf das erste Erfolgserlebnis.

Wie schon in den beiden vorangegangenen Begegnungen zeigten die Mini-Zebras am Samstag auch gegen den DSC Preußen Duisburg I eine starke Vorstellung, konnten den alten (und neuen) Tabellenführer aber nicht ins Wanken bringen.

Belohnen wollen sich die jüngsten MSV-Nachwuchskickerinnen nun aber am kommenden Mittwoch, wenn im Abendspiel gegen den TuS Mündelheim (Anstoß: 18.00 Uhr, Mündelheimer Str.) nach Möglichkeit endlich die ersten Zähler eingefahren werden sollen.

U13 Kreisklasse, 3. Spieltag, MSV Duisburg - DSC Preußen Duisburg I 0:4 (0:4)

Gute Partie - Emily Kowalski biß auf die Zähne zeigte trotz der bei dem Foulspiel zu Beginn erlittenen Verletzungen einige gute ParadenEs gibt Spiele, die plant man als Trainer akribisch bis ins Detail und genau diese Planung wird dann Sekunden nach dem Anpfiff bereits über den Haufen geworfen. So ungefähr begann die Samstagspartie der U13-Mädchen des MSV gegen den DSC Preußen Duisburg. Nach der unglücklichen Last-Minute-Niederlage in der Vorwoche beim Duisburger SV 1900 hatten sich die Mini-Zebras gegen den Tabellenführer der Kreisklasse allerhand vorgenommen, doch die guten Vorsätze waren bereits nach 14 Sekunden dahin.

Preußen hatte den Ball nach dem Anstoß schnell nach vorne gebracht und beim Abschluss rutschte der DSC Stürmer geradewegs in MSV-Keeperin Emily hinein und bugsierte das Leder über die Torlinie. Definitiv kein absichtliches Foulspiel, aber ein klarer Regelverstoß im Torraum, in Folge dessen die junge MSV-Torfrau verletzt liegen blieb und behandelt werden musste. Warum der Treffer vom unsicher wirkenden Schiedsrichter trotzdem gegeben wurde, ist an dieser Stelle sicherlich müßig zu diskutieren. Die Gäste blieben am Drücker und waren in der Folge dominant, wobei die MSV-Defensive trotzdem gut organisiert agierte und sich dem Ansturm der Preußen immer wieder gut entgegenstellte.

Machtlos wären die Zebras in der siebten Minute gewesen, doch ein Distanzschuss aus zentraler Position knallte lediglich gegen die Duisburger Querlatte. Erst nach knapp 20 Minuten dann der nächste Treffer für den DSC, der seine Sache richtig gut machte, 180 Sekunden später alledings wieder seine Meisterin in Emily Kowalski zwischen den MSV-Pfosten fand, die einen wuchtigen Schuss zur Ecke lenken konnte. Trotzdem war die angeschlagen Zebra-Keeperin merklich an ihrem Bewegungsablauf gehindert, sonst hätte sie sich (im Zusammenspiel mit der zu diesem Zeitpunkt nicht ganz so resoluten MSV-Verteidigung) bis zur Halbzeit nicht noch zwei weitere Gegentore gefangen, die bei "voller Funktionsfähigkeit" vermutlich nicht gefallen wären.

Not macht erfinderisch - Lana Heemsoth(MSV) hielt ihren Kasten sauberDann musste Emily endgültig passen und mangels verfügbarer Zweitkeeperin streifte sich Feldspielerin Lana Heemsoth pünktlich zu Beginn des zweiten Durchgangs die Torwarthandschuhe über. Dies vorweg, die Ex-Dinslakenerin erledigte ihre Aufgabe bravourös und blieb bei ihrem überraschenden Torwart-Debüt für den MSV über die komplette Zweite Hälfte fehlerfrei. Die Gäste rotierten nun ein wenig, was aber nicht der einzige Grund war, warum die Begegnung nun absolut ausgeglichen war. Unbekümmert legten die Mini-Zebras trotz des Rückstands nochmal eine Schippe drauf und zeigten einige sehenswerte Passkombinationen, die aber leider nicht mit einem Torerfolg gekrönt werden konnten.

Aufregung dann nach 40 Minuten, als der Leiter der von beiden Seiten fair geführten Partie jedem Team nach zwei normalen Zweikämpfen binnen 60 Sekunden überzogen die gelbe Karte zeigte und damit für viele verwunderte Gesichter sorgte. Doch dann gab es ja gottseidank noch ein paar sportliche Highlights zu beklatschen. Nach 43 Minuten ein gefährlicher Schuss des DSC, den Lana Heemsoth gekonnt parierte und einige Zeigerumdrehungen später hätte Ashlyn Leonhart fast für die Zebras getroffen, doch hier rettete die Querlatte für den geschlagenen Preußen Torwart.

Letztenendes blieb es beim 4:0, so dass die DSC-Jungs die Punkte vorallem aufgrund der starken ersten Spielhälfte verdient mit an die heimische Futterstraße nahmen und somit ihre weiße Weste behielten. Die MSV-Mädels brauchen den Kopf nicht allzu lange hängen zu lassen, denn bereits am Mittwoch kann die Göbel-Truppe auf der eigenen Anlage an der Mündelheimer Straße gegen den TuS Mündelheim den nächsten Anlauf nehmen, die ersten Punkte der Spielzeit 2017/18 auf dem Zebra-Konto zu verbuchen.

Umkämpft, aber fair - Beide Teams leisteten sich umkämpfte, aber faire DuelleDie Gäste haben nach drei Spieltagen sechs Punkte auf dem Konto und stellen mit nur einem Gegentreffer die derzeit zweitbeste Abwehr der Liga. Dass sich die jüngsten MSV-Kickerinnen davor aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht verstecken werden, dürfte aber vermutlich genauso klar sein.

Tore: 0:1(1.), 0:2(19.), 0:3(26.), 0:4(28.)

Gelbe Karten: Leonhart / n.N.

Zuschauer: 40

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse und die aktuelle Tabelle der D-Junioren Kreisklasse.(Quelle: fussball.de)

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