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U13: Kleine Fehler werden bestraft

Viel Verkehr - Die Zebras konnten im ersten Durchgang viele Chancen nicht nutzenDuisburg (mm) - Mit einem 3:5 (0:2) gegen Eintracht Duisburg haben die D-Juniorinnen des MSV Duisburg am vergangenen Samstag eine nicht ganz eingeplante Niederlage kassiert.

Dabei wurden in einer torreichen Partie kleine Unachtsamkeiten der Zebras vom Gegner bestraft, so dass am 19. Spieltag der D-Junioren Kreisklasse selbst die Tore von Didem Kocabaşoğlu(2x) und Lucy Karwatzki nicht für einen Punktgewinn reichten.

Abgezogen - Schussversuch von Teri Hlavova(MSV)D-Junioren Kreisklasse, 19. Spieltag, MSV Duisburg - Eintracht Duisburg 3:5 (0:2)

Gegen Eintracht Duisburg wollten die U13 Mädchen am vergangenen Samstag den Positivtrend der letzten Wochen fortsetzen. Verzichten musste MSV-Coach Franzi Göbel dabei auf Hannah Vogel, die mit ihrer Präsenz im Abwehrzentrum in der Vorwoche noch maßgeblichen Anteil am 1:0 Auswärtssieg bei der GSG Duisburg gehabt hatte. Auch die frühe Anstoßzeit von 10:00 Uhr schien den Zebras nicht gut zu tun, denn anders ist es nur schwer erklärbar, dass nach zwölf Minuten direkt zwei Offensivkräfte der Gäste mutterseelenalleine vor Zebra-Keeperin Malina König auftauchten und ohne große Mühe zum 1:0 für die Eintracht trafen.

Dieser Gegentreffer schien für die Gastgeberinnen allerdings belebende Wirkung gehabt zu haben, denn nun übernahm man das Kommando, drängte den Gegner sehr oft in die eigene Hälfte und arbeitete sich so alleine in der ersten Spielhälfte ein Eckenverhältnis von 7:1 heraus. Einziger Schönheitsfehler dabei war, dass der MSV zwar mehrere Male gefährlich vor dem Gehäuse der Gäste auftauchte, das Spielgerät aber einfach nicht über die Torlinie wollte. Wesentlich effektiver gab sich in diesem Punkt die Eintracht, die kurz vor der Pause die MSV Defensive mit einem langen Pass übertölpelte und so zum 2:0 kam.

Hoffnungsschimmer - Didem Kocabaşoğlu traf zum 1:3Auch der Start in den zweiten Durchgang gehörte ganz klar den Gästen, die bei eigenem Anstoß nach vier Sekunden direkt wieder vor Malina König auftauchten. Letztgenannte konnte an dieser Stelle zwar noch parieren, war aber zwei Zeigerumdrehungen beim nächsten Eintracht-Schuss machtlos, so dass die Gäste auf 3:0 davonzogen. Hier wurde im Defensivbereich einfach nicht konsequent zugepackt, so dass der Gegner, der eher humorlos und fast ausschließlich mit langen Bällen operierte, aus diesen kleinen Fehlern Kapital schlagen konnte.

Für frische Ideen im Angriff der Zebras sorgte die nach der Pause ins Spiel gekommene Didem Kocabaşoğlu, die in der 36. Minute auf der linken Seite in verhältnismäßig ungünstiger Position angespielt wurde. In 18 Metern Torentfernung hielt die quirlige Stürmerin einfach mal drauf und überlistete den schlecht positionierten Gästekeeper mit einer durchaus sehenswerten Bogenlampe zum 1:3 Anschlusstreffer. Nun hatten die Mini-Zebras richtig Feuer gefangen und überzeugten mit sehenswerten Spielzügen und das sollte nicht unbelohnt bleiben.

In der 43. Minute ein Bilderbuchangriff, bei dem Annika Berns auf der rechten Seite mit einem langen Diagonalpass "gefüttert" wurde. Sie setzte sich bis zur Grundlinie durch, flankte scharf nach innen, wo Lucy Karwatzki das Leder wunderschön als Halbvolley zum 2:3 in die Maschen hämmerte. Nun ging es auf und ab, wobei die Gäste ganz offensichtlich die englische Spielart bevorzugten und sehr oft nur "Langholz" nach vorne gaben. Glück für die Zebras allerdings in der 48. Minute, als ein Freistoß der Eintracht am Pfosten landete, doch Malina König war aufmerksam und begrub das herrenlose Leder blitzschnell unter sich.

Sehenswert - Die Zebras kamen durch eine Bilderbuchkombination nochmal heranDie Entscheidung zugunsten der Gäste vom Kalkweg dann binnen 120 Sekunden in der 52. bzw. 54. Minute. Zunächst ließ die Zebra-Verteidigung einen der vielen "Langholz-Bälle" durchflutschen, so dass man sich nur mit einem Foulspiel zu helfen wusste. Das wurde korrekterweise mit einem Strafstoß geahndet, der das 4:2 und damit die Vorentscheidung brachte. Die nächste Unkonzentriertheit dann direkt im Anschluss, als ein Eintracht-Stürmer nicht konsequent angegangen wurde und so wuchtig zum 5:2 traf.

Doch auch die Gastgeberinnen hatten sich noch nicht aufgegeben und kamen ihrerseits durch einen Schlenzer von "Goldfüßchen" Didem Kocabaşoğlu kurz vor dem Ende nochmal auf 3:5 heran. Ein nicht ganz unverdienter Sieg der Eintracht, bei dem Kleinigkeiten den Ausschlag gaben.

Kader MSV Duisburg: König, Ahlemann, Berns, Linke, Hlavova, Jarmer, Pinar, Karwatzki, Kiesewalter, Gayretli, Kocabaşoğlu, Riemer, Kammen

Tor: 0:1 (12.), 0:2 (30.), 0:3 (32.), 1:3 Kocabaşoğlu(36.), 2:3 Karwatzki(43.), 2:4(52./FE), 2:5(54.), 3:5(59.)

Gelbe Karten: - / -

Zuschauer: 30

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse und die Tabelle des 19. Spieltags der D-Junioren-Kreisklasse.(Quelle: fussball.de)

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