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U13: Wanheimer Torfabrik eine Nummer zu groß

Eine Nummer zu groß - Der SV Wanheim 1900 setzte seine Siegesserie gegen die Zebras fortDuisburg (mm) - Als eine Nummer zu groß erwiesen sich am Samstag die Jungs des SV Wanheim 1900 für die Zebra-Mädchen.

Am 17. Spieltag der D-Junioren-Kreisklasse gab es für den MSV trotz eines Treffers von Amelie Breunig eine auch in der Höhe verdiente 1:6 (1:2)-Niederlage, die natürlich wie jede Niederlage ärgerlich, aber auch nur ein Indiz dafür ist, dass die Bäume für die U13-Kickerinnen trotz aller positiven Entwicklungen im Sportjahr 2017 eben doch nicht so schnell in den Himmel wachsen, wie erhofft.

Die Fortschritte im Lernprozess sind jedoch augenscheinlich, was sich u.a. an der Vielzahl der erfolgreichen Torschützinnen im Kader von Franzi Göbel widerspiegelt.

Treffer versenkt - Amelie Breunig(MSV) wird für ihren ersten Ligatreffer gefeiertD-Junioren-Kreisklasse, 17. Spieltag, MSV Duisburg - SV Wanheim 1900 1:6 (1:2)

Bei Sonnenschein und schon fast frühlingshaften Temperaturen trafen die D-Juniorinnen des MSV am vergangenen Samstag auf den männlichen Nachwuchs des SV Wanheim 1900 und der machte sich mit einer Empfehlung von fünf Siegen in Serie und den dabei erzielten 57 Treffern auf den kurzen Weg vom Honnenpfad zur Mündelheimer Straße. Dieser Torfabrik wollte das Team von Franzi Göbel unbedingt Einhalt gebieten, was natürlich allerhöchste Konzentration erforderte. Der SVW machte sich dann auch sogleich an die Arbeit und erarbeitete sich zwei Eckstöße, die aber nichts einbrachten.

Die Mini-Zebras versteckten sich nicht und als sich die Wanheimer Abwehr in der vierten Minute uneins war, hatte Tuana Gayretli freie Schussbahn, konnte den Wanheimer Keeper aber nicht bezwingen. Malina König im MSV-Kasten rückte wenig später ins Rampenlicht, als ein SVW-Stürmer (unangenehmerweise ohne Begleitung) alleine auf sie zusteuerte, doch die Zebra-Keeperin blieb cool und verhinderte den ersten Gegentreffer mit einer tollen Fußparade. Die Partie blieb alles andere als einseitig, wobei sich die Gastgeberinnen mehrere Eckbälle erkämpfen konnten. Diese blieben jedoch in der langen Wanheimer Hintermannschaft, die mit einigen "Kanten" bestückt war, hängen.

Navina Riemer(MSV) im BallbesitzDie Gäste waren fast unentwegt im Vorwärtsgang, schafften es aber, sich alleine in der ersten Spielviertelstunde fünfmal selbst ins Abseits zu stellen. In der 19. Minute dennoch die Gästeführung, die daraus resultierte, dass die Zebras in der Verteidigung nicht energisch genug zu Werke gingen. Darüber hinaus geschah erstmal nicht viel Erwähnenswertes, bis die Mini-Zebras drei Minuten vor der Pause einen Spielzug wie aus dem Lehrbuch vortrugen. Teri Hlavova hatte Nele Kiesewalter auf der linken Außenbahn steil geschickt, so dass diese das Leder von der Torauslinie flach ins Zentrum schlug.

Dort täuschte Tuana Gayretli einen Schuss an, ließ den Ball aber für die hinter ihr platzierte Amelie Breunig durch, die zum 1:1-Ausgleich vollstreckte. Dies war aber leider noch nichts das letzte Wort, da der SV Wanheim 1900 kurz vor dem Seitenwechsel noch zum 2:1 kam. Der Beginn des zweiten Spielabschnitts verlief für den MSV dann denkbar unglücklich, denn bereits 120 Sekunden nach dem Wiederbeginn folgte der nächste Wanheimer Treffer nach einem Konter, wobei der sich der Torschütze bei der Ballabgabe in sehr abseitsverdächtiger Position befand.

Laufduell - Elisa Kammen(MSV) im SprintNachdem die Zebra-Mädchen quasi im Gegenzug fast zum Anschlusstreffer gekommen waren, drückte der SVW der Partie mehr und mehr den Stempel auf, wobei eine Aktion in der 36. Minute, als ein Wanheimer Spieler die MSV-Torhüterin mit gestrecktem Bein attackierte, absolut überflüssig war. Wanheim erhöhte den Druck nochmals, während die MSV-Mädchen nun nicht mehr die nötige Konsequenz und Konzentration in der Defensive zeigten. Derartige Einladungen nahm der Tabellenzweite der Kreisklasse natürlich dankend an und legte bis zur 50. Minute noch zwei Treffer nach, bevor wenige Sekunden vor dem Ende ein schöner Kopfball nach einem genau getimten Freistoß das 1:6 und gleichzeitig das Endergebnis bedeutete.

Trotzdem glänzte Malina König zwischen den Pfosten und verhinderte Schlimmeres, so dass sich die Wanheimer Jungs, die übrigens hauptsächlich aus dem Altjahrgang bestanden, im halben Dutzend die Zähne an der MSV-Torfrau ausbissen. Auch wenn die Begegnung verloren ging, so weist die sportliche U13-Pflichtspielbilanz des Jahres 2017 neben einem Unentschieden bislang vier Siege auf, dem lediglich drei Niederlagen gegenüberstehen. Eine Leistung, auf die man sicherlich aufbauen wird.

Kader MSV Duisburg: König, Berns, Kammen, Vogel, Hlavova, Pinar, Yilmaz, Karwatzki, Kiesewalter, Gayretli, Kocabasoglou, Breunig, Riemer

Da schaust´ - Kleine Feiertraube der Mini-Zebras nach dem 1:1 AusgleichTore: 0:1 (19.), 1:1 Breunig (27.), 1:2 (30.), 1:3 (32.), 1:4 (42.), 1:5 (50.), 1:6 (60.)

Gelbe Karten: - / -

Zuschauer: 40

Der aktuelle Spieltag: Übersicht über die Ergebnisse und die Tabelle des 17. Spieltags der D-Junioren-Kreisklasse.(Quelle: fussball.de)

Die nächsten Termine:

 

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