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U13: Mini-Zebras sichern sich Kreispokaltitel

Erleichterung nach einer großen Saison - Die Zebras bejubel ihren PokalsiegDuisburg (mm) - Mit einem 5:2 (2:1) Erfolg gegen den SuS 09 Dinslaken haben die D-Juniorinnen des MSV Duisburg am vergangenen Samstag den Kreispokaltitel verteidigt.

In einem bis in die Schlussphase spannenden Spiel sorgten Tamina Gähler und Frauke Kaplon mit ihren Treffern für ein am Ende standesgemäßes Ergebnis der spielerisch überlegenen, aber teilweise zu umständlich agierenden Jung-Zerbras.
Der Pokaltriumph war dann auch das passende Geschenk für die scheidende Cheftrainerin Franziska Göbel, deren Amt in der kommenden Spielzeit von Laura Neboli übernommen wird.

D-Juniorinnen Kreispokal, Finale, SuS 09 Dinslaken - MSV Duisburg 2:5 (1:2)

Den letzten Pflichtspielauftritt unter der aktuellen Trainerin Franziska Göbel hatten die U13 Zebras im Rahmen des Kreispokalendspiels 2015, in dem die Duisburgerinnen am vergangenen Samstag im Leichtathletikstadion an der Margaretenstraße auf den SuS 09 Dinslaken trafen. Doch auch das "Vorprogramm" des Spiels, das U13 Verbandspokalfinale zwischen Borussia Mönchengladbacher und dem Stadtrivalen 1. FC war natürlich aufgrund der Vorgeschichte von Interesse.

Bin i Ena, bin i König - MSV Keeperin Ena Mahmutovic weit vor dem eigenen tor auf den Spuren von Torwart Legende Petar RadenkovićHier unterlagen die Nachwuchs-Zebras vor einem knappen Monat dem physisch überlegenen 1. FC Mönchengladbach in einem hektischen Spiel nach vielen umstrittenen Entscheidungen denkbar knapp nach Neuneterschießen und verpassten so unglücklich auch diesen Finaleinzug. Immerhin machte die Gladbacher Borussia die stadtinternen Kräfteverhältnisse mit einem deutlichen 13:0 Sieg mehr als deutlich, wobei anzunehmen ist, dass die spielstarke Zebra-Truppe sicherlich nicht derart unter die Räder gekommen wäre.
Allerdings greift auch hier der Spruch: Hätte, hätte, Fahrradkette...

Für die MSV-Mädels reichte es so nur zum "kleinen" Kreispokalfinale, doch sehr bald nach Anpfiff wurde klar, das das Unterfangen Pokalverteidigung kein Einfaches werden würde. Zwar übernahmen die Kickerinnen im Zebradress sofort mit dem Anpfiff das Kommando auf dem Platz und hatten durch Melina Agca und Tamina Gähler zwei vielversprechende Möglichkeiten, doch den ersten Wirkungstreffer setzten die Fußballerinnen aus Dinslaken mit dem 1:0 bei einem schnellen Gegenstoß in der 5. Minute.

Der SuS stand hinten gut sortiert und machte es den Zebras sehr schwer, den nötigen Druck auszuüben bzw. gefährliche Chancen herauszuspielen. Und wenn die schnellen MSV Offensivkräfte dann einmal doch in guter Position vor dem Dinslakener Tor standen, dann besaß die großgewachsene Keeperin eine scheinbar magische Anziehungskraft auf die Bälle, die immer wieder an ihr abprallten.

Fest im Blick - Melina Agca(MSV) fokussiert das SpielgerätDa mit Kombinationsfußball zu diesem Zeitpunkt offensichtlich nicht viel auszurichten war, musste eine Standardsituation herhalten, um den Ausgleichstreffer zu erzielen. Shirley Huiskens flankte das Leder in der 22. Minute von der rechten Seite in den Strafraum, wo es von Tamina Gähler perfekt zum 1:1 per Kopf eingenickt wurde. Kurios wurde es dann zwei Minuten später, als Frauke Kaplon aus 15 Metern Torentfernung einen verunglückten Schuss auf das SuS Tor abließ, der aber mangels Geschwindigkeit seine liebe Mühe hatte, überhaupt den Weg bis zur Torlinie zu finden.

Hier kam dann die Dinslakener Torhüterin ins Spiel, die diesen Kullerball völlig unerklärlich zum 2:1 für den MSV durch die "Hosenträger" kullern ließ. Diese Pausenführung, die bei einem Schussverhältnis von 9:1 für die Favoriten völlig verdient war, hatte nach dem Seitenwechsel allerdings nicht allzu lange Bestand, da die Zebra-Abwehr die Situation nach einem Freistoß in der 33. Minute nicht entscheidend klären konnte und prompt beim zweiten Torschuss der Dinslakenerinnen im ganzen Spiel mit dem 2:2 bestraft wurde.

Nun war Stimmung im Spiel, die Nachwuchs-Zebras drängten auf den erneuten Führungstreffer, boten dem mit "Kick & Rush" Fußball operierenden Gegner aber immer wieder die Möglichkeit, bei Kontern für Gefahr vor dem MSV-Tor zu sorgen. Hier musste Duisburgs Torhüterin Ena Mahmutovic direkt zweimal Kopf und Kragen riskieren, um Schlimmeres zu verhindern.

Treffer versenkt - Tamina Gähler(MSV) bringt die Zebras mit 3:2 in FührungDie Situation als solches war den Kickerinnen im Zebradress nicht unbekannt, denn bereits im Pokalhalbfinale bei Eintracht Duisburg musste man bis in die Endphase sogar einem Rückstand hinterherlaufen, bis Mailin Paplewski und Tamina Gähler die Partie durch Treffer in den Schlussminuten noch umbiegen konnten.

Letztgenannte rückte in der 53. Minute in den Fokus, denn nachdem die ins Spiel gekommende Elli Faaßen ein paar Kringel um ihre Gegenspielerin gedreht hatte und im Anschluss im Strafraum von den Beine geholt wurde, verwandelte die MSV-Torschützin vom Dienst sicher zum 3:2. Die Zebras hielten das Tempo weiter hoch und nach einem Zuspiel der sehr lauffreudigen Melina Agca war es erneut Tamina Gähler, die zwei Zeigerumdrehungen später mit dem 4:2 für die Vorentscheidung sorgte. Der Schlusspunkt war wiederum Frauke Kaplon vorbehalten, die in der 58. Minute für das 5:2 Endergebnis sorgte.

Dieser Erfolg ist so sicherlich nicht vergleichbar mit dem souveränen 13:0 Triumph aus dem Vorjahr, macht aber trotzdem wiederum klar, welche Entwicklung die kleinsten Zebra-Fußballerinnen in diesem Jahr genommen haben. Auch wenn in diesem Finalspiel hier und da ein paar Unzulänglichkeiten erkennbar waren, die dazu führten, dass die Begegnung für eine Viertelstunde sogar auf der Kippe stand, so haben sich die Mini-Zebras in dieser Phase nicht aus der Bahn werfen lassen. Selbstbewusst vertraute die Mannschaft, bei denen auch die eingewechselten Spielerinnen das Niveau nahtlos hochhielten, auf ihre Offensivstärke und sorgten somit für die Entscheidung zu ihren Gunsten.

Mission accomplished - U13 Kreispokalsieger 2015: Der MSV DuisburgDas von Franzi Göbel betreute Team, dass einen Altersschnitt von knapp 11,5 Jahren aufweist und damit im Ligabetrieb der Kreisklasse gegen die Jungs vorallem gegen physische Nachteile kämpfen musste, hat in der abgelaufenen Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht und begeisterte die Zuschauer mehrfach mit tollen Spielzügen, mit denen man sich sogar bei großen, nationalen Turnieren wie dem Skyline Cup in Frankfurt und dem Kurstadt Cup in Bad Neuenahr keineswegs hinter der deutschen Elite verstecken brauchte.

Hier gilt es nun in der Saison 2015/16, diese Arbeit durch durch neue Trainerduo um Laura Neboli und Kurt Hauer weiterzuführen, um die positive Entwicklung fortzusetzen.

Kader MSV Duisburg: Mahmutovic, Molnar, Kaplon, Huiskens, Öztürk, Boyraz, Kantaroglu, Öner, Vogel, Paplewski, Agca, Faaßen, Gähler

Tore: 1:0(5.), 1:1 Gähler(22.), 1:2 Kaplon(24.), 2:2(33.), 2:3 Gähler(53./FE), 2:4 Gähler(53.), 2:5 Kaplon

Gelbe Karten: - / -

Zuschauer: 70

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